Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

5. Woche

Freitag, 29.Juni 2018: 29.Tag, Ivalo (FIN) - Lakselv (NOR)

 

In der Nacht hat es geregnet. Um 01h45, als ich rausschaue, ist es taghell. Während ich das Geschirr wasche, füllt Paul etwa 40 Liter Frischwasser auf und entsorgt den Müll. Um 9h45 fahren wir bei 9° Kälte los. Es ist leicht bewölkt, aber zwischendurch gibt es immer wieder kurzes Regengetröpfel. Unterwegs sehen wir 2 mal Rentiere. Einmal 3 Stück, die die Strasse vor uns überqueren und einmal 2 Stück, die am Strassenrand gemütlich grasen. Wir durchfahren wunderschöne Landschaften mit vielen Seen und Flüssen. Es wird immer schöner!!! Nur das Wetter lässt zu wünschen übrig. Immer wieder regnet es ein wenig. Um 12h sind wir in Karigasniemi an der Grenze zu Norwegen. Wir tanken nochmals in Finnland Diesel à 1.46 € /Liter und kochen dann ein heisses Süppchen zum Mittagessen. Es ist 11° kalt. Und dann geht es weiter nach Norwegen. Kontrolle gibt es keine, obwohl Norwegen nicht in der EU ist. Und sofort werden die Strassen in Norwegen spürbar schlechter! Und €uros hat es auch keine mehr. Ab sofort heisst das Geld hier NOK (Norwegische Kronen/ 100 Nok = ca. 12 SFr. oder 10 €). Später, beim Museum der Samen sehen wir zwei Busse aus der Schweiz stehen: Marti Reisen und den Eurobus. Es geht hier bergauf und bergab. Auf den norwegischen Bergen hat es noch Schneereste. Um 13h15, wieder Mitteleuropäische Zeit, sind wir am Fjord bei Lakselv, wo wir übernachten wollen. Wir stehen mit direktem Blick auf den Fjord. Schön, aber es bläst wie verrückt und ist eher unangenehm zum Spazieren. Aber plötzlich entdecken wir vom Auto aus eine siebenköpfige Gruppe von Rentieren, die gerade die Strasse überqueren. Wir sind sofort draussen, um sie zu sehen. Die scheinen ziemlich neugierige, aber sehr scheue Tiere zu sein. Sie mustern uns von weitem und hauen dann plötzlich im Galopp ab.

 Abendessen: Reste vom Geschnetzelten mit Hörnli.

 Gefahren: 228,8 km

unterwegs in Lappland

in Norwegen

Ivalo (FIN) - Lakselv (NOR)

Samstag, 30.Juni 2018: 30.Tag, Lakselv (NOR) – Vestre (NOR)

Nach dem erledigen der Haushaltsarbeiten und der täglichen „Knopfkontrolle“ fahren wir um 9h los, zurück in den Ort Lakselv um am Bankomaten NOKs (100 Norwegische Kronen sind 12 SFr.) zu holen und Brot zu kaufen. Also, die „Knopfkontrolle“ ist mein Job. Ich muss jeden Tag, bevor wir abfahren, kontrollieren, ob alle Knopfverschlüsse an allen Schubladen und Schränken geschlossen sind, damit sie bei der Fahrt nicht aufgehen können. In Lakselv treffen wir den Norweger Thor Erik, der uns fragt, wohin wir wollen. Wir sagen: zum Nordkapp. Er meint, wir sollen doch nicht zum Nordkapp, das sei doch 10h30 fahren wir los. nur Touristennepp, es gäbe viel schönere Orte. Wenn wir nicht unbedingt einen Stempel vom Nordkapp brauchen, sollten wir doch besser in die Ostfinnmark fahren, dort sei es wunderschön, wie am Ende der Welt! Wir bedanken uns herzlich bei Thor, der sehr gut Deutsch spricht und ändern prompt unsere Pläne. Mit neuer Routenplanung im Navi und in unseren Köpfen fahren wir um 10h30 los. Wir fahren rechts statt links am Fjord entlang nordwärts. Wir sind ja schliesslich flexibel! Wir fahren bergauf und bergrunter, durch eindrückliche, gewaltige Mondlandschaften. Echt imposant! Unterwegs überholt uns Thor Erik mit seinem Auto. Er hupt und winkt und wir winken zurück. Er will drei Wochen lang in der Wildnis des Nordens im Zelt leben und im Fluss Lachse fischen. Sein Gepäck wir ihm heute von einem Pferd zu seinem Camp getragen. Das Wetter ist nicht so toll. Es ist stark bewölkt, aber zwischendurch scheint die Sonne durch die Wolkenlücken. Um 15h kommen wir in Vestre, am Varanger Fjord an unserem Stellplatz an. Der Blick auf den Fjord ist überwältigend, nur ein bisschen mehr Sonne wäre noch schöner.

 Abendessen: Fondue

 Gefahren: 262,6 km

 

unterwegs in Norwegen

Finnische Cervelas, Norwegisches Brot, Schweizer Senf

Lakselv - Vreste

Sonntag, 1.Juli 2018: 31.Tag, Vestre-Hamningberg-Vardø-Gurrojohka

Um 8h30 fahren wir los, weiter nach Norden. Wir wollen nach Hamningberg.

 Ein Ort, der gemäss Thor am Ende der Welt liegt. Es ist 12° warm, stark bewölkt, aber es hat keinen so eisigen Wind mehr wie gestern. Unterwegs sehen wir viele wunderschöne Holzhäuser. Viele haben einen Camper oder einen Wohnwagen neben dem Haus stehen. Bäume hat es keine mehr. Das Fischerdorf Hamningberg, das von den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges verschont blieb, wird nur im Sommer bewohnt. Alle anderen Dörfer wurden von den Deutschen bei ihrem Rückzug verbrannt. Die Fahrt dorthin lohnt sich: ab Vardø 35 km Mondlandschaft links und das Eismeer rechts. Das ist einfach unglaublich. Wir sind ja als Schweizer einiges an Bergen und Felsen gewohnt, aber dies hier übertrifft alles! Es ist einfach unbeschreiblich schön und irgendwie dramatisch. Und nun sind wir also in diesem Hamningberg. Ein sehr kleines Dorf mit bunten Holzhäuschen, am Ende der Welt. Wir müssen wieder auf der gleichen Strasse zurück, wie wir gekommen sind. Ja klar, Hamningberg liegt ja am Ende der Welt und die Strasse endet hier!!! Für Paul ist die Fahrt sehr anstrengend, da die Strasse sehr schmal und löcherig ist. Aber Paul meistert das souverän! Wir sehen sehr viele Schafe, Rentiere, Seeadler und Kormorane. In Vardø (Vardö ausgesprochen), machen wir zwei Stunden Pause. Im Hotel Vardø essen wir zu Mittag. Wir nehmen jeder einen original norwegischen Burger mit Pommes. Phhh… die kosten ohne Getränke 48 SFr. Die zwei (2!!!!!) fritierten Zwiebelringe kosten noch extra 1.80 SFr! Um nach Vardø, das auf einer Insel liegt, mussten wir durch einen 2890 m langen Tunnel, 88m unter dem Meer fahren. Nach dem Essen laufen wir zum Hexenmahnmal. Auf einer Landzunge am Rand von Vardø erinnern das 135 m lange begehbare Mahnmal des Schweizer Architekten Peter Zumthor und das Minimuseum mit dem Werk „Brennender Stuhl“ der französisch-amerikanischen Bildhauerin Louise Bourgeois an die 91 Hexenverbrennungen des 17.Jahrhunderts. Über Vadsø wo wir tanken geht es wieder dem ganzen langen Fjord entlang zurück bis Tana Bru und Ifjord wo wir um 18h auf einem Pass auf 335 m Höhe unser Nachtlager auf einem Parkplatz direkt an einem kleinen See einrichten. Die Sonne scheint, bei 14°. Es ist wunderschön!

 Gefahren: 384,1 km

 

 

 

Vreste - Hamningberg- Vardö- Gurrojohka

Montag, 2.Juli 2018: 32.Tag, 20 Km vor Ifjord – Gamvik Leuchtturm

Die ganze Nacht scheint die Sonne. Paul sitzt bis Mitternacht auf dem Fahrersitz und beobachtet die Sonne. Ich liege im Bett, kann aber vor lauter Sonne nicht einschlafen. Um 0h45 scheint sie immer noch voll in mein Bett. Am Morgen ist es leicht bewölkt, aber sonnig und herrliche 17° warm. Um 8h30 geht unsere reise weiter. Leider kann ich die grandiosen Landschaften auf den Fotos nicht wirklich rüberbringen. Wir sehen sehr viele Rentiermütter mit ihren Kälbern. Auch heute fühlen wir uns wieder wie auf dem Mond. Nur weiss ich nicht, ob es auf dem Mond auch so viele wunderschöne blaue Seen hat. Hier wächst nicht einmal mehr Gras. Wir sind auf gefühlten 3000 m Höhe über Meer. In Wirklichkeit sind wir aber nur zwischen 200 und 350 m Höhe. Es ist unglaublich. Und dazu hören wir Karibik-Musik von Peter Reber. Um 12h10 sind wir beim Dorf Gamvik und beim nördlichsten Leuchtturm vom Europäischen Festland, dem „Slettnes“, der 1905 erbaut wurde. Er ist 39 Meter hoch und der einzige gusseiserne Leuchtturm in der Finnmark.

 Im Zweiten Weltkrieg wurde er 1944 von deutschen Truppen vollständig zerstört; nach dem Krieg wurde er bis 1948 neu errichtet.

 Und hier wird es noch unglaublicher! Wir stellen unseren BONSAICAMPER neben zwei Camper die schon da stehen. Beide haben Autonummern BL, also Baselland. Wir grüssen freundlich und lernen die beiden Ehepaare Werner und Edith und Trudy und Hanspeter kennen. Und, wir glauben es kaum, Edith und Werner kommen aus „meinem“ Reinach BL, wo ich geboren und aufgewachsen bin !!! Trudy und Hanspeter kommen aus Liesberg BL. Nach dem Mittagessen laufen Paul und ich zum Leuchtturm. Paul holt unser Auto und wir stellen ihn in die Nähe des Leuchtturms. Und nun kommen auch die Vier Baselbieter mit Boby, dem riesigen französischen Hirtenhund. Wir trinken alle zusammen draussen an der Sonne Kaffee und haben es sehr lustig miteinander. Erst als kühler Wind aufkommt, so um 17h30, machen wir uns auf, zu unseren jeweiligen Campern. Es ist wahnsinnig schön hier, stahlblauer Himmel. Und jetzt ist die Entscheidung endgültig gefallen. Trudy und Hanspeter sind erfahrene Nordlandkenner. Sie sagen uns, dass wir vom Nordkap enttäuscht sein werden, nach dem wir hier diese wunderschöne Natur gesehen haben. Und sehr teuer sei es auch noch am Nordkap. Abendessen: Gschwellti, Käse, Salat. Heute Abend wollen wir es ganz genau wissen, was es mit dieser Mitternachtssonne auf sich hat. Wir sitzen im Camper und würfeln bis um 24h. Ich verliere jämmerlich 6 von 9 Spielrunden. Jetzt kommen vier dick vermummte, wie Eskimos Gestalten, anspaziert. Sie winken und nun erst erkennen wir sie. Es sind die veir Baselbieter. Wir schliessen uns ihnen an und laufen zum Leuchtturm, um die Mitternachtssonne zu geniessen.

 Als Mitternachtssonne wird die Sonne bezeichnet, wenn sie in Gebieten nördlich des nördlichen und südlich des südlichen Polarkreises im Sommer auch zum Zeitpunkt des tiefsten Punkts ihrer Bahn am Himmel (Mitternacht) noch sichtbar ist.

 Es ist wunderschön! Und genau jetzt kommt auch noch ein Schiff der Hurtigruten vorbei. Es ist hell wie am Tage, aber doch um einiges kühler. Um 00h45 bin ich total durchgefroren in meinem Bett. Paul kommt eine halbe Stunde später. Er will sehen, wo die Sonne unter geht. Aber sie will und will einfach nicht untergehen…!

 Gefahren: 185,9 km

 

alles Fschköpfe

am nördlichsten Leuchtturm von Europas Festland

morgens um 0h30 beim Leuchtturm

Gurrojohka - Gamvik, Slettnes Leuchtturm

Dienstag, 3.Juli 2018: 33.Tag, Gamvik,Slettness Leuchturm – Hamnbukt

Wir verabschieden uns von unseren Mitternachtssonnen-Gefärten und verlassen den vermutlich nördlichsten Punkt unsere Reise, es ist 9h30. Es hat dicken Nebel und ist 8° kalt. Kaum sind wir ein bisschen weg vom Meer, ist der Nebel fort und wir haben wieder strahlend blauen Himmel. Traumwetter ohne ein Wölklein. Unterwegs sehen wir wieder viele Rentier-Mamas mit ihren kleinen Rentierlein. https://de.wikipedia.org/wiki/Ren

 Nach dem Mittagspicknick laufen wir zum „Sifar Canyon“. Es ist imposant, wie sich der Fluss hier durch die Felsen gefressen hat. Um 15h15 sind wir in Hamnbukt, an einem Seitenarm des Fjordes, wo Lakselv liegt. Dieser Platz ist zwar nicht sehr romantisch, weil er gerade neu geteert wird. Aber wir haben hier super gute Internetverbindung, und das ganz kostenlos. Ich ärgere mich sowieso ständig über unsere neue Homepage. Entweder funktioniert sie nicht, oder wir haben keine vernünftige Internetverbindung.

 Abendessen: Gebratene Hühnerbeine mit Kartoffelsalat.

 Gefahren: 263,1 km

 

Königskrabben

Slettnes Leuchtturm - Hamnbukt bei Lakselv

Mittwoch, 4.Juli 2018: 34.Tag, Hamnbukt – Nordkap – Olderfjord

Gestern Abend wurde bis um 23h der riesige Platz wo wir uns befinden total neu geteert. Der heisse Asfalt wird direkt von einem Schiff, das vor uns am Kai steht, mit einem Bagger auf zwei Lastwagen geladen. Das läuft wie geschmiert. Und zwischendurch kommen noch Fischerschiffe und bringen viele grosse Kisten mit gigantischen Königskrabben. Wow, wir haben noch NIE solche grossen Viecher gesehen! Heute morgen schlafen wir lange, bis 8h30. In der Nacht und am Morgen regnet es. Um 9h15 fahren wir bei 8° los bis nach Lakselv. Dort tanken wir und füllen Wasser auf. Wir treffen ein Paar aus Zürich, mit dem wir ein wenig plaudern. Um 10h geht unsere Reise weiter, dem Porangerfjord entlang, nach Norden. Irgendwo quert eine Gruppe von Rentieren etwa 2m vor unserem Auto die Strasse. Und genau jetzt habe ich keinen Fotoapparat zur Hand. Der ist hinten an der Ladestation...Unterdessen regnet es nicht mehr und deshalb: neue Entscheidung. Wir fahren nun doch noch zum Nordkap! Kurz vor Honningsvåg müssen wir durch einen 6870m langen Tunnel, der unter dem Fjord hindurchführt. Das Nordkap (norwegisch Nordkapp) ist ein ins Nordpolarmeer hineinragendes Kap an der Nordseite der norwegischen Insel Magerøya. Es liegt in der nach ihm benannten Kommune Nordkapp auf 71° 10′ 21″ nördlicher Breite, 514 Kilometer nördlich des Polarkreises und rund 2100 Kilometer südlich des Nordpols. Das Nordkap ist nicht der nördlichste Punkt Europas, es ist jedoch mit seinem Wahrzeichen, dem Globus, ein bedeutendes touristisches Reiseziel. Im Sommer gibt es für etwa zweieinhalb Monate die Mitternachtssonne, im Winter dagegen gelangt die Sonne etwa zweieinhalb Monate lang auch tagsüber nicht über den Horizont. Um 13h sind wir am Nordkap. Es hat Nebel…! Die Parkgebühr für 24 Stunden kostet 540 norwegische Kronen (ca. 65 SFr.). Und dann kommt noch extra der Eintritt fürs Kap! Wir sind aber nicht bereit für einen Blick auf NEBEL diesen Preis zu bezahlen und kehren vor der Schranke um. Auf dem Platz davor kochen wir ein Süppchen, essen dazu Brot und je zwei kalte Hühnerbeine, und danach noch ein Stückli Schweizer Käse. Zum Kaffee gibt es ein Ragusa und nach ca. 1¼ Stunden Kap-Aufenthalt geht unsere Fahrt nur noch südwärts. Wir sind beide überhaupt nicht enttäuscht, haben wir doch die Mitternachtssonne traumhaft schön beim Leuchtturm erleben dürfen. Bei Olderfjord machen wir um 16h30 auf einem Parkplatz Halt für die Nacht, diesmal ohne See oder Fjord. Es regnet nicht, ist aber sehr bewölkt und kalt. Gestern hatten wir über 20°! Gefahren: 335,8 km

Nebel am Nordkapp

Hamnbukt-Nordkapp-Olderfjord

Donnerstag, 5.Juli 2018: 35.Tag, Olderfjord – Hammerfest – Burfjord

Puhhh, haben uns „verschlafen“. Es ist schon fast 9h30 als wir aufwachen. Gestern Abend haben wir lange einen Polnischen Vater mit zwei Kindern beobachtet, ein Mädchen, etwa 14 und ein Junge, vielleicht 12 Jahre alt. Der Vater kocht auf dem Holztisch des Parkplatzes auf einem kleinen Gaskocher Suppe. Er scheint nur eine kleine Pfanne zu haben und kocht deshalb zuerst für den Jungen die Suppe. Als dieser gegessen hat. Wir die Pfanne gewaschen und eine Suppe für das Mädchen gekocht. Und nun kommt auch er selber endlich dran und isst seine Suppe, wie die Kinder vorher direkt aus der Pfanne. Das beeindruckt uns sehr, wie man mit einfachen Mitteln etwas machen kann. Aber es ist sehr kalt draussen, etwa 9° und das wäre nichts für mich, ich schlottere nämlich nur schon beim zuschauen... Und heute Morgen ist ein sehr trüber Tag. Es ist stark bewölkt, aber es regnet nicht, 9°. Kurz vor 10h fahren wir los. Wir wollen nach Hammerfest. Unterwegs, wie schon gestern begegnen wir vielen eisernen Velofahrern, die schwer bepackt zum Nordkap pedalen. Wir bewundern und respektieren diese Leute sehr. Hammerfest liegt auf einer Insel und wir müssen wieder mal unter einem Fjord hindurch, durch einen 2298 m langen Tunnel und sofort danach über eine Hängebrücke. Um 11h10 sind wir in Hammerfest, der nördlichsten Stadt Europas. Juhuuuu, die Sonne scheint und es ist 14° warm. Im Hafen liegt das grosse Kreuzfahrschiff die „AIDA luna“. Wir plaudern mit Deutschen und Schweizern und sie erzählen uns, dass sie gestern, wie wir, am Nordkap waren. Sie haben gar nix gesehen, nur NEBEL!!! Wir schauen uns das kleine Museum bei der Info an, die sehr schöne, moderne Kirche, wo gerade Orgel gespielt wird, und das Denkmal für die Vermessung des Meridianbogens von Hammerfest bis Ismail am Schwarzen Meer. Danach essen wir beim Hafen an der Sonne jeder einen „pølse“. Das ist eigentlich nur ein Hot Dog, mit diversen Zutaten. Nachdem wir noch den billigsten Diesel in Norwegen, bis jetzt, getankt haben (14.42 NOK) verlassen wir nach 3-stündigem Aufenthalt Hammerfest wieder und fahren jetzt nach Süden. Um 17h50 sind wir in Burfjord, an einem schönen Platz, wo es schon mehrere Camper hat. Die Sonne scheint bei 19°. Gefahren: 309 km

in Hammerfest

in Hammerfest

Olderfjord-Hammerfest-Burfjord