Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Corona-Winter in Spanien 4

Donnerstag 31.12.2020: 47.Tag, Alfafara

Richard hat im Dorf Alfafara für alle Brot geholt. Nach dem individuellen Frühstück reparieren die drei Männer einen Zaun. Ich dusche unterdessen in einem eiskalten Duschraum. Zum Glück ist das Wasser richtig heiss. Nach dem Mittagessen laufen Paul und ich 3 km weit zu einer Höhle, der „Cova de les Finestres“. Die Sonne scheint und es ist wunderbar, nur der kalte Wind müsste nicht unbedingt sein! Um zur Höhle zu gelangen muss man am Schluss einen sehr steilen „Geissenweg“ hinuntersteigen, er ist geröllig und eng. Kurz vor unserem Ziel, etwa 300m vor der Höhle, will Paul um keinen Preis mehr weiterlaufen. Er hat Höhenangst!!! Also drehen wir um und klettern den ganzen Weg wieder hinauf. Gegen 15h sind wir zurück beim Camper und sofort werden wir von Richard wieder zum Kaffee eingeladen. Danach wird Holz zersägt. Inzwischen ist auch Isabel (64), Richards (64) Frau, angekommen. Sie arbeitet drei Tage pro Woche als Masseurin in einem privaten Krankenhaus in Valencia. Abends bereiten wir alle zusammen in Richards Küche das Silvesteressen vor. Jeder trägt etwas dazu bei. Die Belgier einen 2 kg schweren Fisch, Richard Gambas, zwei riesige lebende Langusten, Krebse, Riesencrevetten und wir ein Schweinsfilet. Dazu gibt es Pommes Frites, grüne Bohnen und Salate. Paul macht im Cheminée ein Riesenfeuer und es ist richtig gemütlich. Gegen 22h verabschieden sich die Belgier und kurze Zeit später auch wir beide. Isabel ist müde, sie hat den ganzen Tag gearbeitet und ist danach im Auto 100km von Valencia bis hierher gefahren. Wir schlummern schon bald unter den warmen Decken in unserem kuscheligen Bett. Das NEUE JAHR 2021 kann kommen.

wir laufen zur Höhle „Cova de les Finestres“

„Cova de les Finestres“, da wollten wir eigentlich hin.

Ermita