Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bad Kreuznach 2

Dienstag, 3.März 2020: Bad Kreuznach - Wildberg, 5.Tag, 231 km

In der Nacht macht der übervolle Fluss Nahe, wie schon gestern, mächtig Lärm und stört ziemlich beim Schlafen. Punkt 9h verlassen wir den Stellplatz und machen uns auf den Heimweg Richtung Schweiz. Aber wir wollen nicht heute schon zu Hause sein, sondern erst so am Donnerstag oder Freitag. Es ist leicht bewölkt, 5° kalt. Im Laufe des Tages tröpfelt es ein paar Mal. Wir fahren über Worms und Ludwigshafen zur Rheinautobahn. Eigentlich wollen wir gar nicht auf die Autobahn, aber unsere Navifrau Anna führt uns so. Beim Walldorf Autobahnkreuz, bei Heidelberg, hat es eine kilometerlange Kolonne von Lastwagen die im Stau stehen. Die Schlange nimmt kein Ende und die Autos stehen zweispurig und sogar dreispurig. Anstatt auf die Autobahn Richtung Basel zu fahren, geht es für uns spontan Richtung Norden bis zur nächsten Ausfahrt und wir flüchten Richtung Sinsheim, Heilbronn und Pforzheim ohne auf die Autobahnen zurückzukehren. Gegen 14h sind wir in Wildberg im Schwarzwald, auf einem Stellplatz der Gemeinde. Wir machen sofort unseren obligatorischen Spaziergang in den Ort. Das Dorf ist sehr schön mit ganz vielen wunderschönen, alten Fachwerkhäusern. Weil ein kühler Wind bläst und es sehr kalt ist, suchen wir im ganzen Ort ein Restaurant um uns aufzuwärmen. Wir kommen an etwa 8 Gasthöfen vorbei, aber alle sind geschlossen... Das glauben wir ja nicht! Endlich, als wir schon aufgegeben haben, geraten wir zufällig an eine Bäckerei, wo wir uns eine heisse Schokolade gönnen. Nach etwa 2 Stunden sind wir wieder beim BONSAI.

Wildberg, Klosteranlage Reuthin

Wildberg, Klosteranlage Reuthin

Wildberg, Klosteranlage Reuthin

Wildberg, Klosteranlage Reuthin

Wildberg, Klosteranlage Reuthin

in Wildberg

Pfarrhaus in Wildberg

in Wildberg

Wildberg liegt im Übergangsbereich zwischen den Schwarzwald-Randplatten im Westen und den Oberen Gäue im Osten an und beidseits des nordwärts fliessenden mittleren Flusses Nagold. In Luftlinie ist es etwa zehn Kilometer von der Kreisstadt Calw im Norden entfernt. Der Ort hat ca. 10'000 Einwohner.

Klosteranlage Reuthin und BONSAI vom oberen Dorf aus gesehen

Mittwoch, 4.März 2020: Wildberg - Müllheim, 6.Tag, 213,8 km

Der Stellplatz hier in Wildberg ist sehr ruhig, direkt am Flüsschen Nagold. Es ist leicht bewölkt, 3° kalt als wir um 9h40 losfahren. Wir fahren durch den Schwarzwald mit vielen schönen Dörfern. Es ist meist sonnig, aber eher kühl mit 12°. In Emmendingen, 15 km vor Freiburg picknicken wir und entdecken dabei einen Stellplatz mit sehr guter Entsorgungsstation. Diesen Platz wollen wir uns merken. Zwischen Emmingen und Freiburg sehen wir den ersten Storch in diesem Jahr. Wir finden, der ist recht früh dran. Weiter geht es nach Freiburg im Breisgau, wo wir bei der Firma Berger, Campingzubehör, diverses Material kaufen wollen. Wir sind ziemlich enttäuscht, ausser einem OMNIA-Camping-Backofen, finden wir nicht was wir eigentlich suchen (elektronisches Zeug) für den BONSAI. Wir müssen in vier (4!) verschiedene Geschäfte, bis wir endlich alles haben was wir brauchen. Um 17h sind wir in Müllheim beim LIDL. Wir wollen Mehl und Hefe kaufen, um sofort unseren OMNIA-Brotbackofen auszuprobieren. Wir sind entsetzt, als wir sehen, wie einige Käufer ihre Einkaufswagen wegen dem Coronavirus mit Hamsterkäufen überfüllen. Und tatsächlich als wir beim Mehlregal ankommen herrscht da gähnende Leere. Hefe ist auch keine mehr vorhanden. Also laufen wir über die Strasse zur Konkurrenz ALDI. Hier finden wir Backmischungen und kaufen 3 verschiedene Sorten. Nun geht es zu unserem bevorzugten Stammplatz beim Fussballplatz. Wir machen sofort den Brotteig und sind um 18h30 in der Waldgaststätte Eichwald, die zum Fussballplatz gehört. Paul isst Puten-Geschnetzeltes mit Spätzle, ich Kokos-Curry-Reis, dazu gibt es Badischen Rotwein. Alles ist sehr gut. Wir haben kaum fertig gegessen, kommt eine Camperin, die gerade aus Spanien kommt und auch hier übernachtet. Wir sind die einzigen Gäste im Lokal und deshalb lädt Paul sie ein, an unserem Tisch Platz zu nehmen. Die Frau heisst Rita und kommt aus der Nähe von Köln. Wir tauschen viele Camping-Erfahrungen aus und kurz gesagt, es wird ein langer Abend…! Der Wirt spendiert uns noch einen Absacker, damit wir endlich nach Hause gehen! Um 23h sind wir zurück im BONSAI. Unser Brotteig quillt fast aus der Form und Paul will das Brot unbedingt noch backen. Ich falle ins Bett und sehe und höre ab sofort nichts mehr!

unterwegs im Schwarzwald

in Müllheim, hier essen wir zu Abend

unser OMNIA-Brotbackofen

und das erste Brot

Müllheim ist eine Stadt im Markgräflerland im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg (Deutschland) mit ca. 20‘000 Einwohnern. Der Name der Stadt leitet sich vom althochdeutschen Mulinhaimo ab; er hat seinen Ursprung in der Vielzahl von Wassermühlen, die sich entlang des Klemmbachs befanden. Die Stadt liegt zwischen Freiburg und Basel im Zentrum des Markgräflerlandes in der westlichen Vorbergzone des Oberrheingrabens am Südschwarzwald, einer Landschaft, die bereits zu römischer Zeit kultiviert wurde. Der Ort liegt am Klemmbach in der Rheinebene unterhalb des Blauenmassivs.

Donnerstag, 5.März 2020: Müllheim - Pieterlen, 7.Tag, 122,2 km

Es regnet! Zum Frühstück gibt es von unserem ersten Omnia-Brot, mit Sonnenblumenkernen,das überraschend und erstaunlich sehr gut geworden ist. Paul hat es in der Nacht 75 Minuten auf dem Gasherd gebacken. Mmm, lecker! Um 10h fahren wir los. Und weil es regnet fahren wir direkt nach Hause. Es regnet den ganzen Weg von Müllheim bis Pieterlen ununterbrochen und sehr kräftig. Gegen 13h sind wir wieder zu Hause.

Gefahren gesamt: 1063 km, Durchschnittsverbrauch: 8,4 Liter

diese Route sind wir gefahren

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