Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Marokko 12

Freitag, 15. März 2019: Bab-Berred - Chefchaouen im Rif-Gebirge

ohne Vorwarnung !!!

unser Riesen-Fladen-Brot

das erste Haus das wir in Chefchaouen sehen

erster Blick auf Chefchaouen

Chefchaouen

Freitag, 15. März 2019: Chefchaouen

Die blaue Farbe der Häuser, so sagen die Einheimischen, soll vor bösen Blicken schützen. In ganz Chefchaouen stösst man auf wunderschön verzierte Türen, Fensterrahmen und Treppen. An jeder Ecke wartet ein neues Fotomotiv auf mich. Wir schlendern gemütlich durch die engen Gassen der Medina. Hier in dieser Stadt sind sogar die Taxis blau, wenn wundert es? 

Chefchaouen, Chaouen (Aussprache Šafšāw(a)n) ist eine nordmarokkanische Stadt mit etwa 45.000 Einwohnern in der Region Tanger-Tétouan-Al Hoceïma. Chefchaouen liegt im nordwestlichen Rif-Gebirge in einer Höhe von etwa 560 bis 600 m. Das Klima ist gemässigt bis warm; Regen (880 mm/Jahr) fällt nahezu ausschliesslich im Winterhalbjahr. Chefchaouen war und ist eines des Zentren des von offizieller Seite zwar verbotenen, aber insgeheim vielfach noch geduldeten Haschisch-Anbaus in Marokko. Dies zog seit den 1960er Jahren viele westliche Aussteiger und Hippies an, denen seit den 1980er Jahren auch abenteuersuchende Individualreisende folgten. Heute kommen auch zahlreiche Gruppenreisende (meist Durchreisende oder Tagesausflügler) in die Stadt. Die gesamte Altstadt mit ihren reizvollen engen Gassen, kleinen Plätzen, blau- und weissgetünchten Häusern lädt zum Spazieren ein. Die blaue Farbe soll vor dem Bösen Blick schützen. Die aus Stampflehm erbaute Alcazaba mit ihrem Garten kann besichtigt werden. Ihre Räume beherbergen einige Ausstellungsstücke zur Geschichte und Kultur der Stadt. Chefchaouen ist ein kleiner Ruhepol in Marokko. Die verträumte Stadt im Rif-Gebirge überzeugt nicht nur mit ihren einzigartigen blauen Häusern, sondern auch mit einer Musse, die geradezu ansteckend ist. Der Name Chefchaouen bedeutet „zwei Hörner“ und ist auf die zwei Bergspitzen des Rif-Gebirges zurückzuführen, die von der Stadt aus zu sehen sind. Jahrhunderte lang sah man Chefchaouen als heilige Stadt, was dazu führte, dass man seine aus dem Mittelalter entstammende Architektur erhielt.

wir haben die blaue Phase

blau ist gut gegen den bösen Blick...

Samstag, 16. März 2019: Chefchaouen im Rif-Gebirge – Cabo Negro am Mittelmeer

Es ist 9h35, als wir diesen scheusslichen Parkplatz verlassen und uns weiter nordwärts bewegen. Heute haben wir wieder keine lange Strecke vor uns. Wir durchfahren Tetouan und sind sehr erstaunt, wie sauber diese grosse Stadt ist (ca. 400‘000 Einwohner). Kurz nach Tetouan wollen wir bei einem Schweiz/Marokkanischen Ehepaar übernachten. Die beiden führen hier das Restaurant „Argovia“ und man darf hier auf dem Parkplatz übernachten, wenn man im Restaurant isst. Wir sind um 11h20 beim Restaurant. Es ist geschlossen. Der Wächter spricht kein Wort Französisch aber wir verstehen, dass das Restaurant um 12h geöffnet werden soll. Wir setzen uns auf die Terrasse und warten. Plötzlich kommt eine hübsche junge Marokkanerin in Kochuniform und bestätigt uns das. Wir bestellen zwei frisch gepresste Orangensäfte und warten. Wir warten bis um 12h30 und fahren dann weiter, weil die Chefs nicht auftauchen. Ca. 4 km weiter, kurz vor Ceuta, lassen wir uns beim Hotel „La Ferma“ häuslich nieder. Hier hat es einen kleinen „Tierpark“ mit Pferden, Ponys, Eseln, Schafen, Gänsen, Hühnern, Güggeln, Perlhühnern, furchtbar hässlichen Truthühnern, Katzen und Hund und ein paar Gänsen und Enten. Einen schönen Spileplatz für Kinder hat es auch noch.

Wir sitzen an der Sonne und lassen es uns richtig gut gehen. Wir sind die einzigen Camper hier. Wir essen draussen zu Abend (Röschti, Schweinswürstchen und Gurkensalat) und geniessen den schönen Abend. Erst als die Sonne hinter den Bergen verschwindet wird es kühl und wir setzen uns in den Bus. Ab 19h gibt es richtigen, überlauten „Lärm“. Im Hotel „La Ferma“ wird Musik gemacht, draussen beim Pool, und das leider bis unendlich. Wir fragen uns nur, für wen eigentlich? Wir haben das Gefühl es seien überhaupt keine Leute da. Irgendwann schlafen wir trotzdem ein….

Gefahren: 77,6 km

ein Stausee, kurz vor Tetouan

alles Mandeln

Matratzen

Tetouan

Schattenspiele

Sonntag, 17. März 2019: Hotel „La Farma“ beim Cabo Negro am Mittelmeer

Es ist so schön warm, dass wir um 9h draussen frühstücken. Das erste Mal auf dieser ganzen Marokkoreise. Danach hat Paul einen unabwendbaren Putzwutanfall…, also wird geputzt, was das Zeug hält. Und tatsächlich, es war wirklich nötig! Wir essen unser Mittags-Picknick und fahren dann die sehr weite Strecke von 4,3 km, bis nach M‘Diq, direkt am Mittelmeer. Hier spazieren wir ca. 2 Stunden herum. Es hat eine sehr schöne Strandpromenade, die sehr sauber ist. Aber je weiter man in die hinteren Gassen läuft, desto „marokkanischer“ wird es. Wir kommen an einen kleinen Markt, wo ältere Frauen am Boden auf der Strasse sitzen und versuchen einen Salat zu verkaufen. Wir möchten in einem Restaurant eine Glacé essen. Aber der Bedienmann sagt uns, jetzt sei keine Saison für Glacé. He??? Die Sonne brennt vom Himmel und es ist etwa gefühlte 30°. Irgendwie gefällt es Paul nicht so recht auf dem Parkplatz, wo wir übernachten wollten. Also fahren wir zurück zum Hotel „La Farma“ , bezahlen nochmals 6€ für eine Nacht und installieren uns wieder bei Esel, Pferden, Ponys und Co. Hier gefällt es uns sehr gut. Zum Abendessen gibt es Paul‘s Spezial-Fondue mit Unmengen von Knoblauch. Und das draussen an der frischen marokkanischen Luft.

Gefahren: 8,6 km

Besuch beim Frühstück

sie (oder er ?) macht einen Höllenspektakel

am Strand von M'Diq

am Mittelmeer- Strand in M'Diq