Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Elche 6, Valencia

Freitag, 17.1.2020: Moraira – Daimús, 47. Tag, 48 km

Kurz vor 10h geht es los, Richtung Norden. Die Sonne scheint, es sind zwischen 11 und 14°. Eine Stunde und ca. 50 km später sind wir schon an unserem heutigen Ziel, in Daimús, in der Nähe von Gandía. Wir quartieren uns auf dem Stellplatz „area camper dunes“ ein. Irgendwie ist das nicht unsere Camper-Welt. Es ist zwar alles tiptop sauber, und e sgibt nichts zu meckern, aber wir stehen hier in Reih und Glied, dicht an dicht, Paul nennt es „Ghetto“! Etwa 60 Camper sind hier! Jeden Freitag um 13h gibt es Paella für 6 €/Person. Wir essen keine. Aber, da wir morgen Valencia besichtigen wollen, scheint es uns eine gute Lösung zu sein, das Auto hier zu lassen und per Bahn nach Valencia zu fahren. Heute machen wir zuerst einen langen Spaziergang zum Meer um uns die Gegend anzuschauen. Daimús scheint eine reine Sommer-Ferienstadt zu sein. Das heisst, die vielen grossen Häuserblocks stehen alle leer, es kommt uns alles so „tot“ vor. Am Nachmittag machen wir nochmals einen ausgiebigen Spaziergang und unsere Meinung hat sich nicht geändert, wir finden den Ort immer noch total verlassen. Die Wolken nehmen immer mehr zu und gegen 15h ist kein Sonnenstrahl mehr zu sehen.

in Daimús

die Paella wird vorbereitet

auf dem Stellplatz

am Strand in Daimús

schöner Sandstrand

alles tot

Samstag, 18.1.2020: Daimús, 48.Tag

Der Tag beginnt sehr trüb und grau. Punkt 9h kommt das Taxi, das uns der Platzwart gerufen hat. Der Fahrer bringt uns zum Bahnhof von Gandía. Das dauert keine 10 Minuten. Und jetzt wird es schwierig! Wir versuchen, an der Ticket-Maschine ein Billett für den Zug zu bekommen. Der bediente Ticket-Schalter ist geschlossen. Und wir schaffen es tatsächlich, zwei Retourbillette von Gandía nach Valencia einzutippen. Wir haben nur ein paar 50€-Noten und Paul versucht mindestens 12 mal diese 50€-Noten in den Apparat zu schieben. Er (der Apparat) spuckt sie immer umgehend wieder aus. Paul versucht es mit dem Chip nach oben, dem Silberstreifen voran und spielt sonst noch alle Möglichkeiten durch. Nix hilft, der verflixte Apparat will unser Geld einfach nicht. Ich erkläre sogar einem jungen Koreaner (oder so ?), wie er das Ticket lösen muss und bei ihm klappt das tadellos !!! Weil wir noch sehr viel Zeit haben, gehen wir ins Bahnhof-Restaurant und trinken einen Cortado. Jetzt hat Paul eine 20€-Note und wir versuchen es wieder mit den Tickets. Er schiebt die 20€-Note ein, dazu eine 5€-Note und schon sind wir stolze Besitzer von 2 Retour-Billetten !!!! Sogar die 80€-Cents spuckt der Kasten aus. Ja, ja, die Tücken der modernen Technik ! Um 9h55 fährt unser Zug sehr pünktlich los. Die Fahrt nach Valencia dauert ziemlich genau eine Stunde. Die Fahrt geht durch Orangenhaine und brachliegende Reisfelder. Bis um 15h30 schlendern wir durch die wunderschöne Altstadt von Valencia. Wir sind begeistert von den schönen alten Häusern. Schon der Bahnhof und die daneben liegende Stierkampf-Arena sind umwerfend schön! Wir können uns nicht satt sehen. Und endlich, so gegen 13h kommt sogar die Sonne noch hervor und es ist doppelt so schön. Um 17h sind wir wieder zurück im BONSAI. Schön war‘s!

im Bahnhof von Valencia

der Bahnhof von Valencia

Valencia ist eine Grossstadt im östlichen Teil Spaniens. Die Hauptstadt der Provinz Valencia liegt rund 320 km südöstlich der Landeshauptstadt Madrid an der Mündung des Turia ins Mittelmeer und ist mit 794.288 (Stand 1. Januar 2019) Einwohnern nach Madrid und Barcelona die drittgrösste Stadt des Landes. Im Grossraum Valencia leben rund 2 Millionen Menschen.

schöne Häuser

der Mercato Central

Europas grösster Frischprodukte-Markt befindet sich in einem der sehenswertesten Gebäude der Stadt. Es erstreckt sich auf mehr als 8.000 qm und hat über 1.200 Marktstände mit viel frischem Obst und Gemüse – vor allem Orangen, Tomaten und Bohnen –, aber auch Fleisch, Käse, Meeresfrüchte, Fisch, wie die lebend angebotenen Aale; Gewürze, Trockenfrüchte und noch viel mehr.

der Mercado Central von oben

die Lonja de la Seda (Seidenbörse)

Die Seidenbörse ist eines der charakteristischsten Gebäude der Stadt, welches überdies zu den berühmtesten gotischen Zivilbauten ganz Europas zählt. Dieses bereits seit dem 4. Juni 1931 denkmalgeschützte Bauwerk wurde am 5. Dezember 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben. Der Handelsgrossmarkt befindet sich im Stadtzentrum – direkt gegenüber dem Zentralmarkt und dem Templo de los Santos Juanes – und erstreckt sich über einen rechteckigen Grundriss von circa 1.990 Quadratmetern Gesamtfläche

bei der Seidenbörse

Die Kathedrale von Valencia wurde ab 1262 auf den Grundmauern einer alten Moschee errichtet. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Gebäude oftmals umgestaltet. Der an die Kathedrale angebaute gotische Turm Torre del Miguelete aus dem 14. Jh. gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Das frühere Stadttor "Torres de Serranos" stellt das bekannteste Wahrzeichen von Valencia dar. Es bildete den Zugang zur Stadt von Nordwesten her, also auf den Landstraßen von Barcelona und von Zaragoza und war in die heute nicht mehr vorhandene Stadtmauer eingefügt. Unmittelbar vor dem Tor war der Fluss Turia auf einer rund 100 Meter langen Brücke zu überqueren. Der Bau wurde in den Jahren 1392 bis 1398 errichtet.[8] Die Türme sind gut 30 Meter hoch. Die rückwärtige Mauer wurde im 19. Jahrhundert entfernt, so dass der Bau jetzt von hinten offen ist. Zeitweilig diente er als Gefängnis. Das Tor ist neben den ähnlich imposanten "Torres de Quart" das einzige verbliebene Stadttor.

Torres de Serranos, Altstadtseite

auf der Serranos-Brücke, errichtet 1518 im frühen 16. Jahrhundert

Der Fluss Turia wurde nach verheerenden Überschwemmungen in den 1950er Jahren (letztmals 1957) aus der Stadt heraus verlegt; das ehemalige Flussbett wurde in einen Park umgewandelt.

meine Quesadilla

Paul's Russischer Salat, serviert von einem sehr stark geschminkten Burschen

bei der Stadtverwaltung

das Postgebäude

die Kuppel in der Post

in der Post

Stierkampfarena