Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

1. / 2. Tag, Schweiz

Mittwoch, 29.Mai 2019: Pieterlen – Pfäffikon ZH

Es ist 9h30, als wir bei 11° Kälte von zu Hause losfahren, es regnet zwar nicht, ist aber sehr grau und trübe. In Grenchen kaufen wir kurz bei ALDI ein, weil ja Morgen ein Feiertag ist, und die Geschäfte geschlossen sind. Zufällig finden wir ein Paar Gummistiefel für mich, die passen. Ziemlich genau eine Stunde später sind wir wieder zu Hause…: wir haben die Zwiebeln in der Küche vergessen! Ich benutze die Gelegenheit, die neuen Gummistiefel zu Hause zu deponieren (für noch schlechteres Wetter!) und Paul will nochmals aufs heimische „Hüsli“. Mit dem zweiten Start klappt es dann. Um 12h sind wir in Root (LU), bei der Firma Bolliger, wo wir unseren BONSAI-Camper gekauft haben. Wir haben hier einen Reserveschlüssel bestellt und können den heute abholen. Es regnet heftig, d.h. es schüttet richtig. Wir picknicken im Auto. Um 13h, nach der Mittagspause wird unser neuer Schlüssel programmiert. Das geht ruckzuck, keine 15 Minuten, und schon ist alles erledigt. Wir können unser nächstes Ziel, Pfäffikon (ZH) ansteuern. Wir fahren über den Hirzel und es schüttet immer noch! In Pfäffikon (SZ) machen wir beim Seedamm-Center nochmals einen Halt, um all das einzukaufen, was wir am Morgen vergessen haben, (man wird ja schliesslich nur älter und vergesslicher!). Danach gibt es bei der Migros noch einen Kaffee und für mich ein Stück Kuchen. So gestärkt fahren wir über den Zürichsee nach Rapperswil und weiter nach Pfäffikon (ZH). Es regnet in Strömen! Um 16h30 sind wir an unserem heutigen Ziel angekommen. Wir besuchen Tante Elfriede und Onkel Fritz im Altersheim von Pfäffikon (ZH). Nach dem Abendessen in der Wohnung der beiden, schauen wir uns den Tennismatch von Roger Federer in Paris an. Nachdem Roger gewonnen hat, machen wir mit Onkel Fritz einen Spaziergang zum Pfäffikersee und zurück. Es regnet nicht mehr. Gefahren: 192 km

 

in Pfäffikon, ZH

Donnerstag, Auffahrt, 30.Mai 2019: Pfäffikon ZH – San Carlo (bei Poschiavo) GR

Frühstück gibt es bei Tante und Onkel und gegen 9h30 starten wir und nehmen die Fahrt in den Kanton Graubünden unter die Räder. Ahhh, heute freuen wir uns über tolles Sonnenwetter. Schön! Ausser einem kleinen Stau bei Chur (ca. 45 Minuten), können wir zügig fahren. Über Thusis, Tiefencastel, Savognin und Bivio geht es über den Julierpass (2284 m. ü. M.). Danach an Silvaplana und Pontresina vorbei Richtung Berninapass. Noch vor dem Pass essen wir unser Mittags-Picknick, mit Blick auf den Morteratsch-Gletscher. Es ist wunderschön. Auf der Bernina-Passhöhe (2328 m. ü. M.) gibt es im Restaurant einen Kaffee. Auf dem Pass hat es noch ziemlich viel Schnee, aber die Strasse ist frei und gut passierbar. Und nun geht es hinunter ins wunderschöne Puschlaver Tal. In San Carlo, kurz vor Poschiavo, treffen wir um 15h ein. Hier werde ich M-T. am Samstag mit meiner Schwester das Cousin-Treffen (väterlicherseits) besuchen. Dies ist der Grund, weshalb wir wieder einmal ins Puschlav gefahren sind. Meine Schwester Jolanda und ihr Mann Heinz sind schon gestern mit der Bernina-Bahn angereist. Sie haben in San Carlo eine Ferienwohnung gemietet und wir wollen uns dort treffen. Da wir aber viel früher als geplant angekommen sind, fahren wir per Camper noch an den Puschlaversee, trinken im „4**** Hotel Le Prese“ am See an der Sonne etwas und geniessen die Zeit. Weil mein Chauffeur sehr müde ist, laufen wir zurück zum Camper und Paul macht ein Nickerchen, während ich diese Zeilen schreibe. Nun geht es wieder ein wenig talaufwärts bis zum Bahnhof Poschiavo, wo wir Schwester und Schwager treffen, die heute ein zünftig wandern waren. Zusammen fahren wir zur Ferienwohnung und Schwager Heinz kocht uns allen ein gutes Abendessen. Danke Heinz! Es wird sehr (!) spät, bis wir uns endlich alle Neuigkeiten erzählt haben und ins Bett kommen. Gefahren: 245,2 km

 

unterwegs ins Puschlav

am noch jungen Rhein

im Kanton Graubünden

am Marmorera-See

Anfahrt zum Julierpass

die Passhöhe, 2284 m

Silvaplana im Engadin

der Silvaplaner-See

St. Moritz Bad

der St. Moritzer-See

in St. Moritz

in Celerina

Mittags-Picknick mit Blick zum Morteratsch-Gletscher

die Berninabahn

da geht es zur Diavolezza

fast auf der Passhöhe

Berninapass-Höhe, 2328 m. ü. M.

auf der Südseite des Bernina

am Lago di Poschiavo

in Le Prese

zwei Berner am Bahnhof von Poschiavo

angekommen...