Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Normandie 8

Mittwoch, 26. August 2020: 30.Tag, Cherbourg- Flamanville, 72,7km

beim Eingang zum Schloss

Château de Flamanville

das Château von hinten

Donnerstag, 27. August 2020: 31.Tag, Flamanville- Saint-Germain-sur-Ay, 60km

Um 10h sind wir abfahrbereit. Es ist bewölkt, 17°, hie und da kommt die Sonne hervor, aber der Wind ist allgegenwärtig. Unterwegs schauen wir uns eine Windmühle von 1744 an, sie war bis 1848 in Betrieb. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie von den Deutschen als Ausgucksposten benutz. Im 1997 wurde sie total restauriert und seitdem kann wieder Mehl gemahlen werden. Wir kaufen hier Dinkelmehl, das in der Mühle gemahlen wurde. Pünktlich zum Mittags-Picknick sind wir an unserem heutigen Ziel, in Saint-Germain-sur-Ay und beziehen unseren Übernachtungs-Parkplatz, direkt am Meer. Im Dorf ist gerade der kleine Donnerstags-Markt im Gange und wir müssen einen Umweg fahren, um zum Parkplatz zu gelangen. Um 13h30 fängt es zu regnen und später wechseln heftigster Wind und Regenschauer ab. Dabei wollte Paul doch hier unbedingt im Meer baden!

Saint-Germain-sur-Ay ist eine französischer Badeort mit 909 Einwohnern im Département Manche in der Region Normandie. Saint-Germain-sur-Ay liegt auf der Halbinsel Cotentin am Mündungstrichter des Ay und grenzt im Süden und im Westen an den Ärmelkanal.

in Saint-Germain-sur-Ay

bläst der Wind wie verrückt

am Abend in Saint-Germain-sur-Ay

Freitag, 28. August 2020: 32.Tag, Saint-Germain-sur-Ay- Mont St. Michel, 112,1km

Um 9h40 geht unsere Fahrt weiter, eigentlich wollten wir ja noch einen Tag hier bleiben, weil Paul hier doch unbedingt im Meer baden wollte. Aber es ist 16° kalt, Regenschauer und saumässiger Wind! Dazwischen wieder mal Sonnenschein, Aprilwetter. Wir flüchten und fahren an der Westküste der Halbinsel Contentin entlang 100km südwärts. Unterwegs schauen wir uns gar nix an, nur die schöne, nasse, grüne Landschaft. Nach einem kleineren Einkauf bei Carrefour, sind wir um 13h in Beauvoir auf dem Stellplatz, 2,5 km vom Mont St. Michel entfernt. Und tatsächlich ist hier das Wetter 5° wärmer und viel angenehmer als in St. Germain, wo wir heute Morgen noch waren. Vor allem hat es fast keinen Wind und auch keinen Regen. Wir machen uns sofort zu Fuss auf den Weg und laufen 2,5 km bis zur Touristen-Info wo der Gratis-Shuttle-Bus uns bis zum Mont St. Michel bringt. Dieser Mont St. Michel und die Abtei sind wirklich sehr imposant, wie sie da so erhaben im trockenen Meer stehen. Es ist gerade Ebbe und rund um den Berg hat es nur minimale Spuren von Wasser. Wir spazieren herum und staunen über die alten Mauern und Gebäude. Eintritt: Dorf kostenlos, Abtei: 11€ / Person. Es hat sehr viele Leute. Auf dem Rückweg, erwischt uns das Wetter gnadenlos und knüppelhart: während wir auf den Shuttle-Bus warten, schüttet es plötzlich dermassen heftig, dass wir (und alle anderen) bis auf die Knochen nass werden!!! Und das trotz Regen-Ponchos. Pudelnass laufen wir die 2,5 km wieder zurück zum BONSAI.

Mont-Saint-Michel und seine Bucht ist eine von der UNESCO gelistete Stätte des Weltkulturerbes in Frankreich. Sie umfasst die Felseninsel Mont Saint-Michel mit der gleichnamigen Abtei und der umliegenden Meeresbucht im Ärmelkanal vor der Küste der Normandie.

Ebbe, Die Insel Mont-Saint-Michel ist fast kreisförmig (etwa 900 Meter im Umfang) und besteht aus einem Granitfelsen, der aus der Bucht von Mont-Saint-Michel bis zu 78 Meter steil aufsteigt. Die meiste Zeit ist er von ausgedehnten Sandbänken umgeben und wird erst bei sehr hohen Gezeiten zu einer Insel. Vor dem Bau des etwa 2 km langen Strassendammes, der die Insel mit dem Festland verband, war sie wegen des Treibsands und der sehr schnell ansteigenden Gezeiten besonders schwer zu erreichen. Der Damm ist jedoch zu einem Hindernis für den Abtransport von Sedimenten geworden, was zu höheren Sandbänken zwischen der Insel und der Küste geführt hat, deshalb wurde neu eine Stelzenbrücke erbaut.

Ebbe