Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Ans Schwarze Meer 4

wir besuchen das Freiluftmuseum in Reșita

dies ist die älteste Lady von 1872

unterwegs nach Anina

in Anina

im Tante-Emma-Laden

löchrige Strassen

im Cheile Nerei Nationalpark

die Musik spielt beim „Valea Beiului“ Campingplatz

Sonntag, 8.9.2019: Cheile Nerei Nationalpark, 14.Tag

Gestern Abend haben die Zeltler (es waren 7 kleine Zelte hier und wir) 4 schöne Lagerfeuer entfacht (jeder eines für sich). Wir sitzen in unserem Bus und beobachten die Szene. Das ist wie fernsehen! Aber irgendwann ist das Programm doch ein wenig zu langweilig und wir gehen ins Bett. Gegen Mitternacht regnet es kurz und später noch einmal. Am Morgen ist es bewölkt, aber die Sonne bemüht sich, durch die Wolken zu dringen. Die zwei jungen Müllsammler haben schon um 8h ihr Zelt abgebrochen und sind weg. Wir laufen ca. 2 Stunden dem kleinen Fluss entlang durch den Nationalpark. Bei einem kleinen, sehr blauen See kehren wir um. Unterwegs warnt uns eine Frau vor den Schlangen, die es hier hat. Aber wir sehen keine. Als wir wieder zurück beim Camping sind, hat das Restauräntlein geöffnet und wir essen hier zu Mittag. Paul gebratene Würstchen mit Brot und ich eine gebratene Forelle aus der Fischzucht, die am Vergammeln (nicht die Forelle!) ist. Beides sehr gut! Beim Essen lernen wir den Deutschen (aus Regensburg) Remigius und seinen Rumänischen Arbeitskollegen kennen. Sie sind mit den Fahrrädern hier. Remigius (ca. 60) ist den ganzen Weg vom Nordkap bis hierher mit dem Fahrrad gefahren und er will noch weiter bis zum Schwarzen Meer. Die zwei müssen weiter und wir sitzen beim Camper an der Sonne. Die jetzt wieder heiss vom Himmel scheint. Den ganzen Nachmittag sitzen wir an der Sonne und lesen. Im Laufe des Tages sind alle Zeltler wieder abgefahren. Die müssen nach Hause, wieder arbeiten. Nur wir können noch hier bleiben und haben den ganzen Campingplatz für uns alleine. Ein paar freilaufende Hunde leisten uns Gesellschaft. Halt, das stimmt nicht, kurz nach 18h kommt ein junges Paar. Sie stellen ihr Zelt auf und kommen dann zu uns, um sich vorzustellen. Es sind die beiden Rumänen Anna und Florin und sie kommen aus der Nähe der Ukrainischen Grenze. Wir unterhalten uns angeregt mit ihnen, auf Englisch, und sie geben uns gute Tipps für unsere Weiterreise.

im Cheile Nerei Nationalpark

eine Fischzucht die vergammelt

beim blauen Seelein

das blaue Seelein

Montag, 9.9.2019: Cheile Nerei Nationalpark-Bӑile Herculane,15.Tag, 178,3 km

Heute fahren wir schon um 8h los. Paul möchte keinen Gegenverkehr haben. Es ist einfach zu knifflig, millimetergenau andere Autos zu kreuzen auf diesem engen Weg. Wir müssen den ganzen Weg wieder zurück, den wir am Samstag gekommen sind. Wir haben Glück, kein einziges Fahrzeug kommt uns entgegen. Es ist leicht bewölkt und 20°. Wir fahren etwa 20 km über schrecklichste Schotterstrassen, aber dafür holterdipolter durch den grössten und sehr schönen Buchenwald Europas (gemäss Reiseführer). Mein Chauffeur, und ich auch, sind heilfroh, als wir nach ca. 2½ Stunden endlich in Moldava Nouӑ sind, an der Donau und auf einer sehr guten Strasse. Uff geschafft! Wir fahren der Donau entlang, die hier ein riesenbreiter Strom ist. Auf der anderen Uferseite ist Serbien. Am Ufer der Donau hat es viele Fischer, die gleich in ihren Zelten und Wohnwagen wohnen. Jeder Fischer hat 6 oder 7 Ruten aufgestellt. Die Bewölkung nimmt immer mehr zu und um 12h regnet es leicht. Bei Dubrova essen wir in einem Restaurant direkt an der Donau zu Mittag. Hier befindet sich die engste Stelle, wo sich die Donau durch zwei engstehende Berge zwängt. Die Stelle heisst „Das Eiserne Tor“. Paul isst zum Mittagessen nur eine Suppe. Er bestellt eine Bohnensuppe, bekommt aber eine ganz andere Suppe. Mein Mittagessen ist sehr, sehr gut. Es gibt Polenta mit einer Art Hühnerragout mit einer superguten Sauce. Auf der Polenta hat es ein Spiegelei und darüber Käse gestreut. Wie gesagt, echt super! Aber nach ca. einer Stunde bin heute ich die, die schleunigst auf den Topf rennen muss …! Die Strassen sind jetzt gut. Bei Orşova verlassen wir die Donau und fahren zu unserem heutigen Campingplatz bei Bӑile Herculane. Dieser Ort gilt als ältester Kurort des Landes. Unser Campingplatz heisst „7 Izvoare“ (7 Quellen). Gegen 16h kommen wir hier an und Paul duscht sofort eiskalt. Ich nicht, ich bin eine bekennende Warmduscherin! Heute gibt es im Camper Abendessen. Chili con Carne, aus der Dose und dazu frische Brötchen. Kein Internet, sind wieder in einem Nationalpark. P.S Polenta ist ein Nationalgericht der Rumänen und heisst : mӑmӑligӑ (gesprochen: mömöligö) P.S. Heute hat in Rumänien die Schule wieder angefangen.

der Hirte hat Kühe, Schafe und Ziegen

schlechte Strasse

schöne Gegend

schlechte Strasse, aber schöner Buchenwald

an der Donau

da drüben ist Serbien

da wird gefischt...

... und gewohnt

Blick flussabwärts

Blick flussaufwärts

meine feine Polenta. Polenta ist ein Nationalgericht der Rumänen und heisst : mӑmӑligӑ (gesprochen: mömöligö)

das "Eiserne Tor"

das "Eiserne Tor"

Das „Eiserne Tor“ ist ein Durchbruchstal an der Donau. An der Grenze von Serbien und Rumänien. Bis zu seiner Entschärfung 1972 Galt es als der für für die Schifffahrt gefährlichste Flussabschnitt der Donau, der nicht ohne ortskundige Lotsen passiert werden konnte. Jahrzehntelang wurden die Schiff flussaufwärts mit Lokomotiven getreidelt.

Kloster Mraconia, beim "Eisernen Tor"

Kloster Mraconia innen

die Figur des Königs Decebald...

... ist 40 m hoch

gibt es einen strengen Winter ?

Dienstag, 10.9.2019: Bӑile Herculane - Rȃmnicu Valceȃ, 16.Tag, 240 km

Auf diesem Campingplatz war es wieder sehr ruhig. In der Nacht hat es ganz kurz auf das Dach getröpfelt. Um 9h15 fahren wir weiter. Es ist teilweise bewölkt und dann schaut wieder die Sonne hervor. Heute wollen wir durch die südlichen Karpaten fahren. Die ersten 30 km sind Natur pur. Sehr schön und abwechslungsreich durch den Nationalpark Cerna-Domogled. Ab Aramӑ sehen die Dörfer und die Häuser ganz anders aus als bisher, fast wie bei uns. Aber es hat auch einige ziemlich windschiefe Exemplare dabei. Viele Häuser sind im Rohbau fertig gestellt und es wird schon darin gewohnt. Beim Mittagspicknick werden wir von einem Rumänischen Soldaten kontrolliert, wir picknicken in einem militärischen Sperrgebiet ….!!!! Aber der Mann ist friedlich und wir dürfen fertig essen. Jetzt scheint die Sonne und es ist richtig heiss, 26 °. Dabei wäre ein wenig Regen hier doch dringendst nötig. Gegen 16h sind wir durch die Stadt Rȃmnicu Valceȃ durch und suchen uns ein schönes Plätzchen zum Übernachten beim Freiluftmuseum, in einem guten, ruhigen Quartier. Heute hatten wir den ganzen Tag meistens sehr gute Strassen. Zum Abendessen gibt es Pellkartoffeln mit Käse und Chabissalat. Ganz schlechte Internetverbindung.

die Schafhirtin

jeder hütet sein Kühlein

in den Dörfern holen viele Frauen das Wasser noch am Ziehbrunnen