Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Normandie 7

in Barfleur

hier herrscht ein anderer Baustil

Barfleur

ein alter Taubenschlag in Barfleur

Kirche Saint Nicolas in Barfleur

der alte (links) und der neue Leuchtturm bei Gatteville

erbaut 1829 - 1834, 75 m hoch, 365 Stufen, 52 Fenster

der neue Leuchtturm

der alte Leuchtturm

in Gatteville le Phare, jedes noch so kleine Dorf hat eine mächtige Kirche

alles Kohl

Paul erntet wilde Brommbeeren

alles Kohl

Blick aus unserem BONSAI

Sonnenuntergang beim Leuchtturm

Montag, 24. August 2020: 28.Tag, Gatteville le Phare -Cherbourg, 48,6 km

Um 9h50 fahren wir los, 19°, sehr grau. Die Halbinsel Contentin muss sehr fruchtbar sein. Wir sehen immer wieder grosse Gemüse-Felder. Unterwegs schauen wir uns ganz kurz die „Moulin de Marie Ravenel“ an. Es ist aber leider noch geschlossen und so sehen wir die alte Mühle halt nur von aussen und nicht in Betrieb. Es regnet. Weiter geht es zum Cap Lévi Leuchtturm. Dieser Turm ist bei weitem nicht so beeindruckend wie der gestern bei Gatteville, er ist mickrige 37m hoch! Das Wetter ist immer noch sehr unfreundlich grau mit immer wieder kurzen Regenschauern und es weht ein eisiger Wind also fahren wir weiter bis zum Hafen von Cherbourg. Hier werden wir die nächste Nacht verbringen. Aber vorher wollen wir noch ins Museum „Cité de la Mer“, Eintritt 19€ / Person.

Ebbe

die alte Mühle von Marie Ravenel (Müllerin und Schriftstellerin)

Cap Lévi Leuchtturm

am Cap Lévi

La Cité de la Mer ist ein Museum, das sich der Unterwasserforschung und der Tiefseeforschung widmet. Das Museum befindet sich im ehemaligen transatlantischen Hafenbahnhof von Cherbourg, der von der Eisenbahnstrecke Paris–Cherbourg angefahren wurde. Das Museum wurde am 29. April 2002 eingeweiht.

Der ehemalige transatlantische Hafenbahnhof mit seinem Art-déco-Gebäude wurde am 30. Juli 1933 von Präsident Albert Lebrun eingeweiht. Er wurde von den deutschen Verbänden am 23. Juni 1944 kurz nach der Landung der Alliierten in der Normandie gesprengt und im Jahr 1952 erneut eingeweiht.

Seit über 70 Jahren wurde der ehemalige transatlantische Hafenbahnhof nicht mehr genutzt und auch teilweise zerstört, bevor der Rest des Gebäudes in den Jahren 1989 und 2000 in die Liste der historischen Denkmäler aufgenommen wurde.

In Cherbourg, „Cité de la Mer“

Die Ausstellungen von La Cité de la Mer:

Titanic Die Titanic lief Cherbourg auf ihrer Jungfernfahrt an. Die Räumlichkeiten ermöglichen es den Besuchern, die Reise nachzuempfinden und sich in die Epoche hineinzuversetzen.

Le Redoutable Die Redoutable ist das erste Atom-U-Boot der französischen Marine. Es wurde in Cherbourg gebaut, von dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle am 29. März 1967 getauft und vom Stapel gelassen. Nach seiner Ausserdienststellung 1991 ist es heute das grösste Atom-U-Boot der Welt, das besichtigt werden kann.

Tiefsee 17 Aquarien (eines davon 10,7 m tief) mit mehr als 1000 Fischen zeigen, wie sich der Mensch von der Welt der Fische inspirieren liess, um neue Forschungsgeräte zu entwickeln und weiter in die Tiefe zu tauchen. Es existiert eine Ausstellung von internationalen Unterwassergeräten (bzw. deren Modellen), die dem Museum zur Verfügung gestellt worden sind, darunter Alvin, Mir, Nautile und Bathysphäre. Es werden auch die Menschen vorgestellt, die diese Geräte entwickelt oder getestet haben.

ein 1.Klass-Zimmer auf der TITANIC. Zuerst schauen wir uns die Ausstellung über die TITANIC an. Obwohl wir schon verschiedene Filme über das Drama der TITANIC gesehen haben, ist es jedes Mal wieder unheimlich das Sinken dieses stolzen Dampfers zu sehen.

Danach geht es ins (echte) Atom-U-Boot „Le Redoutable“. Hier ist es unglaublich die vielen Kabel, Leitungen, Drähte und Schalter zu sehen.

im U-Boot

Zimmer der Offiziere

Zimmer der Matrosen

Toilette...

für die Mannschaft

Esssaal für die Crew

die Küche

die Torpedos

Antrieb der Torpedos

Die 1971 in Dienst gestellte Le Redoutable (französisch für Der Furchterregende) war das erste Atom-U-Boot der französischen Marine. Die Le Redoutable wurde 1991 ausser Dienst gestellt und ist inzwischen das grösste öffentlich ausgestellte Museums-U-Boot der Welt.

Der Bau des U-Bootes wurde im März 1963 beschlossen. Das erste nuklear angetriebene U-Boot Frankreichs wurde ohne ausländische Hilfe eigenständig entwickelt. Nach 5-jähriger Bauzeit wurde der Neubau ab 1969 einer intensiven Erprobung unterzogen.

Die Le Redoutable wurde am 1. Dezember 1971 von den französischen Nuklearstreitkräften in Dienst gestellt. Die Heimatbasis war die Île Longue vor Brest. Das Boot war anfangs mit 16 M-1-Raketen bewaffnet, wurde aber bald mit den 700 km weiter reichenden M 2 ausgestattet. In den 1980ern wurde die Le Redoutable modernisiert. Sie wurde mit M 20 Raketen ausgestattet. Diese Raketen besassen einen neuen Sprengkopf mit einer Ladung von 1,2 MT. Die Sonar-Ausrüstung und die Elektronik wurden verbessert und das Boot befähigt, Exocet-Seezielflugkörper durch die Torpedoausstossrohre zu verschiessen. Das war die letzte Modernisierung des U-Bootes.

Die Le Redoutable wurde nach 20-jähriger Dienstzeit und 51 Patrouillen am 13. Dezember 1991 ausser Dienst gestellt. Sie wird seit 2000 in der Cité de la mer in Cherbourg als Museumsschiff ausgestellt.

Als letztes besuchen wir noch die Unterwasserwelt, die uns als ehemalige Taucher ganz besonders fasziniert.

jetzt lernt der Chef noch U-Boot-Kapitän

Und weil wir heute Geburtstag feiern, speisen wir am Abend ganz gediegen im Restaurant „Café de Paris“ zu Abend. Paul nimmt ein Enten-Menü, ich ein Fisch-Menü. Alles speziell aber sehr gut, das Restaurant hat einen Eintrag im Gault Millau! Hier lernen wir ein Norwegisches Ehepaar kennen, Nina und Eirick. Die beiden sind im Juni von Bergen (in Norwegen) zu ihrer 3-jährigen Weltumrundung mit dem Segelboot gestartet. Das interessiert uns natürlich und die beiden fragen uns Löcher in die Bäuche, ob wir ihnen besondere Tipps aus unserer Erfahrung von 11 Jahren Seglerleben geben könnten. Was für ein schöner Abend!

die Fisch-Vorspeise

die Fisch-Hauptspeise

die Enten-Hauptspeise

Paul's Dessert (3 Kugeln Glacé)

mein Dessert (keine Ahnung wie das heisst)

Dienstag, 25. August 2020: 29.Tag, Cherbourg

In der Nacht hat es geregnet und es regnet auch den ganzen Morgen, dazu bläst ein heftiger Wind mit Sturmböen. Wir bleiben fein säuberlich im BONSAI und backen Brot im OMNIA-Backofen. Mal schauen, ob das was wird…! Nachdem unser Brot gut gelungen ist und es endlich aufgehört hat zu regnen, getrauen wir uns am Nachmittag doch noch raus aus unserem Schneckenhaus. Wir machen einen etwa 2½ stündigen Rundgang durch das Zentrum von Cherbourg. Dabei müssen wir uns einige Male ganz zünftig gegen die stürmischen Windböen stemmen, die uns wegblasen wollen. Zwar kommt immer wieder die Sonne raus, aber der heftige Wind gibt keine Ruhe.

wir backen Brot

im OMNIA-Backofen

gelungen!

wir verlassen Cherbourg

Mittwoch, 26. August 2020: 30.Tag, Cherbourg- Flamanville, 72,7km

In der Nacht rüttelt der Wind wie verrückt am BONSAI herum. Der Morgen ist grau, 19°. sehr viel weniger Wind und kein Regen. Um 10h30 fahren wir los, zum 48m hohen Leuchtturm Phare de Goury am Cap Hague. Von da fahren wir weiter zum Nez de Jobourg, einem Kap, wo die Klippen bis zu 128m hoch sind. Die gehören zu den höchsten Klippen von ganz Frankreich. Und jetzt, am Nachmittag, scheint sogar die Sonne. Die Küste, die Landschaft und die Dörfer sind wunderschön! Wir haben das Gefühl, im grünen Irland zu sein.

Weiter geht die Fahrt bis zum Ort Flamanville, an der Westküste, wo wir den Schlossgarten des Château de Flamanville besuchen. Das Schloss selber, mit einem Wassergraben und See, sieht zwar sehr schön aus, aber der Schlosspark ist enttäuschend. Nachdem wir durch den Park gelaufen sind, parkieren wir das Auto um, mit Blick auf das Schloss, um hier zu übernachten. Danach machen wir einen langen Spaziergang, ca. 2,7 km zu einem Restaurant auf den Klippen, um dort festzustellen, dass das Restaurant am Mittwoch geschlossen ist. Aber die Aussicht ist grandios.

unterwegs

Leuchtturm Phare de Goury am Cap Hague, 48 m hoch

das Nez de Jobourg, einem Kap, wo die Klippen bis zu 128m hoch sind

am Kap, das Wasser "kocht" (Wind gegen Strömung)

da ganz hinten ist der Leuchtturm Phare de Goury am Cap Hague