Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Ans Schwarze Meer 10

im Etara Freilicht-Museum

wie ein Engadiner Schlitten

hier werden Pelzfinken- und Mützen hergestellt

die Kirche

oben ist die Schule drin

ein Dach

bei der Töpferin

hier essen wir zu Abend

Kawarma...

...und Knoblauchbrot aus dem Steinofen

Donnerstag, 26.9.2019: Etara – Plovdiv, 32.Tag, 142 km

Um 6h30 regnet es kurz aber heftig. Danach regnet es leicht bis wir um 9h weiter fahren. Ab Gabrovo geht es sofort auf den Shipka-Pass hinauf, auf einer sehr kurvigen Strasse. Auf der Passhöhe (ca. 1120m) biegen wir links ab zum Shipchenski Prohod Monument, das auf 1300 m Höhe liegt. Dieser Ort nimmt für die Bulgaren einen bedeutenden Platz in ihrer Geschichte ein. Im August 1877 hielten hier 6000 Russen und Bulgaren drei Tage lang einer gewaltigen türkischen Übermacht stand. Wer heute die 375 Stufen (wir haben sie gezählt) zur Plattform auf dem Mahnmal für die gefallenen Kämpfer hinaufsteigt, hat einen wunderschönen Ausblick auf das Tal der Rosen und die ganze Umgebung. Wir bezahlen 1 Leva /Rentner Eintritt, das ist lächerlich, das sind nämlich nur 56 Rappen oder 0,51 €. Wir schauen uns das kleine Museum im Inneren des Turmes an und klettern dann zuoberst auf die Plattform. Wir haben grosses Glück, dass wir noch etwas von der Umgebung zu sehen bekommen. Der Nebel steigt nämlich ziemlich schnell bis zu uns hoch und man sieht absolut nichts mehr. Später, weiter unten, am Fusse des Passes, im Dorf Shipka, besuchen wir die wunderschöne Russisch Orthodoxe Kirche, die Schipka Gedächtniskirche, sie wurde im Jahre 1902 eingeweiht. Der Eintritt kostet diesmal nichts, dafür aber die Parkgebühr 3 Leva (1.70 SFr.). Die Kirche ist gewaltig gross und wunderschön. Und nun sind wir wieder im Flachland, im Tal der Rosen und die Sonne kommt wieder hervor. Im Tal der Rosen hat es viele Rosenplantagen, für die Produktion von Rosenöl, für Parfüm und Seifen. Leider haben die Rosen jetzt keine Blüten mehr. Heute fahren wir wieder einmal Horrorstrassen. Es hat Flick an Flick und immer noch Löcher dazwischen. Paul muss enorm aufpassen und aussuchen, in welches der Löcher er NICHT fahren will. Im Ort Rakovski tanken wir, zum ersten Mal in Bulgarien, 59,36 Liter Diesel à 2,19 Leva = 1.23 SFr. oder 1.12 €. Mein Privat-Chauffeur füllt noch 2 dl Bremsflüssigkeit auf und wir kommen kurz vor 15h in Plovdiv an. Wir parkieren beim „Kaufland“, kaufen dort 44 Liter Frischwasser und sonst ein paar Sachen und bleiben für die Nacht hier stehen.

Das Mahnmal bei Shipka

für die Gefallenen von 1877

Blick vom Turm

die Shipka Gedächtniskirche

unterwegs

ein Storchennest auf dem Kirchturm

Freitag, 27.9.2019: Plovdiv, 33.Tag

Es ist ein strahlend blauer Sonnentag, aber es weht ein kühler Wind. Um 9h45 sind wir abmarschbereit. Wir laufen eine ganze Stunde lang, bis wir in der Stadt, beim Zentralplatz ankommen. Von hier laufen wir den ganzen Tag in der wunderschönen Altstadt herum. Unterbruch gibt es nur für Kaffee, Mittagessen, Kaffee und einen kalten Kaffee. Und zurück laufen wir auch wieder den ganzen Weg bis wir um 16h30 mit Plattfüssen wieder beim BONSAI ankommen. In Plovdiv trifft man überall auf Ausgrabungen der Römer. Es hat viele Grünanlagen und enorm viele Fussgängerzonen. Plovdiv ist Europas Kulturhauptstadt 2019.

in Plovdiv

so parkiert man richtig !!!

Römische Ausgrabungen

die Dzhumaya Moschee aus dem 15. Jahrhundert, mit Sonnenuhr

der Eingang

das Minarett

die Katholische Kathedrale