Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Der Heimweg 1

Dienstag, 19.3.2019: Algeciras (bei Gibraltar) – Ronda

 Das Marokko-Abenteuer ist leider schon wieder vorbei und wir müssen uns auf den Heimweg machen. Wir verlassen die Fähre und fahren sofort weiter nach Norden. Um 16h15 sind wir in Ronda, in den Bergen. Wir laufen in die Altstadt von Ronda. Es hat wunderschöne Gassen und Häuser. Irgendwo trinken wir an der Sonne ein Bier und sind nach etwa 2 Stunden zurück im BONSAI.

Ronda ist eine Kleinstadt in der andalusischen Provinz Málaga. Sie liegt auf einer Höhe von 723 m über dem Meeresspiegel in einer als Serranía de Ronda bekannten Berglandschaft, zu der auch die Naturparks Sierra de Grazalema und Sierra de las Nieves gehören. Die Stadt liegt rund 113 km westlich der Provinzhauptstadt Málaga und 50 km nördlich der Costa del Sol. Mit 34.268 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017), Rondeños genannt, und einer Fläche von rund 480 km² ist die Gemeinde Ronda eine der grössten Ortschaften unter den „weissen Dörfern“ Andalusiens. Bekannt ist Ronda vor allem für seine Lage: die maurisch geprägte Altstadt, La Ciudad, liegt auf einem rundum steil abfallenden Felsplateau. Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 m tiefe, vom Río Guadalevín gebildete, Tajo de Ronda genannte Schlucht getrennt. Überspannt wird der Abgrund von drei Brücken: die Puente Árabe („Arabische Brücke“), die Puente Viejo („Alte Brücke“) und die bekannteste, die im 18. Jahrhundert erbaute Puente Nuevo („Neue Brücke“). Die Wirtschaft der Stadt ist heute zum Grossteil auf den Tourismus ausgerichtet. Täglich strömen tausende Tagesbesucher von den Urlaubsorten an der Costa del Sol nach Ronda. Daneben gibt es Betriebe zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und traditionell auch zur Herstellung von Möbeln.

Gibraltar, wir sind wieder ein Europa

Gibraltar

wieder in Spanien

wir sind in Ronda

Ronda

der mit den Hühnern spricht

Algeciras (bei Gibraltar) – Ronda

Mittwoch, 20.3.2019: Ronda – Córdoba

Um 9h45 geht es weiter. Es ist sonnig/ bewölkt und es weht ein saukalter Wind. Über Berge und durch Täler mit lauter Olivenbäumen. Bei Antequera hat es riesige Felder mit Zwiebeln, Lauch, Bohnen, und Getreide. In Antequera machen wir einen Vorratsauffülleinkauf und picknicken gleich auf dem Supermarkt Parkplatz. Und danach geht es mit Olivenbäumen weiter. Echt, so viele Olivenbäume haben wir im ganzen Leben noch nie gesehen. 70 oder 80 km weit nur Olivenbäume, soweit das Auge reicht. Alle Plantagen picobello angeordnet und die Bäume stehen in Reih und Glied, wie die Soldaten. Punkt 15h sind wir in Córdoba, nachdem wir eine ganze Stunde lang einen geeigneten Parkplatz für uns gesucht haben. Wir finden einen für 17.95 €/24 Stunden, ganz nahe beim Historischen Zentrum. Es ist 21 ° warm und der Wind nicht mehr so kalt. Wir trinken schnell etwas im Bus und laufen dann in die Altstadt. Zuerst besuchen wir den Alcázar de los Reyes Cristianos.

Eine wunderschöne Parkanlage und auch das Schloss ist echt sehenswert. Eintritt 5 €. Von hier laufen wir zur Mezquita-Catedral.

Irgendwann geniessen wir eine Glacé neben der Mezquita und weil mein Sidi langsam „sehmüde“ ist, das heisst, er hat langsam genug von alten Steinen, machen wir uns auf den kurzen Rückweg bis zu unserem BONSAI, wo wir gemütlich zu Abend essen.

Gefahren: seit Algeciras (bei Gibraltar) 338,5 km

 

Olivenbäume

Bewässerung

Córdoba

Córdoba ist die Hauptstadt der Provinz Córdoba im Süden Spaniens und die drittgrösste Stadt Andalusiens (325.916 Einwohner am1. Jan. 2017). Die Stadt, deren Vorläufer bis in die römische Antike reicht, ist von ihrem historischen Erbe und vielen Bauten aus der Zeit der maurischen Herrschaft geprägt, als Córdoba zeitweilig das Zentrum von Regierung und Gelehrsamkeit auf der Iberischen Halbinsel und eine der grössten Städte der Welt war. Die aus einer Moschee hervorgegangene Mezquita-Catedral ist seit 1984, ein Grossteil der Altstadt – eine der grössten erhaltenen Europas – seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt liegt am Fusse der Sierra Morena in einer Ufersenke des Guadalquivir.

Der Alcázar de los Reyes Cristianos, ist eine im 14. Jahrhundert auf dem Grundriss eines älteren arabischen Schlosses erbaute Schlossanlage mit einer weitläufigen und in Ebenen unterteilten Gartenanlage. In den Räumen des Palastes befinden sich zwei Mosaiken aus dem 2. Jahrhundert und einige römische Sarkophage aus dem 3. Jahrhundert.

Die Mezquita-Catedral ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt, das ab 784 als Moschee errichtet und mehrfach erweitert wurde. Mit seiner Ausdehnung von 23.000 m² wäre es heute die drittgrösste Moschee der Welt. Etwa 860 Marmorsäulen in parallelen Reihen tragen jeweils zwei übereinanderliegende Bögen und bewirken so ein besonderes Spiel von Licht und Schatten. Die wohl bedeutendste Gebetsnische maurischer Herkunft ist die ca. 960 von al-Hakam II. erbaute Mihrab, ein gewölbter Schrein mit byzantinischen Mosaiken. 1236, im Jahr der Rückeroberung durch die Christen, wurde die Moschee zur christlichen Kathedrale geweiht. In der Mitte der Moschee wurde ab 1523 über 234 Jahre hinweg ein gewaltiges Kirchenschiff im Stil der Renaissance erbaut.

Córdoba

der Río Guadalquivir

der Stellplatz in Córdoba

und die "klaren" Regeln dazu

Blick in einen Patio

Der Alcázar de los Reyes Cristianos,

der Fischflüsterer

Die Mezquita-Catedral