Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Freitag, 24.August 2018: 85.Tag, Bremen – Haltern am See

In der Nacht regnet es, aber der Regen ist wirklich dringend nötig. Wir frühstücken gemütlich mit Holger. Antje musste ja schon kurz nach sieben Uhr los, zur Schule. Um 10h15 verlassen wir unsere freunde und fahren sofort mit der Fähre über die Weser (7.10 €). nach der Fähre geht es Richtung „MOTZEN“! Wir fahren nicht auf der Autobahn, sondern über Land, durch viele schöne Dörfer. Gegen 15h30 sind wir in Haltern am See, wo wir von unseren Segelfreunden Anne und Werner herzlichst empfangen werden. Sofort geniessen wir Kaffee und herrlichen, selbstgebackenen Zwetschgenkuchen mit Sahne.

Auch hier müssen wir natürlich sehr viele alte Erinnerungen auffrischen. Zum Abendessen wird gegrillt und Anne hat extra für Paul zum Geburtstag Paul‘s Lieblingsspeise Kartoffelsalat gemacht. Und wieder wird es spät, bis wir alle wichtigen Dinge besprochen haben...

Gefahren: 247 km

 

 

in Bremen

unterwegs

Bremen - Haltern am See

Samstag, 25. August 2018: 86.Tag, Haltern am See

Der Tag ist ziemlich durchzogen: Sonne , Wolken, kurze Regenschauer. Am späteren Nachmittag machen wir zusammen einen Spaziergang zum Haltener See. Der Himmel und die Wolken werden immer dunkler und wir laufen schnell zurück zum Haus von Anne und werden trotzdem kurz vom Gewitterregen genetzt. Später gemütlicher Abend zu Hause. Schön!

 

 

am Halterner See

Fitness am See

Sonntag, 26. August 2018: 87.Tag, Haltern am See (D) – Neer (NL)

Wir essen spät und sehr lange Frühstück. Danach müssen Anne und Werner ihren Camper packen, weil sie heute Nachmittag damit zu einer Geburtstagseinladung und danach direkt in den Urlaub fahren wollen. Paul und ich versuchen uns ganz still zu halten, damit wir sie nicht all zu sehr von der Arbeit abhalten….

Um 15h ist grosse Verabschiedung. Herzlichen Dank Anne und Werner für die Gastfreundschaft! Wir fahren ein Stück zusammen, bis Anne und Werner die Autobahn nach Gelsenkirchen verlassen und wir weiter Richtung Westen fahren. Um die Baustellen und den vielen Verkehr auf den Ruhrgebiet Autobahnen zu umgehen, fahren wir nach Holland, nach Venlo. Es ist heiter bis bewölkt. In Baarlo wollen wir auf einen Campingplatz, aber der Parkplatz davor ist so dreckig, dass wir weiterfahren. In Neer finden wir um 17h20 einen schönen Stellplatz, beim Jachthafen, am Fluss Maas, wo wir uns niederlassen für die Nacht. Wir machen sofort einen kleinen Erkundungsrundgang und danach gibt es Abendessen. Kurz nach 19h fängt es leicht an zu tröpfeln.

Gefahren: 135,4 km

 

 

im Ruhrgebiet

in Holland

Treibhäuser

alles Gemüse

in Neer

an der Maas

Haltern am See (D) - Neer (NL)

Montag, 27. August 2018: 88.Tag, Neer (NL) – Mondorf les Bains (L)

In der Nacht Regen und Wind. Hier wäre bei schönem Wetter ein sehr schöner und ruhiger Stellplatz, direkt am Fluss Maas. Sehr oft kommen lange Lastschiffe vorbei. Im Fluss schwimmen weisse und zwei schwarze Schwäne. Ein Silberreiher fliegt über dem Wasser herum. Um 9h30 fahren wir in Holland los. Es regnet, 16°. Genau eine Stunde später sind wir in Belgien. Hier regnet es nicht mehr. Wir durchqueren die Stadt Liège. Bis zum Mittagpicknick fahren wir auf der Autobahn, danach auf Nebenstrassen über die Ardennen, bis nach Bastogne. Um 14h passieren wir die Grenze zu Luxemburg. Und um 16h erreichen wir unser heutiges Ziel, Bad Mondorf an der Grenze Luxemburg/ Frankreich. Hier werden wir übernachten. Nach der Ankunft machen wir sofort den obligaten Erkundigungsspaziergang. Heute geht es zu den Thermalbädern, wo wir aber nicht baden, weil wir die richtige Abteilung nicht finden! Die Anlage ist riesig!!!

Gefahren: 303,2 km

 

 

es regnet

in Liège, Belgien

in Liège, Belgien

Bad Mondorf (Luxemburg)

Bad Mondorf (Luxemburg)

Neer (NL) - Bad Mondorf (L)

Dienstag, 28. August 2018: 89.Tag, Bad Mondorf (L) – Pforzheim/ Engelsbrand (D)

 

Um 10h45 fahren wir in Bad Mondorf los. In Schengen geraten wir in eine Zollkontrolle. Der Junge Mann ist sehr nett, er fragt nach Alkohol und Drogen und wir können ohne Probleme sofort weiterfahren. In Beckingen, im Saarland, essen wir unser Mittags-Picknick

und schauen uns den historischen Bahnhof an, leider nur von aussen, weil er geschlossen ist. Hier trinken wir einen Kaffee bei einer Imbissbude. Teils ohne, teils mit Autobahn geht unsere Fahrt weiter. In Karlsruhe haben wir einen totalen Knoten, wegen vielen Baustellen und Staus. Chauffeur Paul nervt sich gewaltig! Wir wollen zu Brigitte und Peter, dem Ehepaar , das wir in Polen kennengelernt haben. Die beiden sind auch Camper und wohnen in Pforzheim /Engelsbrand. Auch da haben wir einige Mühe, sie zu finden, wegen ständigen Umleitungen. Au, mein Fahrer wird immer nervöser….Endlich gegen 18h30 erreichen wir das Zuhause der beiden. Peter erwartet uns schon draussen auf der Strasse. Brigitte ist noch nicht von der Arbeit zurückgekommen. Sie kommt erst nach 19h und kocht für uns, nach einem langen Arbeitstag, ein Abendessen mit Kartoffeln, Bohnen und Lammfleisch aus Schottland. Die Brigitte und Peter sind erst gestern Abend von ihrer Schottlandreise zurück gekommen. Wir haben bis um 23h sehr viel Wichtiges auszutauschen, bis Paul und ich uns im Camper vor dem Haus zur Ruhe begeben. Heute war ein wunderschöner Sonnentag.

Gefahren: 295 km

 

 

an der Mosel

Historischer Bahnhof

Bad Mondorf (L) - Engelsbrand (D)

Mittwoch, 29. August 2018: 90.Tag, Pforzheim/ Engelsbrand – Müllheim

Nachdem wir mit Brigitte eine Tasse Kaffee getrunken haben, verabschieden wir uns von ihr (Peter musste schon um 7h zur Arbeit) und fahren um 8h45 los von Engelsbrand. Und schon geht es wieder los mit der Strassensperrung und Umleitung. Aber irgendwie finden wir doch noch den Weg nach Reutlingen, wo wir im Dorf Sonnenbühl Bekannte besuchen wollen. Leider sind sie nicht da. Aber dafür plaudern wir ein wenig mit ihrem Sohn. Um 15h sind wir am Schluchsee. Paul möchte unbedingt im Schwimmbad in der Nähe des Bahnhofs im Seebaden. Aber es weht, trotz der herrschenden Hitze, ein scharfer Wind und so lassen wir das Baden sein. Wir fahren hinauf nach Grafenhausen zur Brauerei Rot. Dort beschliessen wir, weiter zu fahren. Nach 60 Minuten Pause geht es also um 16 wieder weiter, über den Feldberg, bis nach Müllheim, auf den Stellplatz, den wir bereits kennen. Um 17h40 treffen wir dort ein, knapp bevor es ein Gewitter mit mächtiger Regenschütte gibt. Abendessen: Spaghetti mit Barilla- Tomatensauce, Reibkäse.

Gefahren: 334,8 km

 

 

unterwegs

Burg Hohenzollern

im Schwarzwald

Brauerei Rot mit Tannezäpfle

Engelsbrand - Müllheim

Donnerstag, 30. August 2018: 91.Tag, Müllheim

In den letzten Tagen sind wir sehr viele Kilometer gefahren, so dass wir uns hier in Müllheim noch einen Ruhetag gönnen. In der Nacht hat es diverse Male kurz geregnet. Der Morgen ist trüb und kühl. Wir laufen in die Stadt. Bei einem sehr netten Italiener, trinken wir (ich) einen guten Kaffee und Paul bestellt sich eine Portion Spaghetti-Eis. Danach suchen wir längere Zeit nach einem Goldschmiede-Geschäft. Als wir es endlich gefunden haben, lasse ich mir meinen Ehering, den ich während den letzten 48 Jahren ununterbrochen getragen habe, aufschneiden, weil er inzwischen viel zu eng geworden ist. Aua, das tut echt weh!!! Und jetzt fühle ich mich irgendwie „nackt“! Es ist schon nach 12h und wir möchten irgendwo etwas essen. Bei einem anderen Italiener steht gross angeschrieben „PIZZA“. Wir setzen uns vor das Lokal und der Wirt meint eher unfreundlich: „Nein Pizza gibt es keine, nur Lasagne oder Salat!“. Danke vielmals, wir stehen auf und verlassen den unfreundlichen Wirt. Also laufen wir zurück zum BONSAICAMPER. Jetzt ist es warm und die Sonne scheint. Wir beschliessen, ins Schwimmbad direkt neben dem Stellplatz zu gehen und dort im Restaurant eine Kleinigkeit zu essen. Wir bezahlen den Eintritt von 3.80 €/Person und wollen sofort etwas zu essen bestellen. Auch dieser Wirt ist nicht sehr entgegenkommend. Er sagt.“Nein, es gibt nichts zu essen, ich mache jetzt den Laden zu, es ist ja kein Mensch da und wegen Euch mach ich nicht wieder auf!“ Peng! Das hat gesessen! Es stimmt, wir sind fast die einzigen Leute hier und inzwischen bewölkt es wieder. Es ist 13h. Wir duschen und verlassen das eigentlich sehr schöne Schwimmbad wieder, ohne einen Fuss ins Schwimmbecken gesetzt zu haben. So eine teure Dusche hatten wir noch nie!!! Im Bus essen wir danach unser Mittagspicknick. Den Nachmittag verbringen wir gemütlich an Bord mit lesen. Abendessen Reis, Schweinsplätzli.

 

 

in Müllheim

im Schwimmbad von Müllheim