Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Normandie 2

im Dorf Sainte-Marie-du-Lac-Nuisement

die Kirche

Seitenwand der Kirche

Dienstag, 4. August 2020: 8.Tag, Lac du Der – Giverny, 436,4 km

Eigentlich wollten wir hier noch einen Tag bleiben um im schönen Stausee zu baden. Aber die Luft hat nur 17° und das ist uns (besonders mir, MT) einfach zu kalt. Obwohl die Sonne scheint, ist es kalt! Also fahren wir um 9h10 los und nutzen den kühlen Tag, um weiter nordwestwärts zu kommen. Wir fahren durch riesige Ebenen und am Nordrand von Paris vorbei bis nach Giverny. Die Fahrt war lang, viel zu lang!!! Endlich um 16h30 erreichen wir das Ziel Giverny und sind somit in der Normandie angekommen.

Giverny ist eine französische Gemeinde mit 494 Einwohnern in der Region Normandie, am Zusammenfluss von Seine und Epte, 63 Kilometer nordwestlich von Paris Der Bahnhof Giverny-Limetz lag an der Bahnlinie Gisors – Vernonnet, die am 15. Juli 1869 eingeweiht wurde. Der Personenverkehr wurde im März 1940 eingestellt, der Güterverkehr 1941. Die Bahnstrecke wurde im Zweiten Weltkrieg (1939–1945) von den deutschen Truppen zum Transport der Materialien für die Errichtung des Atlantikwalls benutzt.

Wir machen einen Rundgang durch das Dorf und erkundigen uns nach den Tickets für das Haus und die Gärten vom Maler Claude Monet. Man sagt uns, die müsse man online kaufen. Wir laufen bis zur Kirche des Dorfes und gelangen zum Grab des 1926 verstorbenen Malers.

Und weil wir jetzt wirklich in der Normandie sind, werden wir hier unsere Normandie-Tour beginnen.

Die Normandie ist eine Provinz im Norden Frankreichs. Das Gebiet befindet sich nördlich von Paris. In der Normandie leben 3,3 Millionen Menschen. Die grösste Stadt der Region ist Le Havre (172.000 bzw. 247.000 Einwohner einschliesslich der Vororte), gefolgt von der Hauptstadt Rouen (118.000 / 385.000 Einwohner), Caen (107.000/225.000 Einwohner) und Cherbourg (81.000/89.000 Einwohner).

Zurück im Camper versuche ich ca. 45 Minuten lang Tickets für morgen zu kaufen. Vergeblich, meine Kreditkarte wird nicht akzeptiert, warum auch immer. Ich ärgere mich mächtig und bin angesäuert und Paul noch mehr, weil ich gerade ungeniessbar bin… Später sprechen wir noch lange mit unseren Nachbarn, einem englischen älteren Paar, das in der Bretagne wohnt.

unterwegs nach Giverny

angekommen in Giverny

die Kirche von Giverny, hier liegt Monet begraben

sein Grab, 1840 - 1926

Mittwoch, 5. August 2020: 9.Tag, Giverny

Ich bin ganz cool und versuche es nochmals mit den Tickets für das Monet-Haus und den Garten. Und zuerst, auf dem Handy, klappt es wieder nicht, aber dann, oh Wunder, auf dem Laptop funktioniert es. Keine Ahnung warum!

Kauf N°13310789 05/08/2020 - 09:21 Responsive Ticketing Claude Monet Meine Rechnung Meine Scheine Payline 21€ Visite de la Maison et du Jardin de Claude Monet - GivernyBesuch des Hauses und des Gartens von Claude Monet -

Giverny Mercredi 05 aug, 2020 um 17.10 Uhr Stiftung Claude MONET

Jung Marie-Therese 1 Platz Für Erwachsene

Jung Paul 1 Platz Für Erwachsene

Der Himmel ist strahlend blau, kein Wölklein in Sicht. Um 11h laufen wir los, 4,3 km (ein Weg) nach Vernon. In dieser kleinen Stadt hat es eine sehr schöne Altstadt mit ziemlich schiefen Fachwerkhäusern. Wir schauen uns noch die Kirche Notre-Dame an und essen dann am Seine-Ufer unser Picknick aus dem Rucksack. Gegen 14h30 sind wir zurück beim BONSAI, mit ca. 9 km mehr in den Beinen.

alte Mühle, unterwegs nach Vernon

die Seine

auf der Brücke über die Seine, bei Vernon

Blick von der Brücke

Vernon

in Vernon

das Haus ist ein wenig schief...

Vernon, Eglise Notre Dame

Um 17h10 ist es soweit, wir dürfen mit unseren elektronischen Tickets das Haus und den Garten von Claude Monet besichtigen (Eintritt 10.50 €/Person). Es ist interessant zu sehen, wie die Leute Ende 19. und Anfang 20. Jahrhundert lebten. Der Garten und der Seerosenteich verzaubern uns total!

Seerosenteich in Monet's Garten

Claude Monet 14. November 1840 in Paris; und starb 5. Dezember 1926 in Giverny, (geboren als Oscar-Claude Monet) war ein bedeutender französischer Maler, dessen mittlere Schaffensperiode der Stilrichtung des Impressionismus zugeordnet wird. Claude Monet mietete das Haus in Giverny, in dessen Umgebung er in den Folgejahren seinen berühmten Garten anlegte, und zog dort mit seinen beiden Söhnen aus erster Ehe, sowie Alice Hoschedé und deren sechs Kindern ein. 1890 erwarb Monet das Haus in Giverny, welches er schon seit sieben Jahren bewohnt hatte, nachdem er sich seit Mitte der 1880er Jahre durch regelmäßige Verkäufe in einer besseren finanziellen Situation befand. Durch weitere Zukäufe von Land erweiterte Claude Monet sein Grundstück immer weiter und investierte viel Geld in die Anlage seines Gartens. Am 5. Dezember 1926 starb Claude Monet in Giverny.

Monet's Haus

im Salon

ein Bild von Claude Monet

der Meister

Blick aus dem Fenster

die Küche

Esszimmer

Donnerstag, 6. August 2020: 10.Tag, Giverny- St. Saire, 133,8 km

Es ist 9h30h als wir abfahrbereit sind. Heute ist wieder ein sehr schöner Sommertag. Zuerst fahren wir zu einer Entsorgungsstelle, wo wir das Grauwasser und die Toilette entleeren können. Danach wird eingekauft. Und jetzt können wir endlich zum Sightseeing-Teil übergehen. Der Seine entlang fahren wir nordwärts. Bis nach Les Andelys, wo wir ein wenig durch den schönen Ort bummeln und danach dem Seine-Ufer entlang wieder zum BONSAI zurück kehren. Auf dem Parkplatz essen wir unser Picknick und fahren gut gesättigt weiter. In Equis besuchen wir eine mächtige Kirche die Eglise Notre Dame aus dem 14. Jahrhundert. Imposant, diese Holzschnitzereien am Chorgestühl. Diese gewaltige Gebäude wurde in nur 3 Jahren gebaut. In Lyons la Fôret gibt es neben der historischen Markthalle aus dem 18. Jahrhundert einen Espresso. Danach spazieren wir durch das wunderschöne Dorf, das mich (M-T) mit den vielen Blumen und Fachwerkhäusern sehr begeistert. Um 15h50 sind wir im Dorf St. Saire, auf der riesigen Wiese bei einem Bauernhof und richten uns gemütlich ein.

Die drei grossen C’s stehen für die normannische Küche: Cidre, Calvados und Camembert. Das milde und feuchte Klima bietet ideale Voraussetzungen für die Viehhaltung sowie für den Anbau von Äpfeln. Schätzungen gehen davon aus, dass in der Region etwa 10 Millionen Apfelbäume stehen, die von Mitte April bis Mitte Mai blühen. Der Apfelschaumwein Cidre wird nicht nur als Getränk genossen, sondern auch zum Kochen verwendet. Calvados ist ein Apfelbrandwein. Camembert ist nicht die einzige in der Normandie beheimatete Käsesorte. Livarot, Pont-l’Évêque und Neufchâtel sowie einige neuere Käsesorten (z. B. Boursin, Le Coutances) stammen ebenfalls aus der Normandie.

Wir beginnen mit den zwei grossen C’s und kaufen im Bauernhofladen Cidre, und Camembert in Herzform, dazu sonst noch ein paar Sachen. Wir setzen uns in den Schatten (es ist 33° heiss) des BONSAI‘s und probieren beides sofort. Also, der Cidre, Schaumwein aus Äpfeln, ist nicht so unser Ding, aber den Käse finden wir mit ein wenig Muskatnuss obendrauf, sehr gut.

Burg bei les Andelys

die Seine bei Les Andelys

Kirche in Les Andelys

In Equis, Kirche Notre Dame

aus dem 14. Jahrhundert