Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Ans Schwarze Meer 16

die Plitvicer Seen

Sonntag, 13.10.2019: Plitvicer Seen, 49.Tag

Um Punkt 8h30 werden wir beim Campingplatz von einem Taxi abgeholt. Wir sitzen zu viert im Auto, bereit zur Abfahrt, als wir merken, dass wir kein Geld dabei haben! Paul spurtet nochmals zum BONSAI (zum Glück ist der nicht weit weg) und holt unser Portemonnaie. Und nun kann es losgehen. Das Taxi lädt uns beim Eingang Nr.2 zu den Plitvicer Seen aus und wird uns heute Nachmittag um 16h beim Eingang Nr.1 wieder abholen (12 SFr. für uns beide, hin und zurück). Wir kaufen die Eintrittstickets für den Nationalpark (15 SFr. oder 13 € /Person. Im Sommer ist es teurer). Mit einem Panoramabus fahren wir zu den oberen Seen und danach laufen und schauen und schauen und laufen wir. Es ist unwahrscheinlich schön! Überall gluckern kleine und grössere Wasserfälle hervor. Wir können uns nicht sattsehen. Irgendwo gibt es Elektroboote, die einem zu den unteren Seen bringen. Zwischen den oberen und unteren Seen essen wir unser mitgebrachtes Picknick und geniessen die Sonne. Am Nachmittag wandern wir zum grossen Wasserfall, der uns aber nicht mehr so aus den Socken haut. Es hat Kolonnen von Leuten und es ist schwierig das „wandern“ zu nennen, was wir da machen. Es sind ganze Völkerwanderungen unterwegs! Nicht schön! Wir lernen zwei junge Leute aus Schottland kennen, Karis und Matthew. Wir plaudern lange mit ihnen. Es gibt vier verschiedene Touren, die man hier laufen kann, wir haben uns für Tour H entschieden und das sind fast 10 km. Das reicht für uns und wir haben die Wanderung sehr genossen. Den Abend verbringen wir im nahen Restaurant „Degenija“ beim Essen. Wir vertilgen eine Riesen-Fleischpaltte, von der wir nur die Hälfte schaffen, obwohl alles sehr gut ist. Nur Paul kann ein Stück Fleisch nicht schneiden und das Blut läuft heraus…! Den Rest nehmen wir mit für das morgige Abendessen im Camper.

die Plitvicer Seen

damit fahren wir zu den oberen Seen

wir sind verzaubert

Pause

mit diesem Elektro-Boot geht es über den See

Fischli...

Karpfen

Winnetou's Höhle

Die Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen ist der flächenmässig grösste Nationalpark Kroatiens und zugleich auch der älteste Nationalpark Südosteuropas. Er wurde 1949 gegründet und befindet sich im hügeligen Karstgebiet Mittelkroatiens unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Das geschützte Nationalparkgebiet umfasst 296,85 Quadratkilometer. Die Plitvicer Seen wurden 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Die Nationalparkverwaltung zählt jährlich etwa eine Million Besucher. Der Eintritt ist gebührenpflichtig. Es gelten strikte Verhaltensvorschriften. Der Nationalpark ist für seine kaskadenförmig angeordneten Seen weltbekannt, von denen an der Oberfläche derzeit 16 sichtbar sind. Diese bildeten sich durch den Zusammenfluss einiger kleiner Flüsse sowie durch unterirdische Karstzuflüsse. Die entlang einer Fliessrichtung angeordneten Seen sind durch natürliche Barrieren voneinander getrennt, ein Merkmal von einzigartigen Naturvorgängen. Die besonders labilen Travertin-Barrieren entstehen durch ein Wechselspiel von Fliesswasser, Luft und Vegetation. Die unterschiedlichen klimatischen Einflüsse, sowie der grosse Höhenunterschied innerhalb des Schutzgebietes bewirken eine besonders vielfältige Flora und Fauna. Im Nationalparkgebiet sind viele endemische Arten vorzufinden. Im Schutzgebiet existieren weiterhin alle Tierarten, die bereits vor dem Auftreten des Menschen dort beheimatet waren. Grund dafür sind die 16 Seen, die durch ein Netz aus natürlichen Wasserstrassen (Flüssen) und Wasserfällen miteinander verbunden sind. Durch die Höhenunterschiede im Park sind viele der Wasserfälle stufenartig angeordnet und leuchten durch die Mineralien im Wasser türkisblau. Die Karstlandschaft besteht zum grossen Teil aus Kalk bzw. Kalkablagerungen, die als Travertin bzw. als Kalktuff bezeichnet werden. Um dieses Naturspektakel zu bewundern gibt es unterwegs etliche Aussichtspunkte. Der ganze Plitvicer Nationalpark ist eine einzige grosse Sehenswürdigkeit voller Wasser und Kaskaden! Trotzdem gibt es zwei Stellen im Park, die das ganze Naturschauspiel noch einmal überbieten: Der grösste Wasserfall im Park trägt den Namen Veliki Slap und ist stolze 78m hoch! Kein Wunder, dass er den ohnehin beeindruckenden Wasserstrassen noch einmal die Krone aufsetzt. Der Weg dorthin führt über Treppen entlang vorgelagerter Wasserfälle – die Aussicht ist grandios! Das grösste Highlight aber sind die Holzstege, die über die blaugrünen Seen und entlang der Wasserfälle führen! Ein beeindruckendes Naturschauspiel!!mit über 1.500 Pflanzenarten (darunter viele Wasserpflanzen und Schilfplanzen) und ca. 150 Vogelarten ist das Gebiet zudem ein wahres Paradies für jeden Naturliebhaber. Ein Besuch der Plitvicer Seen lohnt sich also wirklich, sie sind einmalig schön! Übrigens: Die Plitvicer Seen waren der Drehort für mehrere Winnetou Filme! Der Kaluderovac jezero ist der legendäre „Schatz im Silbersee“ mit der berühmten Höhle aus dem Film.

der grosse Wasserfall

der untere Teil des grossen Wasserfalls

Völkerwanderung

Montag, 14.10.2019: Plitvicer Seen - Krk, 50.Tag, 200,1 km

Wir wollen gerade losfahren, kommt ein Mann und spricht uns auf Berndeutsch an. Er möchte von uns „erfahrenen“ Campern ein paar Tipps haben. Es stellt sich heraus, dass er aus Oberwil bei Büren kommt und Reitlehrer ist. Wir geben ihm gerne Auskunft und verabschieden uns danach von Zürchern und Bernern.Um 9h45 verlassen wir den schönen, kleinen Campingplatz „Bear Camp“. Es ist schönes Wetter, Sonne mit ganz wenig leichter Bewölkung. Wir fahren auf sehr guten Strassen Richtung Kroatische Küste. In Senj, am Adriatischen Meer, essen wir unser Mittagspicknick. Hier befinden wir uns ganz genau, aber zufällig, am 45. Breitengrad. Ein Stück weiter nördlich geht es über die Brücke auf die Insel Krk. Der Brückenzoll beträgt 46 Kuna oder 6.90 SFr. Im Hauptort der Insel, in Krk, parken wir und schauen uns ein wenig die Altstadt an. Wir möchten hier das Archäelogische Museum besuchen, aber gemäss Touristenbüro ist das geschlossen. Für einen Espresso ist auch noch Zeit. Dann geht es weiter südwärts bis nach Stara Baŝka. Weil der Campingplatz geschlossen ist, fragen wir ob wir auf dem Platz daneben übernachten dürfen. Ja, wir dürfen! Wir machen einen langen Erkundungs-Spaziergang, dem Meer entlang. Abendessen im Bus, Reste vom gestrigen Schlemmermahl im Restaurant. Übrigens waren wir schon mal hier auf dieser Insel, 1997, also vor 22 Jahren, zum Tauchen.

unterwegs nach Krk

wir sind am Adriatischen Meer

beim 45. Breitengrad

über die Brücke...

...auf die Insel Krk

Krk ist eine kroatische Insel im Adriatischen Meer und nach neueren Messungen mit 405,78 km² zusammen mit der exakt gleich grossen Insel Cres die grösste Insel in der Adria. Sie liegt in der Kvarner-Bucht südöstlich von Rijeka. Durch die Krk-Brücke ist Krk seit 1980 mit dem Festland verbunden. Auf der Insel leben rund 17.800 Menschen. Administratives Zentrum der Insel ist die Stadt Krk.

im Ort Krk

ganz im Süden der Insel Krk

wir verlassen Krk wieder