Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Am Bodensee, Teil 1

Donnerstag, 20.9.2018: Pieterlen – Hütten

Bei schönstem Wetter fahren wir um 9h los von zu Hause. Wir fahren bis Solothurn auf der Autobahn und verlassen sie dann, um „über Land“ zu tuckern. Aber schon in Gerlafingen kommen wir total aus dem Tritt. Wir umkreisen den Ort wegen Baustellen und kommen genau wieder dort an, wo wir hergekommen sind. Endlich finden wir die richtige Umleitung und dann geht es ohne Problem weiter. Irgendwann finden wir unser Ziel, die Firma Bolliger in Root (Luzern) wo wir unseren BONSAICAMPER gekauft haben. Wir haben ein paar Kleinigkeiten am Auto, die wir noch in der Garantiezeit beanstanden wollen. Hier kaufen wir ganz spontan einen kleinen Tisch, um den Grill darauf zu stellen. Der Garagenchef kredenzt uns sogar grosszügig einen kleinen Apéro (Weisswein mit Grapefruitgeschmack) auf dem neuen Tischchen. Mmm, gut ,vielen Dank! Heute hat niemand Zeit, die Garantiearbeiten an unserem Camper zu erledigen. Deshalb machen wir einen Termin für Dienstag den 2.Oktober aus. Wir fahren weiter nach Hütten. Dies ist das südlichste Dorf des Kantons Zürich, wie man uns sagt. Wir parkieren auf dem Stellplatz zwischen der Busendstation und dem Friedhof! Nach dem Mittagspicknick, das wir draussen neben dem Bus einnehmen, laufen wir zur „Besenbeiz“ der Familie Ziegler, (Do 14h30-16h30 und Sonntag 10h-16h30) wo wir uns im Schatten niederlassen. Paul bekommt einen sauren Moscht und ich einen Kaffee mit einem Stück hausgemachter Schwarzwäldertorte. Mmmm, Mampf!!! Sehr gut! Und für das alles bezahlen wir 7.50 Sfr. Heh? Kann das sein? Und das in der Schweiz???

Zurück beim Camper sitzen wir draussen an der Sonne (heute 27°) und geniessen den Nachmittag. Die Gegend hier ist wunderschön. Abends gibt es einen kurzen Regenguss.

 

 

in Hütten (ZH)

Freitag, 21.9.2018: Hütten – Pfäffikon (ZH)

Es ist schon 10h15 als wir bei schönem, warmem Wetter losfahren. Über den Seedamm bei Rapperswil gelangen wir nach Pfäffikon (ZH). Gegen 11h30 sind wir am Pfäffikersee, beim Schwimmbad. Zuerst plaudern wir noch ein wenig mit einem Zürcher Paar und laufen dann kurz nach 12h los, rund um den Pfäffikersee (11km). Beim Jucker-Hof machen wir Halt und essen eine Kleinigkeit zu Mittag beim Selbstbedienungs-Restaurant des Hofes. (puhhh, Schweizer Preise!!! Apothekerpreise!!!). Im Moment findet hier gerade eine riesige Kürbis-Ausstellung statt, mit wunderschönen Gebilden aus lauter Kürbissen. Sehr, sehr schön! Wir kaufen Hofbrot und geräucherte Würste und machen uns auf die Socken um die 2.Hälfte des Weges zu meistern. Es wird immer mehr bewölkt, aber es ist drückend heiss. Gegen 16h sind wir zurück beim Camper und nach einer kurzen Pause geht es mit dem Camper zum Pfäffikoner Altersheim, um Paul‘s Tante und Onkel dort zu besuchen. Onkel Fritz erwartet uns schon draussen vor dem Heim. Genau jetzt, um 17h, als wir die beiden grossen Kisten mit Wolle, die wir im Altersheim abgeben wollen, fängt es an zu regnen. In der Alterswohnung von Tante Elfriede und Onkel Fritz essen wir gemütlich zusammen zu Abend und sitzen danach plaudernd beisammen. Als Paul und ich zu unserem Camper auf dem Parkplatz hinter dem Altersheim laufen, um ins Bett zu gehen, regnet es kurz aber heftig.

 

 

am Pfäffikersee (ZH)

in Seegräben

beim Jucker-Hof

Freitag, 21.9.2018: Hütten – Pfäffikon (ZH)

Es ist schon 10h15 als wir bei schönem, warmem Wetter losfahren. Über den Seedamm bei Rapperswil gelangen wir nach Pfäffikon (ZH). Gegen 11h30 sind wir am Pfäffikersee, beim Schwimmbad. Zuerst plaudern wir noch ein wenig mit einem Zürcher Paar und laufen dann kurz nach 12h los, rund um den Pfäffikersee (11km). Beim Jucker-Hof machen wir Halt und essen eine Kleinigkeit zu Mittag beim Selbstbedienungs-Restaurant des Hofes. (puhhh, Schweizer Preise!!! Apothekerpreise!!!). Im Moment findet hier gerade eine riesige Kürbis-Ausstellung statt, mit wunderschönen Gebilden aus lauter Kürbissen. Sehr, sehr schön! Wir kaufen Hofbrot und geräucherte Würste und machen uns auf die Socken um die 2.Hälfte des Weges zu meistern. Es wird immer mehr bewölkt, aber es ist drückend heiss. Gegen 16h sind wir zurück beim Camper und nach einer kurzen Pause geht es mit dem Camper zum Pfäffikoner Altersheim, um Paul‘s Tante und Onkel dort zu besuchen. Onkel Fritz erwartet uns schon draussen vor dem Heim. Genau jetzt, um 17h, als wir die beiden grossen Kisten mit Wolle, die wir im Altersheim abgeben wollen, fängt es an zu regnen. In der Alterswohnung von Tante Elfriede und Onkel Fritz essen wir gemütlich zusammen zu Abend und sitzen danach plaudernd beisammen. Als Paul und ich zu unserem Camper auf dem Parkplatz hinter dem Altersheim laufen, um ins Bett zu gehen, regnet es kurz aber heftig.

 

 

am Pfäffikersee

Samstag, 22.9.2018: Pfäffikon (ZH) – Wetzikon (ZH)

Wir frühstücken bei Tante und Onkel und Onkel Fritz zeigt uns danach die Quilt-Ausstellung (Patchwork), die gerade im Heim stattfindet. Wow, da hat es wahre Meisterwerke dabei, wunderschön! Danach zeigt uns der Onkel, wo der Neubau für die Erweiterung des Heimes gebaut wird und das alte „Wöschhüsli“ das wegen des Neubaus um etwa 80 m versetzt werden soll. Um 11h15 machen wir uns auf den langen Weg von etwa 7km, bis nach Wetzikon, zu Margrit und Otto. Sie sind Bekannte von uns, die wir vor 5 Jahren auf einer Kroatienreise kennengelernt haben. Nach einem kleinen Mittagessen geht es mit den beiden auf einen langen Spaziergang, durch viel Wald und die sehr schöne Gegend des Zürcher Oberlandes. Margrit kocht uns ein wunderbares Abendessen und mit sehr vollen Bäuchen legen wir uns vor dem Haus im Camper zur Ruhe.

 

 

Sonntag, 23.9.2018: Wetzikon (ZH) – Tettnang (D)

Nach dem Frühstück bei Margrit und Otto fahren wir zusammen mit den beiden in die Fischräucherei ihres Sohnes, wieder nach Pfäffikon. Wir lernen Dani, den Sohn, kennen und schauen zu, wie die vorher geräucherten Forellenfilets gehäutet, eingepackt und danach vakumiert werden. Paul macht sich ein wenig nützlich, indem er die Vakumiermaschine betätigt. Später überlassen wir die drei ihren Fischen und verlassen sie um 9h45. In Kaltbrunn geraten wir mitten in eine Parade von FENDT-Traktoren. Grosse und kleine, alte und neue, es ist eine Riesenkolonne von bestimmt 200 Traktoren, alles FENDT, die 50 Jahre FENDT-Traktoren feiern. Sehr imposant! Über den Ricken, Wildhaus, Gams, Lichtenstein, Feldkirch (A), Dornbirn(A), Bregenz(A) und Lindau(D) gelangen wir nach Dietmannsweiler, bei Tettnang, zur Brauereigaststätte „Schöre“. Um 14h15 sind wir auf dem Stellplatz des Gasthauses. Wir setzen uns in den Biergarten, trinken Bier und Kaffee und fragen, ob wir hier über Nacht stehen bleiben dürfen.Ja, klar, sagt man uns. Danach machen wir einen Spaziergang zur kleinen Kapelle auf dem Hügel und zum tiptopen neuen Rinder-und Schweinestall von 2017 und schauen uns den ganz genau, auch von innen, an.

Das Abendessen gibt es im Brauerei-Gasthof, draussen im Garten. Drinnen ist alles besetzt. Wir lernen ein sehr nettes junges Paar aus Baden-Baden kennen, die auch mit dem Mobilhome hier übernachten werden. Virginia (28) und Dominic (31) und wir führen tiefschürfende Gespräche und Paul und ich staunen, dass die jungen Leute die genau gleichen Meinungen und Ansichten haben wie wir „Grufties“. Es war schön die beiden kennengelernt zu haben. Wir wünschen den beiden alles Gute!

Als wir zu unseren fahrenden Betten rüber laufen, regnet und windet es wie verrückt. Auch in der Nacht schüttet und bläst es immer wieder heftig.


 

Traktorenparade in Kaltbrunn

in Dietmannsweiler

Gasthof "Schöre"

da wird Hopfen angebaut

Montag, 24.9.2018: Tettnang (D) - Gitzenweilerhof

Ich friere heute den ganzen Tag!!! Kein Wunder, um 11h sind es 13°, später sind 14° das Höchste der Gefühle. Es ist sonnig und bewölkt. In Tettnang machen wir einen grösseren Lebensmitteleinkauf und fahren danach die enorm weite Strecke von 27km bis zum Camping Gitzenweilerhof, wo wir gegen 12h30 eintreffen. Kaum sind wir da und wollen einchecken, stürzt gleich das Computerprogramm ab und es dauert bestimmt eine ½ Stunde, bis wir für 7 Tage hier eingetragen sind. Jawohl, wir werden hier eine ganze Woche bleiben, und zwar, weil Paul bei einem Wettbewerb an der Caravanaustellung in Bern, im Oktober 2017, den 2.Preis gewonnen hat. Und der Preis ist eine Woche Campingplatz hier auf dem Gitzenweilerhof.

Nach dem Mittagessen machen wir einen langen Erkundungs-Spaziergang um die Gegend zu erforschen. Sehr schöne Landschaft hier. Aber es stinkt! Puhhh!!! Ein Bauer hat soeben Gülle auf den Wiesen verteilt.

 

 

Sanitärgebäude auf dem Campingplatz

unter Apfelbäumen

Dienstag, 25.9.2018: Gitzenweilerhof

Mit dem öffentlichen 10-Uhr-Bus fahren wir in die Stadt Lindau. Wir müssen einmal umsteigen, von der Linie 4 auf die Linie 1 oder 2. Ca, ½ Stunde später sind wir beim Hauptbahnhof auf der Lindauer Insel.

Die historische Altstadt von Lindau liegt auf der gleichnamigen Insel im Bodensee, die eine Fläche von 0,68 km² hat und etwa 2800 Einwohner zählt. Die Einwohnerzahl der Insel war schon wesentlich höher, beispielsweise wurde sie im Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern von 1904 mit 5853 angegeben. Mit dem Festland verbunden ist die Insel durch einen Eisenbahndamm und eine Strassenbrücke. Zu Lindau gehört auch die kleine Insel Hoy, die in den 1920er Jahren als künstliche Badeinsel angelegt wurde. Des Weiteren gibt es einen Gneisblock im flachen Wasser, etwa 40 Meter von der sogenannten Hinteren Insel, der Hexenstein genannt wird.

Der südliche Teil des Stadtgebietes ist entlang der Uferlinie relativ dicht bebaut. Ausserhalb dieser Siedlungsfläche liegen im nördlichen Teil eingemeindete Dörfer, von denen Ober- und Unterreitnau die größten sind. Das Gebiet wird vorwiegend landwirtschaftlich genutzt, wobei der Obstbau weite Teile dominiert; die Wiesen und Anbauflächen werden von Waldflächen durchbrochen.

Von West nach Ost verfügt die Stadt Lindau über mehr als 12 km Bodenseeufer. Die natürliche Uferform des Bodensees im Lindauer Bereich ist ein Schilfgürtel, gefolgt von Feuchtwiesen und ansteigendem festem Gelände.

Das Wetter ist sehr schön, aber es bläst ein ziemlich kalter Wind. Wir durchstreifen die wunderschöne Altstadt und essen im Restaurant Lindauerhof eine Kleinigkeit. Und wieder laufen wir durch die Altstadtgassen, bis es Zeit ist, am See einen Eisbecher und einen Apfelstrudel zu geniessen. Danach geht es per ÖV wieder zurück zum Gitzenweilerhof , wo wir uns neben dem BONSAICAMPER an die Sonne setzen.

 

 

in Lindau

Mittwoch, 26.9.2018: Gitzenweilerhof

Es ist sonnig und leicht bewölkt, aber doch eher kühl. Am Morgen fliegt ein Zeppelin vorbei. Bis ich vor lauter Überraschung den Fotoapparat hervorgefummelt habe, verschwindet das Flugobjekt in den Wolken.

Am Nachmittag machen wir einen längeren Wanderspaziergang. Und jetzt ist es auch schön warm, sogar für mich! Wir laufen vorbei an schönen Bauernhöfen und grossen Obstplantagen. Die Bäume hängen übervoll mit Äpfeln und Birnen. Sehr schön! Wir kommen an einem wunderschönen See, dem Aschbachsee, vorbei. In Oberreitnau möchten wir gerne etwas trinken. Beim Restaurant „Ziegler“ setzen wir uns in den Garten. Der Serviermann kommt und bevor er uns noch grüsst sagt er in eher unverständlichem Deutsch: „Möchten Sie etwas trinken, zu Essen gibt es nichts, wir haben eine Beerdigung! Und Kuchen hat es auch keinen!“ Ich bestelle eine Tasse Kaffee und Paul fragt ganz scheu (!!!) ob er eine kalte Schokolade haben kann. „Nein, haben wir nicht!“ kommt prompt die Antwort. Ok, Paul nimmt auch eine Tasse Kaffee. Wir trinken schnell aus und verlassen diesen ungemütlichen, ungastfreundlichen Laden schnellstens. Unterwegs sehen wir wieder den Zeppelin vorbeifliegen. Nach 3 Stunden sind wir wieder bei unserem fahrenden Heim und geniessen ein wohlverdientes Bier an der Sonne.

 

 

der Aschbachsee

Donnerstag, 27.9.2018: Gitzenweilerhof

Weil die Wetterfrösche für heute so superschönes Wetter gemeldet haben, sind wir um 9h52 im öffentlichen Bus Nr. 4 nach Lindau. Wir kaufen zwei Tickets für eine 90- minütige 3-Länder-Seerundfahrt. Punkt 12h starten wir mit der MS BADEN, einem grossen Bodenseeschiff. Wir fahren dem Deutschen Seeufer entlang bis nach Wasserburg, wo wir vom Schiff aus das schöne Wasserschloss sehen können.

Im Zentrum der Halbinsel liegt das Schloss Wasserburg. Zwischen 1537 und 1555 von den Montfortern als Renaissanceschloss anstelle einer früheren Burganlage der Herren von Schellenberg, als Dreiflügelanlage aufgeführt.

Am 17. Februar 1750 wurde durch einen Brand der Westflügel vollständig zerstört und nicht mehr aufgebaut.

Das Schlossgebäude besitzt Mauern bis drei Meter Stärke, war seit 1812 in Privatbesitz der Familie Köberle und beherbergt heute ein Hotel und Restaurant.

Weiter geht die Fahrt über den See nach Rheineck. Leider sieht man die Schweizer Alpen nicht, sie liegen im diesigen Dunst.

Rheineck liegt zwischen dem Ende des Rheintals und dem Rheindelta, kurz bevor der Alte Rhein in den Bodensee mündet. Es liegt zwischen Rorschach und St. Margrethen, direkt an der schweizerisch-österreichischen Grenze im Dreiländereck D-A-CH. Der Alte Rhein bildet die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz.

Wir erfahren, dass der Rhein 2 ganze Monate (!!!) braucht um den Bodensee von der Rheinmündung bei Rheineck bis zum Rheinfall bei Schaffhausen zu erreichen.

Nun fahren wir weiter nach Österreich, nach Bregenz, wo wir die Seebühne der Bregenzer Festspiele sehen.

Die Bregenzer Festspiele sind ein Kulturfestival, das jährlich im Juli und August in der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz in Österreich stattfindet.

Anziehungspunkt für eine grosse Anzahl von Besuchern ist auf der weltweit grössten Seebühne insbesondere das Spiel auf dem See. Das Festival ist bekannt für die Schönheit der natürlichen Kulisse des Bodensees, überdimensionale Bühnenbilder, technische Kabinettstückchen und eine einzigartige Akustik, die durch die Technik der Bregenzer erreicht wird.

Das Hausorchester der Festspiele sind die Wiener Symphoniker.

Bei den ersten Festspielen 1946 wurden als „Spiel auf dem See“ im Gondelhafen Mozarts „Bastien und Bastienne“ und seine als Ballett choreographierte „Kleine Nachtmusik“ aufgeführt. Heute fasst die Seebühne knapp 7000 Zuschauer.

Im Frühjahr 2008 fanden auf der Seebühne auch Dreharbeiten für den James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ statt.

Um 13h30 sind wir wieder in Lindau und essen an der Sonne zu Mittag. Es ist sehr interessant die vielen Leute zu beobachten die herumflanieren. Um 16h sind wir per Bus wieder „zu Hause“ in unserem BONSAI.

 

 

wir machen eine Bodenseerundfahrt

das Wasserschloss

Festspielbühne bei Bregenz

Festspielbühne bei Bregenz

Rheinmündung bei Rheineck

zurück in Lindau

der Zeppelin

Abends beim BONSAIcamper

Freitag, 28.9.2018: Gitzenweilerhof

Und wieder haben wir heute einen wunderschönen Herbsttag. Um 9h22 sitzen wir bereits im Bus Nr. 4, nach Lindau. Am Hauptbahnhof lernen wir heute wieder etwas Neues. Nämlich, dass 2 Personen, also Paul und ich, eine Gruppe sind. Aha! Wir bekommen zu unserer Überraschung ein Gruppenbillett für 2 Personen, nach Ravensburg, hin und zurück. Um 10h08 fährt unser Zug nach Ravensburg. Über Friedrichshafen, ohne Umsteigen sind wir 40 Minuten später schon in Ravensburg. Wir erkunden die sehr schöne Altstadt und essen an der Sonne eine prima „Chili con carne-Suppe mit Brot“. Mmm. Echt gut! Und weiter geht die Altstadtbesichtigung, bis wir um 14h08 wieder den Zug zurück nach Lindau nehmen. Und weil die Sonne heute so heiss scheint, hat es zünftigen Durst gegeben und so „müssen“ wir am Hafen in Lindau ein Bier trinken, bevor es mit den Bus-Nummern 1 und 4 wieder zurück zum Gitzenweiler-Hof geht, wo uns der BONSAI erwartet.

Ravensburg ist eine Stadt im Baden-Würtemberg, im südlichen Oberschwaben. Die ehemalige Freie Reichsstadt liegt im Schussental unweit des Bodensees und wurde aufgrund ihrer zahlreichen, gut erhaltenen mittelalterlichen Türme früher auch als „das schwäbische Nürnberg“ bezeichnet.

Das historische Stadtbild konnte trotz eines Teilabbruchs der alten Stadtmauer, deren Steine im 19. Jahrhundert zum Bau des Bahnhofs und zum Bau von Fabriken verwendet wurden, erhalten werden. Im Zweiten Weltkrieg blieb Ravensburg wegen seiner strategischen und rüstungsindustriellen Bedeutungslosigkeit und auch dank eines grossen, von Schweizern geführten Versorgungszentrums des Roten Kreuzes von grösseren Angriffen der alliierten Luftwaffe verschont. Sanierungs-Bausünden, vor allem der 1970er-Jahre, hielten sich in Grenzen. In den 1980er Jahren wurde die Altstadt aufwendig saniert und für den Durchgangsverkehr geschlossen.

Durch die ganze Altstadt vom Grünen Turm im Norden bis zur Strasse Hirschgraben im Süden zieht sich der langgestreckte Marienplatz und gliedert sie in zwei unterschiedliche Teile:

Die Oberstadt östlich des Platzes ist vor allem durch grosse Patrizierhäuser gekennzeichnet.

Die westlich gelegene Unterstadt ist mit Ausnahme der Bachstrasse weitgehend geometrisch angelegt und von kleineren Handwerkerhäusern geprägt.

Abends lernen wir unsere Nachbarn von links kennen. Inka und Valentin, mit den beiden Kindern Nico und Sina. Nach dem Essen kommen Inka und Valentin zu uns rüber uns wir sitzen gemütlich beim Wein beisammen vor unserem BONSAI. Erst als es ungemütlich kalt wird und zur obligaten Campingplatz-Ruhestunde um 23h lösen wir die Runde auf und gehen ein wenig unterkühlt ins Bett.

 

 

 

in Ravensburg

Ravensburg

Chili con carne-Suppe

Samstag, 29.9.2018: Gitzenweilerhof

Heute machen wir uns einen ziemlich faulen Tag. Wir schlafen lange und sitzen danach im Bus am Internet. Paul am lesen und ich schreibe den gestrigen Eintrag. Das Wetter ist schön aber es weht ein kalter Ostwind. Am Nachmittag machen wir einen ausgedehnten Waldspaziergang in der Umgebung. Dabei sammeln wir Nüsse und für die Nachbarskinder schöne dicke Rosskastanien. Ab 17h ist hier im Gitzenweiler-Hof Oktoberfest, obwohl immer noch September ist. Leider habe ich vergessen, das Dirndl einzupacken und auch Paul hat keine Lederhose dabei !!! Um 17h fängt die 4- Mann Musik an zu spielen, bis 19h. Wir sitzen etwa 1¾ Stunden im Zelt, hören der Musik zu, trinken Bier (nein, keine Mass!) und essen eine Frikadelle mit Pommes, Kurz vor 19h sind wir zurück in unserem fahrenden Häuschen.

 

 

beim Spaziergang

beim Gitzeweiler-Hof

Oktoberfest