Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Der Heimweg 3

Mittwoch, 27.3.2019: Elche, J&B Ranch – Moraira

Gestern Abend sind wir noch lange mit Bernd und einer Karaffe Rotwein vor unserem Bus gesessen. Wir haben ernsthaft so wichtige Dinge diskutiert wie: „Können Tiere denken?“ Paul sagt entschieden NEIN! Bernd als Hundebesitzer meint aber DOCH, Tiere können denken! Erst als es empfindlich kühl wird beenden wir die Besprechung und natürlich ist jetzt die Frage immer noch ungeklärt. Die 2½ Tage , die wir hier bei Bernd und Jens verbracht haben, sind wir nicht nur faul im Liegestuhl herumgelegen. Wir haben die Zeit genutzt! Paul hat die lädierte Trittstufe am Bus heruntergeschraubt, hat sie gerichtet und wieder neu montiert. Nun funktioniert sie wieder wie ein „Örgeli“! Ich habe die Homepage bearbeitet und sie irgendwie vermurkst, so dass ich Teile davon neu machen musste, grrr Mischt!!! Und so neben bei haben wir geputzt, Wäsche gewaschen und sie trocknen lassen. Paul hat die Solarpaneele auf dem BONSAI-Dach gewaschen, damit sie wieder ordentlich arbeiten. Ich habe Paul razfaz die Haare geschnitten. Und so ist die Zeit im Nu vergangen, es ist schon wieder Mittwoch und das heisst, wir müssen los. Wir wollen heute Abend bei Ruth und Heinz in Moraira sein. Und tatsächlich sind wir so gegen 16 Uhr da. Es ist wieder wie „nach Hause kommen“, als wir in Moraira eintreffen. Ruth hat für uns eine sehr feine Suppe gekocht und wir verbringen zusammen einen wunderbaren gemütlichen Abend.

Gefahren: 117,2 km

unterwegs

Benidorm

Benidorm

Altea

Calpe

Moraira

Elche, J&B Ranch – Moraira, 117,2 km

Freitag, 29.3.2019: Moraira – Ebro Delta, Pueblo Nou

Gestern Abend haben wir zusammen mit Ruth und Heinz gemütlich ein Knoblauch-Fondue verdrückt. Schön war‘s! Heute Morgen verlassen wir Moraira kurz nach 10h. Nochmals vielen, lieben Dank an Ruth und Heinz für die Gastfreundschaft und für die vielen frisch abgelesenen Zitronen aus dem Garten! Merci vielmals an die beiden!!! Wir haben eine schöne Fahrt, das Wetter ist sonnig und die Orangenbäume blühen um die Wette. Einfach nur wunderschön! Um 15h30 sind wir im Ebro-Delta, am Schlafplatz, den Paul sich für heute für uns ausgedacht hat. Aber etwa 10 Minuten vorher gibt es noch kurz „Action“! Die Strassen im Ebro-Delta sind schmal, nur für ein (1) Auto gedacht. Ein Auto kommt uns entgegen. Paul fährt ganz korrekt an die Seite, um das Auto durchzulassen. Da überholt uns von hinten ein enorm pressierter Spanier mit seinem PW in vollem Garracho. Dabei erwischt er unseren BONSAI vorne links. Es gibt einen zünftigen Rumms und wir wissen zuerst gar nicht, was überhaupt los ist. Der Spanier hält ein paar Meter weiter vorne an und kommt zu uns, um den Schaden bei uns zu begutachten. Gott sei Dank haben wir überhaupt keinen Schaden. Der spanische Rowdy hat zum Glück „nur“ unseren vorderen, linken Pneu erwischt. Aber an seinem dunkelblauen VW ist die rechte Seite ziemlich eingedrückt. Er meint, wenn das für uns in Ordnung sei, sei es für ihn auch in Ordnung! Phhh…, Schwein gehabt!!! Paul hat den Knieschlotter und in meinem Kopf haben schon die Zahnräder zu rattern begonnen, wie ich jetzt den Schadenshergang auf Spanisch stottern soll. Puhhh…!!! Vor lauter Schrecken vergesse ich total, ein Foto der Unfall-Situation zu schiessen. Oh je, ich wäre als Boulevard-Presse-Fotografin absolut unbrauchbar…. Im November waren wir schon einmal hier. Da waren die Reisfelder geflutet und standen unter Wasser. Jetzt ist alles staubtrocken und die Gegend sieht nicht mehr so zauberhaft aus. Der Stellplatz wo wir übernachten ist ziemlich gross. Und trotzdem wird er bis zum Eindunkeln komplett voll. Ca. 50 Camper sind jetzt hier. Man merkt, dass Wochenende ist, es hat sehr viele Spanier. Und heute sind wir einmal nicht die Kleinsten, sondern nur die Drittkleinsten.

Gefahren: 313,4 km

die Orangenbäume blühen um die Wette

im Ebro-Delta ist es staubtrocken

angekommen, noch den Schrecken in den Knochen!

im Ebro-Delta

Moraira – Ebro-Delta, Pueblo Nou, 313,4 km

Samstag, 30.3.2019: Ebro Delta, Pueblo Nou – La Jonquera

Wir haben gut geschlafen in dem vollbesetzten Camper-Camp. Um 9h15 fahren wir los, hinaus aus dem Ebro Delta. Wieder auf‘s „Festland“. Wir fahren keinen Meter Autobahn, sondern nehmen die A-7 nordwärts. Danach die N-340, die C-25 und schliesslich die N-II bis nach La Jonquera, kurz vor der Spanisch-Französischen Grenze, wo wir auf dem Parkplatz vom Supermarkt „Escudero“ übernachten. Das darf man kostenlos, wenn man im Supermarkt ein bisschen einkauft. Auch hier hat es wieder sehr viele Camper. Um 15h30 sind wir da, füllen zuerst unsere Gasflasche mit LPG-Gas auf (á 0.70 € /Liter) und Diesel für 1.32 € /Liter. Danach kaufen wir im „Escudero“ ein. Am Morgen und unterwegs war es sonnig, hier an der Grenze ist es eher bewölkt.

Gefahren: 390,8 km

wir verlassen das Ebro-Delta

hier hatten wir gestern unsere Havarie......

am Ebro

Ebro Delta, Pueblo Nou – La Jonquera, 390,8 km

Sonntag, 31.3.2019: La Jonquera – Remoulins

Die Uhren sind umgestellt auf Sommerzeit. Im „Escudero“ Supermarkt kaufen wir noch schnell die letzten Mitbringsel für zu Hause und Brot. Um 10h10 geht es weiter. Es ist sehr bewölkt. Erst ab Montpellier scheint wieder die Sonne. Um 15h40 sind wir in Remoulins. Eigentlich wollte Paul noch 60 km weiter fahren, aber ich merke, dass er langsam müde wird und so stellen wir uns auf den Stellplatz in Remoulins, direkt am Fluss Gardon. Wir laufen sofort zum Fluss hinunter, jeder mit einer Dose Bier ausgerüstet und sitzen an der herrlichen Sonne und geniessen einfach nur das Leben. Es ist wunderschön! Danach gehen wir ins Dorf Remoulins, direkt nebenan und trinken wieder an der Sonne einen Espresso. Mann, geht es uns gut!!! Nach einer kleinen Runde durch das schöne alte Dorf sind wir zurück im BONSAI und es wird gekocht: Röschti, Wienerli und grünen Salat mit roten Peperoni. Und jetzt parkiert doch tatsächlich so ein Einheimischer mit einer Riesenkarre mit einem Abstand von etwa 50 cm neben uns….!

Remoulins ist eine Gemeinde mit 2303 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) in Frankreich im Département Gard in der Region Okzitanien. Durch das Gemeindegebiet fliesst der FlussGardon, der etwas weiter westlich vom Pont du Gard überquert wird.

Gefahren: 313,5 km

Remoulins

in Remoulins am Gardon

La Jonquera – Remoulins, 313,5 km