Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Wieder in Spanien 6

im Palmengarten in Elche

sie ist 165 Jahre alt, 15,5 m hoch und wiegt 8 Tonnen

Palmera Imperial (Kaiserliche Palme). Sie hat sieben Stämme und dadurch die Anmutung eines Kandelabers. Die Palme wurde nach Kaiserin Sissi benannt, die die Pflanzung 1894 besucht hatte.

Mittwoch, 13.Februar 2019: Elche, J&B Ranch

Das Wetter ist wunderschön. Aber in der Nacht wird es doch manchmal sehr kalt. Heute morgen hatten wir im BONSAICAMPER 5°, brrrr!

Wir haben heute einen gefährlichen Putzwutanfall! Die „to do Liste“ ist fast abgearbeitet. Als Schlusspunkt verpasse ich meinem Chauffeur eine neue, supermoderne Sommer-Frisur.

grosse Putzwut

und grosse Wäsche

Donnerstag, 14.Februar 2019: Elche, J&B Ranch – Moraira

Das Wetter ist nicht so besonders, sehr grau bewölkt. Um 13h fahren wir los, Richtung Norden, nach Moraira, weil ich dort morgen nochmals einen Zahnarzttermin habe. Wir haben ein Dutzend Hühnereierlein von Bernd‘s jungen Hühnern dabei. Frisch heute Morgen gelegt. Diesmal fahren wir nicht der Küste entlang nach Norden, sondern ein wenig im Landesinneren. Der Nachmittag wird immer sonniger. Bei Elche sehen wir, wie Artischocken geerntet werden. Später blühen überall Bäume, in Weiss, in diversen Rosatönen und in Pink, dass es eine wahre Pracht ist. Wir können nicht genug schauen! Eigentlich ist es ja ein Blödsinn, wegen 4 Tagen so weit von Moraira bis nach Elche zu fahren und heute wieder zurück, aber allein schon diese wunderbare Blütenpracht war es wert. In Alcoi ist es 16° warm und sonnig. Wir möchten sehr gerne die Stadt besichtigen. Aber leider ist es uns unmöglich einen Parkplatz zu finden. Schade, Alcoi scheint eine sehr schöne Stadt zu sein. Aber trotzdem haben wir heute auf dieser Fahrt wieder einen Zipfel mehr von diesem wunderschönen Spanien gesehen. Um 16h30 sind wir in Moraira, bei Ruth und Heinz. Ruth begrüsst mich mit den Worten: “Mensch, bist du braun, Du kannst nach Hause!“ Hä? Dabei ist ja nur meine Nase braun geworden, wegen der Sonnenbrille, die ich an der Sonne immer trage. Wir werden sofort zu einem Imbiss mit einem Glas Weisswein eingeladen und haben wie immer wieder viel seeeehr Wichtiges zu erzählen… Wir dürfen wieder beim Platz beim Haus übernachten. Merci vielmals! Gefahren: 201 km

in Alcoi

Freitag, 15.Februar 2019: Moraira - Elche, J&B Ranch

So, nun ist es soweit. Wir fahren endlich weiter nach Süden. Unser Ziel ist ja immer noch Marokko und wir freuen uns beide sehr darauf. In Benissa hat es einen Megastau. Wir machen einen Umweg über Jalón, um diesen Stau zu umgehen. Die Fahrt ist wieder wunderschön mit blühenden Bäumen geschmückt! In Santa Pola tanken wir 110 Liter Diesel à 1.139 € . Den nächsten Tankstopp werden wir in Marokko machen. Wir fahren weiter zur J& B Ranch in Elche. Hier staunt Bernd nicht schlecht, dass wir um 16h45 schon wieder vor dem Tor stehen.

Gefahren: 135 km

in Moraira

Samstag, 16.Februar 2019: Elche, J&B Ranch – Granada

Kurz vor 10h geht es los. Wir fahren Richtung SüdWest. Das Wetter ist schön, 7°. Ab Murcia haben wir Neuland unter den Rädern. Das heisst, nicht wir, sondern unser BONSAI. Unterwegs sehen wir enorme Granatäpfelplantagen, Artischockenfelder, Orangen-und Zitronenplantagen. Die Bäume hängen noch voller Zirtrusfrüchte. Ha, das heisst, wir können noch sehr lange jeden Morgen zum Frühstück Paul‘s feinen, frischgepressten Fruchtsaft geniessen. Je südlicher wir kommen, je mehr unendliche Gemüseanbauflächen hat es. Und je weiter südlich wir kommen, desto mehr von diesen Gemüsefeldern sind mit Plastik abgedeckt. Sieht ziemlich unschön aus in der Landschaft. Aber sonst ist die Gegend wunderschön. Ab Lorca fahren wir Richtung Granada. Das heisst, unsere Anna, die Frau aus dem Navi hat das so bestimmt…! Unser Plan war eigentlich, über Almeria zu fahren. Aber die Strecke nach Granada ist genau so wunderschön, es geht über die Berge (1380 m hoch war der höchste Pass) und auch hier hat es wieder überall traumhaft schöne und vor allem sehr viele „Blühbäume“. Um 15h sind wir bei schönstem Wetter in Granada. Wir stellen unseren BONSAI bei der Universität ab und laufen zum Kloster „Monasterio de la Cartuja“. Wir schauen uns das Kloster nur von aussen an. Auf dem Vorplatz hat es schöne Mosaiken.

Gefahren: 346 km

Das Karthäuser-Kloster Monasterio de la Cartuja in Granada, dort "La Cartuja" genannt, gilt als eines der bedeutendsten Barock-Bauwerke in Spanien. Es wurde im Jahr 1507 von Gonzalo Fernández de Córdoba y Aguilar erbaut. Was 1506 begann, kam erst im 18. Jahrhundert zur Vollendung: Wobei man nicht mal die ursprünglichen Baupläne verwirklichte, sondern eine Vielzahl diverser Baustile integrierte.

unterwegs

die Sierra Nevada

Granada

in Granada

Das Karthäuser-Kloster Monasterio de la Cartuja in Granada

Das Karthäuser-Kloster Monasterio de la Cartuja in Granada

Vorhof zum Kloster

Sonnenuntergang über Granada

Sonntag, 17.Februar 2019: Granada – Algeciras

Gestern Abend durften wir aus dem Auto, beim Abendessen, einen wunderbar schönen Sonnenuntergang über der Universitätsstadt Granada geniessen. Einfach nur schööön! Heute Morgen ist wieder schönes Wetter, aber sehr kalt, 5°, um 9h30 als wir losfahren. Wir besichtigen Granada nicht, weil wir schon 2 Mal hier waren. Einmal 1989 und einmal 2007. Ausserdem wollen wir ja vorwärts kommen. Unser Ziel ist heute Algeciras, bei Gibraltar. Ich habe mir ganz fest vorgenommen, heute keinen einzigen „Blühbaum“ zu fotografieren!!! Versprochen! Dafür hat es jetzt kilometerweit Oliven, Oliven, Oliven! Vor Malaga geht es durch die Berge und danach an der Mittelmeerküste entlang. Inzwischen ist es bewölkt. Wir fahren hinter dem Felsen von Gibraltar vorbei und sind um 14h30, viel früher als gedacht, schon in Algeciras. Beim Fährticketladen von Carlos, kaufen wir für morgen das Ticket für die Fähre von Algeciras nach Tanger und retour. Hin und zurück für 180 €. Innerhalb von 10 Minuten ist alles erledigt. Der Mann ist sehr freundlich und kompetent. Er beantwortet alle unsere Fragen und zum Abschied bekommen wir sogar noch eine Flasche Rotwein und eine Packung Biscuits geschenkt. Wir fahren zu einer Tankstelle die Autogas hat und füllen unsere Gasflasche ganz auf. Danach geht es wieder zurück zu Carlos, wo es einen grossen Parkplatz für alle Camper hat, die auf die Fähren nach Afrika wollen. Es ist 15h30. Mein Chef ist hypernervös. Niemand weiss warum. Bis jetzt hat nämlich alles ganz prima geklappt. Gefahren: 290,7 km

Stierkampfarena von Granada

Olivenbäume