Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Marokko 10

Montag, 11. März 2019: Tinejdad - Errachidia- Midelt- Aguelmame Sidi Ali See

erste Zedernwälder

der Hohe Atlas

Schafe auf dem Dach

wir sind angekommen, am Aguelmame Sidi Ali See

Dienstag, 12. März 2019: Aguelmame Sidi Ali See

Weil es hier so wunderschön ist, bleiben wir zwei Nächte hier. Den Morgen lassen wir ganz ruhig angehen. Es ist noch ziemlich kalt. Aber am Nachmittag machen wir einen 2-stündigen Spaziergang, bis zum Ende des Sees. Dummerweise laufen wir wieder Jaled in die Arme. Wir schenken ihm ein Messer und eine Tüte voll Zucker. Er löchert uns mit Fragen und am Schluss rückt er mit dem Wunsch heraus, ob wir ihm nicht einen Rucksack hätten. Nein, leider nein! Paul wird langsam säuerlich…! Wir spazieren weiter, sehen ein Storchennest samt Storch auf dem verlassenen Hotel und laufen weiter zu einem Kraterloch. Von hier aus können wir auch sehen, wo Jaled wohnt. In Berberzelten, rundherum eine elende Sauerei. Überhaupt sind wir entsetzt von der Schweinerei die hier überall herumliegt. Dies hier ist ein Naturpark! Überall zerschlagene Bier-und Weinflaschen, PET-Flaschen uns sonstiger Müll. Wir sammeln wieder einige Flaschen auf, aber das ist der berühmte Tropfen auf dem heissen Stein. Wir kehren zurück zum BONSAi und arbeiten, Paul an der Route für morgen und ich an diesen Zeilen. Und man glaubt es nicht, aber wir bekommen wieder Besuch von Jaled. Ich unterhalte mich ziemlich lange mit ihm auf Französisch, bis ich ihm sage, dass wir zu arbeiten haben. Irgendwie tut er mir leid, aber er ist wirklich wie eine Klette!

am Aguelmame Sidi Ali See

sieht man den See so ????

oder ist es so besser?

die Schafherde von Jaled's Vater

Paul's neue Freundin

der Aguelmame Sidi Ali See

hier wohnt Jaled

da kommen drei Reiter

Paul und seine Begleiterin

Mittwoch, 13. März 2019: Aguelmame Sidi Ali See – Fès

Diese Nacht war es gegen Morgen sehr kalt. Im Bus haben wir beim Aufstehen 5°, nicht gerade sehr kuschelig warm. Aber das Wetter ist wieder herrlich schön. Hier ist es so schön, dass wir beide noch ein wenig länger hier bleiben könnten. Aber langsam müssen wir daran denken, uns auf den Heimweg zu machen. Also fahren wir um 10h los. Die Landschaft verändert sich stetig. Die schroffen Berge machen lieblichen Hügeln Platz und es wird immer grüner und fruchtbarer. Und dazwischen hat es immer wieder Schafherden. In Azrou sehen wir im Zedern-Wald ein paar Berber-Affen. Und um Azrou herum hat es viele Kirschbäume. Und hier, wie auch in Ifrane hat es moderne, schöne Häuser im Europäischen Stil. Und alles ist blitzsauber. Kurz vor 13 h sind wir in Fès, auf dem Supermarkt Parkplatz von Marjane. Wir kaufen ein frisches Baguette im Laden und essen im Auto unser Mittagspicknick. Kurz vor 14h sitzen wir in einem Taxi unterwegs zur Medina. Vom „Blauen Tor“ (Bab Bou Jeloud) bummeln wir durch die engen Gassen und schauen uns das bunte Treiben an. Irgendwann wollen uns junge Burschen zu den Leder-Gerbereien geleiten. Aber wir sagen denen ganz klar, dass wir keinen Guide wollen. No, no, kein Guide und es kostet nix!!! Von der Dach-Terrasse eines Ledergeschäftes aus schauen wir zu den Gerbereien hinunter. Es stinkt ziemlich und wir möchten diesen Leder-Gerber-Job um keinen Preis der Welt machen. Als wir wieder aus dem Laden rauskommen, heisst es vom Ladenchef höchstpersönlich; hast Du mir einen €uro??? Wir sind froh, den Weg aus den schmalen, verwinkelten Gässchen wieder raus zu finden. Kurz vor dem „Blauen Tor“ trinken wir etwas und nehmen dann ein Taxi zurück zum Marjane Supermarkt.

Fès oder Fez ist mit rund einer Million Einwohnern die drittgrösste Stadt Marokkos. Sie ist die älteste der vier Königsstädte des Landes (ausserdem Marrakesch, Meknès und Rabat) und galt nach der Begründung der Qarawiyin-Universität als geistiges Zentrum der Region. Fès ist die Hauptstadt der Region Fès-Meknès, eine der 12 Regionen Marokkos. Fès liegt in der bewässerten, fruchtbaren Tiefebene von Sais, auf einer Höhe von 410 m. Die Altstadt, Musterbeispiel der orientalischen Stadt, steht seit 1981 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Dabei soll es sich in Hinblick auf die Fläche um die weltweit grösste mittelalterliche Altstadt handeln. Fez ist auch berühmt für seine Lederwaren und das meiste davon stammt aus dem Leder Basar (Souq). In Fès gibt es drei alte Leder Gerbereien, die grösste und älteste ist die Chouara Gerberei, die fast tausend Jahre alt.

Gefahren: 127,7 km

wir reissen uns los von dem schönen See

in Marokko hat es sehr viele Antennen

Kristalle

Berberaffe