Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Ans Schwarze Meer 19

Sonntag, 20.10.2019: Leogang – Fliess am Arlberg, 56.Tag, 335,9 km

Heute hat es keinen Nebel, als wir um 9h15 Leogang und das Salzburgerland verlassen. Die Sonne scheint bei 9°. Wir fahren durch das Tirol und je längere wir fahren, desto mehr werden die Wolken dichter. Im Ort Zillertal biegen wir rechts ab und fahren an den Achensee. Wir spazieren ein wenig dem See entlang. Es weht ein saukalter Wind. Die Surfer und Kiter flitzen nur so auf dem See herum. Zufällig kommt gerade der kleine Dampfzug angefahren. Mensch, der macht vielleicht einen Qualm!!! Wir kehren zum BONSAI zurück und essen im Auto unser Picknick. Danach geht es weiter, nach Wattens, bei Hall im Tirol. Hier besuchen wir die „Kristallwelten“, bei der riesigen Firma Swarovski. Es glitzert und funkelt überall nur so…! Um 16h45 kommen wir in Fliess bei St. Anton am Arlberg an, um hier zu übernachten. Paul parkt den BONSAI neben einem Bauzaun. Aber irgendwie gefällt ihm das nicht so richtig. Er parkiert um. Kaum eine Stunde später kommt eine gewaltige Windböe und schmeisst den Bauzaun in der ganzen Länge um. Aber ehrlich, das waren wir nicht !!! Ufff, Schwein gehabt.

wir verlassen Leogang

am Achensee

Strasse der Lieder am Achensee

puhhhh..., Qualm!

am Inn

Swarovski's "Kristallwelten" , der Riese

Swarovski's "Kristallwelten" , der Wolke

Swarovski, Eingang zum Shop

Swarovski, im Shop

in Fliess am Arlberg übernachten wir

Montag, 21.10.2019: Fliess am Arlberg–Schnifis bei Bludenz, 57.Tag, 139,7 km

Um 9h15 fahren wir los. Es regnet seit einer Stunde. Nach dem Einkaufs-Stopp in Landeck hört der Regen auf und es hellt auf. Auf der Arlberg-Passhöhe (1802 m) gibt es einen Stopp für eine heisse Schokolade. In Bludenz essen wir vor dem Friedhof unser Mittagspicknick im Bus. Von da fahren wir nach links ins Brandnertal und wieder runter nach Bludenz. Danach auf der anderen Talseite in die Dünserberge auf über 1350 m mit einer grandiosen Aussicht ins Tal hinunter. Alles wieder runter bis wir uns in Schnifis auf einem Parkplatz, bei der Seilbahn, um 14h40 für die Nacht niederlassen. Wir machen einen langen Spaziergang und kehren zum BONSAI zurück. Die Seilbahn ist zur Zeit nicht in Betrieb.

am Arlberg

auf der Passhöhe

Arlberg Passhöhe

Arlberg Passhöhe

Blick hinunter nach Bludenz

hier übernachten wir

in Schnifis

bei Schnifis

Dienstag, 22.10.2019: Schnifis (A) – Pfäffikon (ZH/CH), 58.Tag, 128,2 km

Als wir um 9h20 losfahren, hat es dichten Nebel, 12°. Um 11h sind wir an der Grenze zu Lichtenstein und kurze Zeit danach überqueren wir den Rhein und sind wieder in der Schweiz. Dichter Hochnebel.

auf der Brücke über den Rhein

wieder in der Schweiz

Die Schweiz

Amtssprache: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch

Hauptstadt: Bern

Regierungssitz: Bern

Staatsform: föderale Republik

Regierungssystem: Direktorialsystem

Staatsoberhaupt: Der Bundesrat bildet de facto das kollektive Staatsoberhaupt: Ueli Maurer/Simonetta Sommaruga /Alain Berset/Guy Parmelin/Ignazio Cassis/Viola Amherd/Karin Keller-Sutter

Fläche: 41'285 km²

Einwohnerzahl: 8'544'527 (31. Dezember 2018)

Bevölkerungsdichte: 207 Einwohner pro km²

Währung: Schweizer Franken (CHF)

Gründung: 1. August 1291 nach Legende als «Ewiger Bund» (Rütlischwur), 12. September 1848 als moderner Bundesstaat in der heutigen Form, Unabhängigkeit : 1499 faktische Ablösung vom Heiligen Römischen Reich im Frieden zu Basel, 1648 juristische Trennung vom Heiligen Römischen Reich im Westfälischen Frieden 1798–1813 französischer Vasallenstaat zur Zeit von Helvetik und Mediation

Nationalfeiertag: 1. August 

Kfz-Kennzeichen: CH

am Walensee , Nebel

Am Walensee machen wir bei der Autobahn Raststätte unser Mittags-Picknick. Danach trinken wir in der Raststätte einen gewöhnlichen Kaffee. Willkommen in der Schweiz ! Zwei Kaffees kosten 9 SFr.!!! In Wetzikon machen wir um 13h30 einen Besuch bei Freunden. Wie haben sehr viel zu berichten, die Zeit vergeht schnell und so werden wir noch spontan zu einem sehr feinen Abendessen eingeladen. Danke nochmals an die beiden!!! Um 18h40 sind wir ein paar Kilometer weiter in Pfäffikon (ZH) wo wir die Nacht verbringen werden. Der Hochnebel hat sich den ganzen Tag nicht aufgelöst. Abends beim würfeln erleide ich eine elende Niederlage. Ich verliere 5 von 6 Spielen.

Mittwoch, 23.10. 2019: Pfäffikon (ZH) – Hütten (ZH), 59.Tag, 38,6 km

Um 11h sind wir im Altersheim von Pfäffikon (ZH), wo Paul‘s Tante und Onkel wohnen. Nach dem sehr feinen Essen im Restaurant des Altersheimes, machen wir mit dem Onkel einen Spaziergang durch das Dorf Pfäffikon. Das Wetter ist herrlich. Gegen 14h machen wir uns wieder auf den Weg, über den Seedamm bei Rapperswil, nach Hütten, wo wir die letzte Nacht unserer Schwarz-Meer-Reise verbringen werden. Jetzt kommen immer mehr Wolken auf, aber wir machen trotzdem unseren obligaten Spaziergang um uns die schöne Gegend hier anzuschauen.

das Altersheim von Pfäffikon (ZH)

auf der anderen Zürich-See -Seite

der Hüttener-See

Donnerstag, 24.10.2019: Hütten–Pieterlen, 60.Tag, 141,1 km

Gestern Abend und in der Nacht gab es sehr heftige Windböen. Jetzt, als wir um 10h losfahren, ist das Wetter durchzogen bewölkt, bei 13°. Heute ist unser letzter Schwarz-Meer-Reise-Tag. Wir fahren über den Hirzelpass (672 m ) nach Zug und weiter nach Wikon (LU). Dort essen wir im Restaurant von Segelfreunden sehr gut zu Mittag (boahhh, eine Riesenportion, ein halbes Pferd!!!) . Um 13h30 sind wir zu Hause in Pieterlen, der Alltag hat uns wieder...

Unsere Reise ans Schwarze Meer war toll! Wir haben sehr viel gesehen und erlebt. Für meinen Chauffeur waren die zum Teil sehr schlechten Strassen im Osten Europas eine wahre Herausforderung, aber das wussten wir im voraus, damit hatten wir gerechnet. Dass uns in Bulgarien der kleine Einstiegsschemel vor einem Altersheim geklaut wurde, war auch kein Weltuntergang. Für mich waren die unzähligen Mückenstiche, die ich in Rumänien, im Donaudelta, erwischt habe, eine Qual, an der ich etwa 3 Wochen lang zu leiden hatte. Die Stiche waren so entzündet und schmerzhaft, dass ich mich im wahrsten Sinne des Wortes blutig gekratzt habe. Paul hatte keinen einzigen Stich!!! Und natürlich war für mich auch der Verlust meines Eheringes, den ich im Donaudelta verloren habe, sehr ärgerlich!

Kloster Marienburg in Wikon

Restaurant Schlossberg in Wikon

in Wikon (LU)

in Wikon, Haus auf dem Silo

wir sidn wieder zu Hause

unsere Schwarz-Meer-Reise

Unsere Reise hat 60 Tage gedauert, wir haben 10 Länder durchfahren (Italien nur 25 Minuten!) und 8125 km zurückgelegt, mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,2 Liter Diesel/ 100 km.