Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Marokko 11

Mittwoch, 13. März 2019: Aguelmame Sidi Ali See – Fès

Azrou und Ifrane sind moderne Städte

ah, endlich mal eine Kuh !

Nüsse

in Fès

in Fès, das "Blaue Tor"

Babuschen

das wär doch was für meinen Mann

bei den Leder-Gerbern

da trocknen die Häute

Blick über die Dächer von Fès

Blick auf die Nachbar-Terrasse

Donnerstag, 14. März 2019: Fès – Bab-Berred im Rif-Gebirge

Nach einem Kurzeinkauf im Marjane Supermarkt geht unsere Reise weiter nordwärts. Dem Parkplatz-Wächter haben wir gestern Abend 2€ gegeben und durften dafür hier in Ruhe schlafen. Heute durchfahren wir das Rif-Gebirge und haben zum Teil fürchterlich schlechte Strassen voller Löcher. Wir fahren durch einige Orte, die schrecklich schmutzig sind und noch schlechtere Strassen haben. Manchmal haben wir das Gefühl, unser Fahrzeug fällt auseinander…! Nicht einmal in der Wüste waren die Strassen so schlimm! In einem Ort schmeisst ein Knabe mit einem Stein nach unserem Auto. Aber zum Glück trifft er nicht. In einem anderen Dorf machen drei Jungs eine Mutprobe, indem sie mitten auf der Strasse stehen, bis wir ganz nah dran sind. Trotz allem sind die Landschaften immer grüner und einfach nur wunderschön! Dieses Rif-Gebirge hat es wirklich in sich: wir fahren 1001 Linkskurve und genau so viele Rechtskurven. Um 16h tanken wir (für 95 Cent/Liter Diesel) in Bab-Berred, auf 1235 m Höhe. Wir fragen den Tankwart, ob wir hier übernachten dürfen und er meint: „Pas de problème!“

Das Rifgebirge grenzt im Norden unmittelbar ans Mittelmeer; es bildet den afrikanischen Vorsprung zur Strasse von Gibraltar und gipfelt dort im Jbel Musa, etwa 851m hoch, der dem Felsen von Gibraltar auf der Iberischen Halbinsel gegenüberliegt. Südlich wird es von den Gebirgsketten des Mittleren Atlas und des Tellatlas abgelöst.

Gegen 19h schleicht sich Nebel an und es dauert nicht lange, sind wir total im Nebel eingehüllt. Paul hat, wie fast jeden Abend, gekocht. Verschiedene Gemüse mit Pouletfleisch. Gewürzt hat er mit Marokkanischen Gewürzen. Er sagt, es sei nicht scharf. Aber beim Essen laufen uns beiden die Tränen und die Nasen tropfen...! Aber gut ist es trotzdem.

Gefahren: 202,3 km

Abschied von Fès

letzter Blick

Steine werfen

und Mutprobe

in Ketama ist grosser Markttag

unser Übernachtungsplatz bei der Tankstelle

Freitag, 15. März 2019: Bab Berred- Chefchaouen im Rif Gebirge

Gestern Abend hatten wir plötzlich keine Internet-Verbindung mehr. Kann das vielleicht am dichten Nebel liegen??? Wir haben sehr gut und sehr lange geschlafen bei der Tankstelle, neben einem Lastwagen. Es hat zum Glück keinen Nebel mehr, die Sonne scheint herrlich vom blauen Himmel. Um 9h45 kurven wir weiter. Seit Fès haben wir nur einen einzigen Camper, einen Franzosen gesehen. Diese Strecke scheint wirklich keine Camper-Touri-Strecke zu sein. Aber die Landschaft ist einfach umwerfend schön! In Bab-Taza kaufen wir ein riesiges Fladenbrot. Punkt 12h 00 sind wir in Chefchaouen (meine Eselsbrücke für dieses Wort ist „Chef schauen“). Wir parkieren auf einem enorm schmutzigen Parkplatz, der für die ganze Nacht 25 Dirham (2.50€) kostet. Der Besitzer wollte zwar 40 DH haben, ist aber dann mit 25 DH einverstanden. Am Nachmittag laufen wir in die Altstadt. Wir wollen uns doch diese schöne „Blaue Stadt“ anschauen.

Gefahren: 67,6 km

 

Bab Berred

die Scheibe ist schmutzig