Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Ans Schwarze Meer 6

Samstag, 14.9.2019: Bukarest, 20.Tag

Bukarest (rumänisch: București) ist die Hauptstadt Rumäniens. Sie ist mit etwas mehr als 1,8 Millionen Einwohnern und einer urbanen Agglomeration von 2,2 Millionen Einwohnern die achtgrösste Stadt der Europäischen Union. Nachdem Bukarest 1659 Târgoviște als Landeshauptstadt endgültig abgelöst hatte, wurde es zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt der Walachei und später von Rumänien. Die Stadt verfügt über mehrere Universitäten, verschiedene andere Hochschulen sowie zahlreiche Theater, Museen und weitere Kultureinrichtungen. Die kosmopolitische Hochkultur und der dominierende französische Einfluss der neubarocken Architektur der Stadt brachten ihr den Beinamen Micul Paris („Kleines Paris“, auch „Paris des Ostens“) ein. In der Amtszeit des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu wurden weiträumig historische Stadtviertel zerstört, um dem monumentalen Zuckerbäckerstil des Staatsoberhaupts Platz zu machen. Es ist ca. 9h als wir uns an der Rezeption des Campings informieren, wie wir in die Stadt kommen. Der Mann, der Dienst hat, ist sehr nett und erklärt uns alles ganz genau. Also nehmen wir an der Ecke vorne den Bus NR. 301 und fahren bis zu dessen Endstation, der Piaţa Romana. Tageskarte für den Bus 10 Lei/Person (2.30 SFr.) Das klappt alles prima. Aber jetzt klemmt es. Wir fragen einen Taxifahrer, wie wir zur Haltestelle eines City Tour Busses kommen. Der weiss es auch nicht. Er fährt mit uns ein Stück (30 Lei, 6.90 SFr.) und irgendwie finden wir dann doch noch so eine Haltestelle, wo die roten Busse warten. Gegen 11h geht dann die Stadtrundfahrt in dem Bus endlich los. 25 Lei/Person (5.80 SFr.) für 24 Stunden) Die Sonne scheint, wir sitzen oben im offenen Bus. Wir fahren 1½ Runden und steigen dann aus, um zu Fuss weiterzulaufen. In der Altstadt essen wir zu Mittag, aber naja, es ist nicht so besonders. Wir laufen weiter und trinken später irgendwo Espresso und ich mampfe einen Quark-Strudel dazu. Bei der Piaţa Romana steigen wir wieder in den Bus 301 und fahren ca. eine ½ Stunde hinaus aus der Stadt. Zusammen mit einem älteren Paar aus Australien verpassen wir natürlich die Haltestelle, wo wir aussteigen müssten. Die wäre 1 Haltestelle vor dem Zoo gewesen. Wir merken es, steigen aus und nehmen den nächsten Bus zurück zu unserem Campingplatz. Na also, geht doch! Um 16h sind wir wieder da. Bukarest ist, wider unseren Vorstellungen, eine sehr schöne und vor allem sehr saubere Stadt.

Die folgenden Fotos sind in Bukarest gemacht. Leider weiss ich nicht mehr alle Namen der Gebäude und welches Museum wo war.

Haus der Freien Presse

in BUKAREST

der Fluss der Bukarest durchfliesst heisst Dambovita

in Bukarest hat es sehr viele Parks

die Sonne brennt uns heiss auf die Köpfe

wie in Paris

das Atheneum

die Dambovita

na ja!

ob er es nochmals schafft, Präsident Rumäniens zu werden ?

im Bus

Und nun noch dies:

Der Parlamentspalast in der rumänischen Hauptstadt Bukarest, früher als „Haus des Volkes“ bekannt, ist flächenmässig, hinter dem Pentagon, das zweitgrösste Gebäude der Welt. Der zentral gelegene Palast befindet sich am westlichen Ende des etwa drei Kilometer langen Boulevard Unirii. Er ist Sitz der Rumänischen Abgeordnetenkammer.

Das Gebäude wurde von 1983 bis 1989 nach den Vorstellungen des diktatorisch regierenden rumänischen Staatspräsidenten Nicolae Ceaușescu errichtet; die offizielle Grundsteinlegung fand am 25. Juni 1984 statt. Die Architektin des Gebäudes Anca Petrescu (1949–2013) gewann den Wettbewerb für den Palastbau gleich nach Abschluss ihres Studiums im Alter von 26 Jahren und blieb nach der Fertigstellung Hauptverantwortliche für dessen Ausgestaltung. Um Platz für das Bauwerk der Superlative zu schaffen, zu dessen Gesamtkomplex auch weite Teile neuer Plätze und Alleen gehören, wurden Ende der 1970er Jahre teilweise historische Wohnhäuser mit rund 40.000 Wohnungen, ein Dutzend Kirchen und drei Synagogen abgerissen, sowie Teile der Altstadt zwangsgeräumt. Auch das Kloster Mihai Voda sollte abgerissen werden, wurde aber nach weltweitem Protest verschont und stattdessen um ein paar hundert Meter verschoben.

Rund 20.000 Arbeiter, vor allem Militärangehörige, errichteten im Dreischichtbetrieb den Palast. Ursprünglich wurde das Bauwerk Casa Poporului (deutsch Haus des Volkes) genannt, von den Bukarestern damals spöttisch als „Haus des Sieges über das Volk“ bezeichnet. Nach der Rumänischen Revolution und der Hinrichtung Ceaușescus 1989 entbrannten Diskussionen um die weitere Nutzung des Bauwerkes. Im April 1991 fiel die Entscheidung, dass der Gebäudekomplex nicht abgerissen und in „Palast des Parlaments“ umbenannt wird. Nach weiteren Umbauten dient das Gebäude seit 1997 als Sitz der rumänischen Abgeordnetenkammer, 2005 bezog auch der Senat seinen Sitz im Palast. Ausserdem gibt es ein internationales Konferenzzentrum, in dem zum Beispiel im April 2008 die Parlamentarische Versammlung der NATO stattfand. In den oberen Etagen befindet sich eine internationale Zoll- und Polizeiorganisation. Auf der Rückseite des Gebäudes ist das Nationalmuseum für Moderne Kunst untergebracht.

Der Bau beschäftigte mehr als fünf Jahre lang 20.000 Arbeiter und – je nach Quelle – 400 bis 700 Architekten. Seine Grundfläche beträgt 65.000 m², die bebaute Fläche 365.000 m² – zum Vergleich: Das Pentagon misst 610.000 m². Nach dem Pentagon ist der Palast das zweitgrösste Verwaltungsgebäude der Welt. Die grössste Galerie des Gebäudes ist 150 Meter lang und der größte Saal ist 16 Meter hoch und 2200 m² gross.

Die Baukosten sind nur schwer zu beziffern, in einer Schätzung ist von 3,3 Milliarden Euro die Rede, was bis zu 40 Prozent des jährlichen Bruttosozialprodukts Rumäniens entsprach. Stilistisch wird der Parlamentspalast zum Neoklassizismus gerechnet. Seine Monumentalität weist ihn jedoch als reine Herrschaftsarchitektur aus und sprengt jeden bisher gekannten Rahmen der klassizistischen und neoklassizistischen Vorbilder. Der britische Historiker Tony Judt sah den Palast als „eine monströse Metapher für masslose Tyrannei“.

Technische Details Maße: Grundfläche: 65.000 m² Höhe: 86 Meter über dem Boden, 92 Meter im Untergrund Länge: 275 Meter Breite: 235 Meter 5.100 Räume, davon sind 3.000 Zimmer, der Rest sind Hallen und Flure (30 Konferenzsäle) über 30 Räume und Salons sind zwischen 200 und 2.000 m² gross 200 Toiletten 31 Aufzüge 480 Kronleuchter 150.000 Glühlampen 52.000 m² an Teppichen 2.000 km elektrische Leitungen

Baumaterialien: 1.000.000 m³ Marmor aus Siebenbürgen 3500 t Kristallglas, aus denen 480 Kronleuchter, 1409 Deckenleuchten sowie Spiegel hergestellt wurden 700.000 t Stahl und Bronze für monumentale Türen, Fenster und Kronleuchter 900.000 m³ Holz (Walnuss, Eiche, Kirsche, Ulme, Platane, Ahorn) 200.000 m² gold- und silberbestickte Samt- und Brokatvorhänge

Derzeit (2010) kümmern sich 170 Techniker um die Unterhaltung des Gebäudes. Da 2008 die Stromrechnung 1,7 Millionen Euro betrug, werden die Glühlampen nach und nach durch Energiesparlampen ersetzt.

der Parlamentspalast

Sonntag, 15.9.2019: Bukarest - Lacul Sărat bei Brăila , 21.Tag, 302,5 km

Heute fahren wir erst um 10h30 los. Die Internetverbindung im Camping ist dermassen gut, dass ich noch ein wenig an den Einträgen für die Homepage arbeiten darf. Es ist leicht bewölkt und 19°. Unterwegs tanken wir bei 61‘490 km 86 Liter Diesel à 5.56 Lei /Liter (1.29 SFr.). Diesel heisst hier Motorina. In Buzau machen wir einen grösseren Einkauf bei Lidl (ja, die haben auch am Sonntag geöffnet) und danach suchen wir einen Platz, wo ein ganz seltenes Phänomen in Europa vorkommt. Es hat nämlich Schlammvulkane, die so vor sich hinblubbern und hie und da Schlamm ausspucken. Das würden wir uns sehr gerne ansehen. Trotz Navi verfahren wir uns elendiglich. Anna, unsere Navi-Frau, führt uns sinnlos in der Gegend herum. Als sie uns doch noch auf eine Strasse in der richtigen Gegend führt, ist dies nur ein ganz schmaler Feldweg. Chauffeur Paul will dem armen BONSAI diese Tortur aber nicht zumuten und so drehen wir schweren Herzens um. Also, das Ganze wieder zurück nach Buzau, wie beim Leiterli-Spiel: zurück auf Feld 1! Mist, wir sind viele Kilometer für NICHTS gefahren. Oder man kann es auch positiv sehen und sagen, wir haben Sightseeing gemacht. Aber die Strassen sind wirklich sauschlecht hier! Von Buzau bis Brăila, über 100 km, ist eine einzige Fläche, meistens mit Maisfeldern. Um Punkt 18h00 sind wir am Lacul Sărat in der Nähe von Brăila. Der Lacul Sărat ist ein Salzsee. In den wenigen Wasserpfützen die es noch hat, (alles andere ist Salz) schmieren sich die Leute mit salzigem Schlamm ein, um damit ihre Gebrechen zu lindern. Wir finden ein sehr ruhiges Plätzchen am See und richten uns hier für die Nacht ein. Es wäre richtig schön hier, wenn nicht überall Müll herumliegen würde!

unterwegs, neue Strasse

am Salzsee

am Salzsee