Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Ans Schwarze Meer 18

nur für grosse Leute

Freitag, 18.10.2019: Ossiacher See–Leogang, 54.Tag, 226 km

Es war kalt in dieser Nacht und jetzt, wo wir um 9h30 von hier wegfahren, sind 8°. Aber es verspricht ein wunderschöner Herbsttag zu werden. Über Spittal an der Drau fahren wir nach Lienz. Und von Lienz aus steuern wir spontan (war so überhaupt nicht geplant) den Grossglockner-Pass an. Wir kriechen bis auf 2576 m ü.M. zum höchsten Punkt der Strasse. Aber vorher fahren wir noch zum Besucherzentrum bei der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Hier trinken wir einen Kaffee und schauen uns ganz kurz die Ausstellung zum Thema Gletscher an. Paul drängt zum Aufbruch. Die Bewölkung nimmt immer mehr zu und er möchte so schnell wie möglich wieder auf die Passstrasse zurück.

unterwegs in Österreich

Mittagspause bei Lienz

Fahrt zum Grossglockner

Mautstelle zum Grossglockner

Der Grossglockner

Die Großglockner Hochalpenstrasse verbindet die beiden österreichischen Bundesländer Salzburg und Kärnten. Sie führt von Bruck an der Grossglocknerstrasse über die beiden Gebirgspässe Fuscher Törl und Hochtor (Tunnelportal 2504 m ü. M., historische Passhöhe 2576 m ü. M.) nach Heiligenblut am Grossglockner und hat Abzweigungen zur Edelweissspitze und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Sie ist die höchstgelegene befestigte Passstrasse in Österreich. Die Strasse ist 47,8 km lang und überquert den Alpenhauptkamm. Die Grossglockner Hochalpenstrasse ist als Erlebnisstrasse vorrangig von touristischer Bedeutung und das Befahren ist für Kraftfahrzeuge mautpflichtig, (26.50 € für einen PKW). Von der Hauptstrasse führt schon weit im Mölltal die Gletscherstrasse weg auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2369 m ü.M.) am Pasterzengletscher mit Blick auf den Grossglockner.

der Pasterzengletscher

der Gletscherfloh

das Hochtor, 2504 m hoch

Aber später, weiter unten, scheint wieder die Sonne und es hat nur noch wenige Wolken. Gegen 16h sind wir in Leogang, in der Nähe von Saalfelden am Steinernen Meer. Am Fusse einer steil aufragenden Felswand (für Kletterer) finden wir einen schönen Übernachtungsplatz. Wir machen einen kurzen Spaziergang und staunen, was ein kleiner Bergbach für Steine und Geröll mitbringen kann.

wow , da hat die Natur mächtig gewütet...

... bei Leogang

Leogang

Leogang ist eine Gemeinde im Bundesland Salzburg im Bezirk Zell am See in Österreich mit 3300 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019). Leogang liegt im Pinzgau zwischen den Leoganger Steinbergen, deren höchster Gipfel das Birnhorn (2634 m ü. M.) im Norden ist. Leogang grenzt an Tirol. Der Tourismus stellt in Leogang den wichtigsten Wirtschaftsfaktor dar. Ein Zusammenschluss mit dem Tourismusverband des Nachbarorts Saalfelden liess ab dem Jahr 1999 die Urlaubsregion Saalfelden Leogang entstehen.

Winter: Die wichtigste Attraktion im Winter ist der Skizirkus Saalbach-Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn mit insgesamt 270 Pistenkilometern. Den Einstieg in den Skicircus stellen die Leoganger Bergbahnen dar. Eine 8er-Kabinenbahn bringt den Wintersportler in wenigen Minuten auf ca. 1800 m. Neben den eigenen Pisten in Leogang sind die Pisten von Saalbach und Hinterglemm direkt über die Skischaukel erreichbar.

Sommer: Im alpinen Sommertourismus sind Wandern, Radfahren und Mountainbiken die bedeutendsten Betätigungsfelder für die Touristen. Insgesamt stehen 400 km beschilderte Wander- und Radwege zur Verfügung. Für Mountainbiker und Downhillbegeisterte entstand 2002 der Bikepark Leogang, in dem auch Wettbewerbe des UCI Mountain Bike Welt Cups ausgetragen werden.

Samstag, 19.10.2019: Leogang, 55.Tag

Wir schlafen sehr lange. Um 10h30 machen wir uns auf den Weg, das Birnbachloch zu erforschen. Die ganze Wanderung ist eigentlich kilometermässig gar nicht so lang, nur 6,3 km, aber der Aufstieg ist sehr, sehr steil. 614 m Höhenunterschied. Bei Nebel marschieren wir los. Aber kurze Zeit später sind wir über dem Nebel, an der Sonne. Wir keuchen schwitzend den Berg hinauf…! Unterwegs machen wir viele Schnaufstopps. Und echt, dieser Berg bringt uns an unsere Grenzen! Wir ungeübten Wanderer sind am Anschlag! Zweimal geht es über Klettersteige. Und zuoberst erwartet uns dann die Quelle des Birnbaches. Die Aussicht ins Tal ist grandios. Beim Abstieg (auch mühsam für die Knie!) essen wir unser Picknick. Ab ca. 13h fängt es sehr an zu bewölken. Nach 3 ¼ Stunden sind wir wieder unten beim Parkplatz und beim BONSAI. Sehr schön war‘s, aber anstrengend für die alten Knochen…!

unser Schlafplatz

Nebel ....

...am Anfang der Wanderung

kurze Zeit später

Blick ins Tal

am Wanderweg

eine der vielen Pausen

der Birnbach

das gelbe "Pünktli" bin ich beim Birnbachloch

Abstieg