Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Marokko 7

unterwegs Merzouga – Errachidia - Tinejdad

immer diese Camper.....

viele Lehmbauten zerfallen

Paul's Mittagessen in Errachidia

mein Mittagessen

beim Markt in Errachidia

das alles kostete 2.60 €uro

Donnerstag, 7. März 2019: Tinejdad, „Source Lalla Mimouna“

Wir befinden uns hier auf einer Höhe von 1045 m. Es bläst ein ziemlich kalter Ostwind. Angesagt sind 41 Knoten (ca.75 km/h) Wind! Nach dem Frühstück besuchen wir nochmals das Museum von Zaïd und schauen uns alles ganz gründlich an. Ich glaube, wir haben noch nie so ein schönes Museum gesehen. Nun kommt eine Gruppe von Franzosen um das Museum zu besuchen. Es sind lauter Camper, die eine Gruppenreise durch Marokko machen. Jetzt stehen vor dem Tor 15 Womos! Wir fahren ca. 6 km zurück in den Ort Tinejdad, zum Haus von Zaïd. Dort hat er nochmals eine Ausstellung, die aber als Verkaufsaustellung gedacht ist. Zaïd‘s Frau zeigt uns die diversen Räume. Wahnsinn, was es da alles zu sehen und zu kaufen gibt. Vor allem Antiquitäten, aber auch Bilder die Zaïd gemalt hat. Wir geben Zaïd‘s Frau eine grosse Tasche voll Kleider, die in der Wäsche eingegangen sind (☺☻!!!). Sie nimmt alles sehr gerne entgegen. Nachdem wir noch 20 Liter Wasser, 12 Eier, Tomaten, Peperoni und ein Fladenbrot gekauft haben, kehren wir zu Zaïd‘s Museum „Source Lalla Mimouna“ westlich von Tinejdad, in der Wüste zurück. Wir wollen nochmals eine Nacht hier bleiben. Und tatsächlich, am Nachmittag kommt der grosse Wind und fegt den Sand vor sich her. Ein richtiger Sandsturm! Wir sitzen schön geschützt in unserem Bonsai und lesen und arbeiten an der Homepage.

„Source Lalla Mimouna“ mit Museum

beim Eingang

Fallen

eine der Quellen

noch eine Quelle

es blubbert

Kinder-Burnus

Frauen-Kaftan

Türvorhang für das Nomadenzelt, sind alles einzelne Streifen.

ist das ein Marokkanisches Saxophon ?

draussen vor dem Tor

wir fahren nach Tinejdad

in Tinejdad

Freitag, 8. März 2019: Tinejdad – Tinerhir, Eingang Todra-Schlucht

Wir kaufen noch schnell bei Zaïd ein kleines Kunstwerk, das er gemalt hat. Es heisst „Gelassenheit“ und verabschieden uns von ihm. Es kommt soeben eine Camper-Gruppe mit 20 Belgiern an und er trifft Vorbereitungen zu deren Begrüssung. Seit dem kleinen Sandsturm von gestern ist bei uns im BONSAI alles was man anfasst staubig/sandig. Dieser feine Sandstaub dringt in jede Ritze. Und der kalte Wind von gestern hat die Temperaturen merklich sinken lassen. Auch heute weht noch ein kühler Wind, aber die Sonne scheint wieder. Heute haben wir nur eine sehr kurze Strecke vor uns. Wir fahren um 10h25 los, über Tinerhir zum Eingang der Todra-Schlucht. Unterwegs hat es wieder verschiedene, wunderschöne und beeindruckende Landschaften. Auf dem Atlasgebirge liegt noch ein wenig Schnee. Gegen Mittag sind wir bei unserem angepeilten „Camping Atlas“. Dieser ist sehr schön gelegen in einem Palmenhain, direkt am Qued (Fluss) Todra, auf 1380m Höhe. Im Camping sind wir umzingelt von lauter Franzosen. Aber hier in diesem Camping hat es die schönsten Toiletten und Duschen, die wir in Marokko bis jetzt angetroffen haben. Und einen Pool hat es auch, aber den brauchen wir nicht.

Nach dem Mittagessen machen wir zu Fuss unsere obligate Erkundungstour. Weil Freitag ist, und gerade das Freitagsgebet vorbei, sind nur ein paar Männer unterwegs, die aus der Moschee kommen. Sonst sind die Dörfer wie ausgestorben. Nach 1½ Stunden sind wir zurück. Gefahren: 52,2km

das Atlasgebirge