Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Wieder in Spanien 5

in Xaló

am Markt in Xaló

bei Xaló

in Xaló

Sonntag, 3. Februar 2019: Xaló – Moraira – Benissa

Die ganze Nacht rüttelt der Wind wie verrückt am BONSAI herum. Am Morgen, als wir aufstehen, ist der Wind immer noch da, und sogar noch stärker als gestern. Er ist eisig kalt. Im Bus haben wir 7°! kalt.Es ist 10h30 als wir den Stellplatz in Xaló verlassen, um nach Moraira zu fahren. Die Sonne scheint und überall fangen die Bäume an zu blühen. Wunderschön! Um 13h sind wir im Restaurant Nähe Hafen , wo wir zusammen mit Ruth und Heinz zu Mittag speisen. Zum Glück essen wir drinnen. Draussen würde uns der Wind glatt das Essen vom Tisch fegen. Zum Übernachten sind wir wieder in Benissa.

unser Frühstück, Paul macht jeden Tag frisch gepressten Orangen-Zitronensaft

Montag, 4. Februar 2019: Xaló – Moraira – Benissa

Das Wetter ist herrlich und vor allem hat es keinen so lästigen, starken Wind mehr wie am Samstag und Sonntag. Eigentlich wollen wir heute für 3 Tage nach Altea fahren. Aber, seit Ende Januar haben wir KEIN Internet mehr. Und das, obwohl wir bei Vodafon (Deutschland) einen Vertrag bis zum 1. Juni 2020 gemacht und IM VORAUS den ganzen Betrag bezahlt haben. Nun wissen wir aber nicht, woran es liegt, dass das plötzlich nicht mehr funktioniert. Liegt es an Vodafon.de oder an Vodafon.es? Auf jeden Fall wollen wir heute das Problem lösen und fahren nach Moraira zum Computer-Shop. Der Shop wird von Deutschen betrieben und so können wir unser Problem auf Deutsch erklären. Ein junger Mann sagt uns, sie hätten mit Vodafon nichts zu tun. Ich solle doch dort bei der Hotline anrufen. Das habe ich schon versucht, kann die Hotline aber nicht erreichen. Also machen wir für 2 Monate einen Vertrag mit der spanischen MASMOVIL und kaufen dafür eine neue SIM-Karte. Der junge Mann will uns den Router konfigurieren und wir sollen doch in einer Stunde wiederkommen, dann sei alles bereit. Wir trinken irgendwo einen Cortado und sind um 11h45 wieder im Shop. Nein, leider ist das Konfigurieren noch nicht erledigt, er rufe uns an, wenn das gemacht sei. Von 13h30 bis 16h30 ist der Laden geschlossen, Siesta. Um Punkt 16h30 stehen wir wieder im Shop. Der Bursche meint: Ich habe Euch doch gesagt, ich rufe Euch an!!! Er könne das Guthaben NICHT aufladen und sobald er soweit sei rufe er uns an. Wir kehren zum Bus zurück und warten…. Um 19h schliesst der Computerladen und wir haben noch KEINEN Anruf erhalten. Frustriert fahren wir zurück nach Benissa zum Übernachten. Wir sind den ganzen Tag in Moraira herumgehangen! Das Stimmungsbarometer im Camper ist bei Minustemperaturen angelangt! Ein Tag zum wegschmeissen!

Dienstag, 5. Februar 2019: Benissa - Moraira – Altea

Um 10h öffnet der Computerladen und 2 Minuten später ruft der Computermensch bei uns an, wir können unseren Router abholen. Also müssen wir den ganzen Weg nach Moraira nochmals fahren (hin-und zurück vielleicht 20 km). Ich bin ziemlich bis mächtig sauer und ärgere mich still vor mich hin. In Moraira holt Paul den Router ab. Ich will nicht mit, bin zu sauer!!! Paul kommt mit dem Router und einem NEUEN Vertrag, mit neuer SIM-Karten-Nummer zurück, die gestrige (neue) SIM-Karte sei defekt gewesen. Oh Mann, merkt man das als Fachmann erst nach einem ganzen Tag??? Jetzt können wir endlich nach Altea fahren, wo wir gegen 13h eintreffen. Wir finden einen schönen Parkplatz, wo unser BONSAI stehen bleiben darf. Und nun bekomme ich nochmals einen neuen Frust zum Verdauen. Mein Zahnarzt meldet, dass mein letzter Zahnarzttermin um eine ganze Woche verschoben werden muss! Anstatt am 7.2. findet er erst am 15.2. statt. Ich kann es kaum glauben! Wir wollten am 8.2. endlich weiter nach Marokko und nun hängen wir nochmals eine Woche hier herum..!!! Paul nimmt das alles ganz gelassen hin…. Am Nachmittag laufen wir den Berg hinauf, in die sehr schöne Altstadt. Vor der wunderschönen Kirche trinken wir an der Sonne ein kühles Glas Bier und besichtigen danach die Kirche. Der Blick von hier oben über die Stadt und auf das Mittelmeer ist wunderschön und hilft, meine aufgerüttelten Nerven zu beruhigen. Die Kirche Nuestra Señora del Consuelo mit ihren Kuppeln aus blauen und weissen Kacheln ist sehenswert. Sie bildet das Zentrum der umliegenden Altstadt. Altea ist eine Küstenstadt in der Provinz Alicante. Sie hatte bei einer Fläche von 34,4 km² am 1. Januar 2017 21.813 Einwohner. Die Stadt am Mittelmeer lebt heute vor allem vom Tourismus der Costa Blanca, dessen Entwicklung hier in den 1950er Jahren begann. Gefahren: 60 km

Altea

Altea

Blick vom BONSAICAMPER aus

Kirche Nuestra Señora del Consuelo

Altea, an der Promenade

Rennboot im Hafen Altea

Mittwoch, 6. Februar 2019: Altea – Moraira

Was für ein herrlicher Tag. Es ist wunderbarer Sonnenschein und schön warm, ca. 20°. Für Paul ist es schon wieder zu heiss, für mich genau richtig. Es ist noch nicht 10h, marschieren wir schon los, runter zum Meer. Zufällig entdecke ich einen Coiffeursalon, wo ich mir für 12€ (inkl. Waschen) einen neuen Haarschnitt gönne. Ahhh, jetzt fühle ich mich wieder richtig wohl und meine frustrierenden zwei letzten Tage sind schon (fast) ganz vergessen! Paul setzt sich unterdessen vor ein Restaurant, mit einem Cortado, an die Sonne. Nach meinem Coiffeurbesuch spazieren wir die Strandpromenade hinauf und hinunter, bis zum Hafen. Wir schauen uns die Fischerschiffe, aber auch die Sportboote an. Es ist wunderschön! Zum Mittagspicknick sind wir wieder zurück bei unserem BONSAI. Abends sind wir wieder in Moraira. Weil es noch früh ist, setzen wir uns beim Restaurant „Blue Square“ an die Sonne und trinken ein Glas Weisswein. Dort können wir beobachten, wie ein junger Engländer so total betrunken ist, dass er nicht mehr laufen kann. Nur mit grösster Mühe und nach mehrmaligen Versuchen können ihn seine Saufkumpane in ein Auto verfrachten. Durch diese Show kommen wir mit drei älteren Herren ins Gespräch, die Schweizerdeutsch sprechen. Es sind Sigi, aus dem Kanton Wallis, Luzi aus dem Kanton Graubünden und Robert aus dem Kanton Bern. Wir unterhalten uns ein wenig mit ihnen und sind danach bei Ruth und Heinz, wo wir auf ihrem Parkplatz übernachten dürfen. Gefahren: 34,7 km

Altea

Donnerstag, 7.Februar 2019: Moraira

Schönes Wetter. Nachmittags um 15h sind wir im Hause von Ruth und Heinz, wo wir gemütlich zusammen ein Schweizer Fondue mit gaaaanz viiiiel Knoblauch verputzen. Mmmm! Und zum Dessert gibt es Whisky-Glace und von Ruth hausgemachte Biscuits. Es ist alles wunderbar !

es ist Fonduezeit !

Freitag, 8.Februar 2019: Moraira – Benissa – Javea

Trotz Knoblauch-Fondue im Bauch haben wir alle wunderbar geschlafen! Gegen 10h verabschieden wir uns von Ruth und Heinz und fahren über Benissa nach Javea. Hier stehen wir wieder direkt am Meer, das sich heute sehr ruhig benimmt. Das Wetter ist wunderbar und wir geniessen es.

Möwen und Kormoran in Javea

Sonntag, 10.Februar 2019: Javea – Teulada – Benissa

Nach dem Frühstück laufen wir los. Heute wollen wir die Altstadt von Javea erkunden. Das ist ganz schön weit zu laufen, aber das Wetter ist schön und wir haben ja Zeit. Die schönen alten Gassen und besonders der Platz rund um die Kirche San Bartolomeu sind sehr schön . Auf dem Kirchplatz gibt es an der Sonne einen Cortado (wegen dringendem WC-Besuch). Die riesige, massige Kirche kommt mir nicht wie eine Kirche vor, sondern eher wie eine Festung. Und innen drin ist sie ziemlich dunkel. Leider kriege ich den Turm nicht so richtig auf das Foto, er ist einfach zu gross!

 

Xàbia (valencianisch/katalanisch, [ˈʃaβia]; spanisch Jávea, [ˈxaβea]) ist eine Hafenstadt im Norden der Costa Blanca mit 27.060 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017). Die Altstadt (das eigentliche Xàbia) liegt etwa zwei Kilometer vom Meer entfernt am Südhang des Montgó. Die Església de Sant Bertomeu, ist eine spätgotische Wehrkirche von 1513 mit einem einzigen Schiff und seitlichen Kapellen zwischen den Strebepfeilern, trägt Kreuzverzierungen und verfügt über Schiessscharten und Maueröffnungen für die Mörser und zwei befestigte Balkone über den Toren, alles beste Voraussetzungen zum Schutz der Bevölkerung, die bei drohender Gefahr in die Kirche flüchten konnte.

 

Wir laufen zurück zum Strand und „müssen“ sofort losfahren. Paul stresst mich wieder mal! Es ist 12h und um 14h treffen wir uns in Teulada, beim Restaurant Edy, mit Ruth und Heinz zum Mittagessen. Es dauert keine ½ Stunde, bis wir in Teulada sind!!!!! Das Essen ist wie jedes mal bei Edy wunderbar und wir geniessen es alle vier sehr. Nach drei (3) Stunden gemütlichem Beisammensitzen und Essen verabschieden wir uns von Ruth und Heinz. Nochmals ganz, ganz lieben Dank an die beiden für das feine Essen! Paul und ich fahren nach Benissa, wo wir beim öffentlichen Schwimmbad und beim Tennisplatz übernachten. Wieder geht ein schöner Tag zu Ende.

Javea, Blick aus dem Auto

in Javea

Javea

Markthalle Javea

Markthalle

Kirche San Bartolomeu

Kirche San Bartolomeu

Pause auf dem Kirchplatz

Montag, 11.Februar 2019: Benissa – Elche, J&B Ranch

Um 10h20 geht es los, Richtung Süden. Paul zeiht es unbedingt wieder nach Elche, auf die J&B Ranch. In Benissa ist es leicht sonnig bis mehrheitlich bewölkt. In Elche eher umgekehrt, mehrheitlich sonnig. Paul hat sich eine lange „to do Liste“ erstellt, mit allem, was wir erledigen wollen (oder müssten)!

Um 12h30 sind wir in Elche und parkieren in einer etwas zwielichtigen Wohngegend. Wir picknicken im Auto und laufen danach zum „El Palmeral“. Dort besuchen wir den Palmengarten „El Huerte del Cura“. Dies ist ein wunderschön angelegter Garten mit vielen Palmen und Kakteen. Super schön! Eintritt Erwachsene: 5 € / Pensionierte: 3€. In der ganzen Umgebung hat es überall Palmen. Kurz bevor wir den Garten verlassen, entdeckt Paul auf einem Dach einen schneeweissen Pfau. Und zu unserer grossen Freude schlägt er für uns ein Rad! Gegen 14h30 sind wir bei Bernd und Jens, auf ihrer J&B Ranch. Wir setzen uns sofort neben den BONSAI und trinken an der Sonne Kaffee Gefahren: 117 km

 

Der Palmenhain von Elche ist eine Palmenpflanzung in der spanischen Stadt Elche. Sie ist die grösste Palmenpflanzung in Europa. Der Palmeral erstreckt sich über eine Fläche von 1,5 km² innerhalb der Stadt Elche und schliesst den Stadtpark (Parque Municipal) und viele Obstgärten mit ein. Er enthält über 11.000 Palmen, vor allem Dattelpalmen. Einige davon erreichen ein Alter von rund 300 Jahren. Auf seinem Höhepunkt im 18. Jahrhundert umfasste der Palmeral eine etwa doppelt so grosse Fläche und rund 200.000 Palmen. Die Datteln werden im Dezember geerntet. Ein für Besucher besonders hergerichteter Garten ist der Jardin Huerto del Cura. Hier steht als grösste Palme die Palmera Imperial (Kaiserliche Palme). Sie hat sieben Stämme und dadurch die Anmutung eines Kandelabers. Die Palme wurde nach Kaiserin Sissi benannt, die die Pflanzung 1894 besucht hatte. Es wird angenommen, dass an dieser Stelle bereits im 5. Jahrhundert vor Christus Palmen durch die Karthager, die sich in Südost-Spanien angesiedelt hatten, gepflanzt worden sind. Der Hain überdauerte die Römer und Mauren. Das Bewässerungssystem wurde in der Zeit Abd ar-Rahman I. ausgebaut und befindet sich noch immer in Gebrauch. Die jetzige Form des Palmerals entstand unter den Mauren im 10. Jahrhundert. Obwohl die Gegend nur einen Regenfall von 300 mm aufweist, bilden die Palmen, die entlang der Bewässerungskanäle aus dem salzigen Fluss Vinalopó gepflanzt worden sind, ein Flickwerk von Anbauflächen, die jeweils durch die Palmen abgegrenzt und beschattet werden, wodurch ein eigenes Mikroklima entsteht.

Im Jahr 2000 wurde der Palmeral von Elche in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Seit 2006 ist auch dieser Palmenhain – wie alle Palmenbestände im Mittelmeerraum – zunehmend durch den Käfer „Rhynchophorus ferrugineus“ bedroht.

unterwegs nach Elche

Elche, hier parkieren wir

El Palmeral, Palmengarten

klar müssen wir ein paar Datteln kaufen !