Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Corona - Winter in Spanien 7

Montag 25.1.2021:72.Tag, Ceutí

Unsere Truma-Heizung zeigt uns immer wieder die Fehlermeldung E122H. Wir bleiben noch einen weiteren Tag hier in Ceutí um die Krankheit der Truma zu beobachten. Wir machen lange Spaziergänge durch‘s Industriequartier.

in Ceutí

beim Kreisel von Ceutí

Dienstag, 26.1.2021: 73.Tag, Ceutí- Las Torres de Cotillas- San Javier, 65,4km

Unsere Entscheidung beobachtungshalber noch in Ceutí zu bleiben war genau richtig. Die Heizung zeigt uns nämlich schon wieder die E122H Meldung an. Wir whatsappen mit dem Heizungstechniker Roberto und er hat um 11h30 Zeit für uns. Also machen wir uns sofort von Ceutí auf den Weg nach Las Torres de Cotillas (ca.12km). Etwa 2 Stunden später fahren wir wieder weg von Las Torres de Cotillas. Roberto hat gemäss Computer-Diagnose das Steuergerät an unserer Diesel-Heizung ausgewechselt. Nun schnurrt die Heizung wieder gemütlich vor sich hin! Draussen sind es inzwischen (um 13h30) 24°und sonnig! Heute Morgen sah es allerdings gar nicht danach aus. In Ceutí war es grau in grau und es tröpfelte leicht aus dem tristen Himmel. Gegen 15h, 65km später sind wir in San Javier, auf dem „Camper Park La Ribera“ in der Nähe des Mar Menor. Dieser CamperPark ist riiiiesig, 200 Parzellen, mit massenhaft Campern aller Grössen, von XS bis XXXXL und aus verschiedenen Nationen! Wir suchen uns Platz NR. C7 aus. Als erstes werfen wir unsere schmutzige Wäsche in eine der 6 Waschmaschinen. Getrocknet wird sie an der warmen Luft.

unterwegs von Las Torres de Cotillas nach San Javier

Mittwoch, 27.1.2021: 74.Tag, San Javier

Wunderbares Wetter ca. 24°. So gegen 10h30 machen wir uns auf den Weg zum Meer, genauer zum Mar Menor. Ca. 1.4km. Unterwegs treffen wir zufällig auf den Wochenmarkt. Dies ist ein riesenlanger Markt der sich links und rechts an einer Strasse befindet. Wir laufen den Ständen entlang (Paul stinkt‘s zwar, aber das macht nichts!). Wir kaufen nur Zwiebeln, Knoblauch und Oliven. Und nun geht es endlich weiter ans Meer. Die Promenade ist schön, aber trotzdem trostlos, alle Geschäfte und Restaurants sind geschlossen, wegen Covid-19. Wir sitzen lange auf einer Mauer an der Promenade und staunen ins Mar Menor. In diesem Meer waren wir 2007 schon einmal mit unserem Segelschiff MABUHAY. Mit einem Umweg zum Lidl kehren wir zurück zum BONSAI. Hier lernen wir ein Schweizer Paar aus Brüttisellen(ZH) kennen. Sie stehen auch hier auf diesem Camper Park. Paul darf heute wieder einmal etwas auf dem Grill brutzeln und das macht er mit Leidenschaft. Es gibt Koteletts, gebratene Kartoffeln (aus Gschwellti) und russischen Salat. Und zwar essen wir heute mal wie die Spanier, erst so gegen 14h30.

Grösse XXXXL, 4 Achsen und Dachterrasse

3 der 6 Waschmaschinen

am Markt

Schnecken

Das Mar Menor (span. für ‚Kleineres Meer‘) ist eine in der spanischen Region Murcia liegende Salzwasser-Lagune und Europas grösstes salzhaltiges Binnengewässer.

Der Binnensee ist vom Mittelmeer durch die 22 Kilometer lange und 100 m bis 1.200 m breite Nehrung (Sandbank) La Manga (übersetzt: „Der Ärmel“) abgetrennt. Der Salzgehalt beträgt 42–47 g/l. Das Mittelmeer hat im Vergleich dazu eine Konzentration von 36–37 g/l.

Die Länge ihrer Binnenküste beträgt 73 km. Die tiefste Stelle liegt bei ungefähr sieben Metern, jedoch sind dies nur kleine Bereiche. Grösstenteils liegt die Tiefe bei ungefähr zwei Metern.

Es bestehen Verbindungen zum Mittelmeer (in Murcia auch „Mar Mayor“ genannt) durch die Stauwehre in La Torre und El Ventorrillo und durch die Kanäle El Estacio und Marchamalo.

das Mar Menor

am Mar Menor

Camper Park "La Ribera"

unser Mittagessen

Donnerstag 28.1.2021: 75.Tag, San Javier

Wir machen einen sehr langen Rundgang ans Binnenmeer und zurück. Es ist ein herrlicher Tag, 27° warm. Um 14h30 wird wieder auf dem Grill gebrutzelt. In der Nähe befindet sich eine Flugbasis der Armee. Gegen Abend überrascht uns eine Flugstaffel mit 7 Flugzeugen und zeichnet präzise Muster in den blauen Himmel. Und noch später „brennt“ der Himmel, er ist orangerot.

an der Strandpromenade

der Himmel brennt

Freitag, 29.1.2021: 76.Tag, San Javier

Wieder machen wir einen grossen Erkundungsgang bis ans Meer. Aber heute wird nichts auf dem Grill gebrutzelt. Immer am Freitag kommt der „Hähnchen-Mann“ mit seinem Poulet-Auto zum Eingang des Camper-Parks. Wir kaufen ihm ein halbes „Güggeli“ und ein Päckli Pommes ab. Um 14h gibt es neben dem BONSAI das Mittagessen an der Sonne. Heute ist es noch wärmer, 28° ! Paul befindet, das Poulet war viiiiel zu fettig, ihm ist nicht gut!

Samstag, 30.1.2021: 77.Tag, San Javier

Es ist bewölkt und nicht mehr so heiss wie gestern, „nur“ noch 22°. Heute laufen wir bestimmt im ganzen 10km weit. Es geht bis zum Mar Menor und dort nach links, der Promenade entlang, bis zum Ende der Gemeinde San Javier. In den Palmenkronen hocken grüne Papageien und machen ein Höllengeschrei! Es ist 14h als wir wieder beim BONSAI sind. Um 15h gibt es (endlich) was zu futtern! Grüne, flache Bohnen mit Speck und Salzkartoffeln.

mein kleiner grüner Kaktus.....

Sonntag, 31.1.2021: 78.Tag, San Javier

Heute bleibt die BONSAI-Küche kalt. Weil Sonntag ist, essen wir im Camper-Park-Restaurant zu Mittag. Wir bestellen einen grossen gemischten Salat, den wir uns teilen und zwei mal Schweinelendchen mit Pommes Frites und je zwei Spiegeleiern. Der Salat ist prima, aber der Rest, naja, es geht. Wir wundern uns, dass dieses Camp-Restaurant überhaupt offen ist. In der ganzen Provinz Murcia, in der wir uns jetzt befinden, sind alle Restaurants und Bars geschlossen. Heute gibt es nur einen kürzeren Spaziergang, danach wird geschrieben, gelesen und gefaulenzt. Ich habe grosse Mühe unsere Homepage zu bearbeiten. Das W-Lan (das wir bezahlen) ist oft sehr überlastet. Das Wetter ist heute nicht so besonders. Es ist bewölkt und etwa 19° kalt. Aber am Abend gibt es wieder einen schönen Himmel zu bewundern.

Blick nach "drüben" nach La Manga, auf der anderen Seite des Mar Manor

Montag 1.2.2021:79.Tag, San Javier

Sehr schönes Wetter, 24°, aber auch sehr viel Wind! Wir marschieren ans Meer und laufen dort diesmal nach rechts, bis zum Militärflugplatz. Dort überrascht mich Paul. Er hat 2x2dl Weisswein und zwei Gläser in den Rucksack eingepackt. Wir sitzen auf einer kleinen Mauer am Strand und geniessen diesen kleinen Apéro. Auf dem Rückweg kaufen wir in einem kleinen Laden 2 Kilo Zitronen und 2.5 Kilo Orangen alles à 0.50€ /Kilo.

es ist trostlos, alle Restaurants sind geschlossen

Mittwoch, 3.2.2021: 81.Tag, San Javier – La Manga, 62,8km

Kurz nach 08h geht eine grosse Knallerei los. Wir sind noch im Bett! Heute ist San Blas Tag (Heiliger Blasius) und das muss gebührend gefeiert werden. Nachdem wir hier 8 Tage verbracht haben, checken wir heute aus. Es ist bewölkt, 15°, als wir um 11h die Camp-Gebühren bezahlen und den Camperpark La Ribera verlassen. Wir fahren vorbei an riiiiesigen Zitronenplantagen und enormen Gemüsefeldern. Unser heutiges Ziel ist La Manga, die „Sandbank“, die das Mar Menor vom Mittelmeer trennt. Diese 22 Kilometer lange und 100 m bis 1.200 m breite Nehrung (Sandbank) La Manga (übersetzt: „Der Ärmel“), wäre eigentlich ganz schön, wenn hier die Bauwut nicht so zugeschlagen hätte. Links ist das Mar Menor, rechts das Mittelmeer. Mittendurch führt die Hauptstrasse. Ein Hochhaus reiht sich ans andere. Hotels, Apartmenthäuser, Geschäfte, Restaurants. Im Moment sind wegen Corona die Restaurants und die meisten Geschäfte jedoch alle geschlossen, die Ferienwohnungen leer. Wir fahren über eine moderne Klappbrücke zum zweiten Teil der Halbinsel. Hier stellen wir erfreut fest, dass dies der Einfahrtskanal ist, den wir im Sommer 2007 mit unserem Segelschiff MABUHAY befahren haben, um in die Marina im Mar Menor zu gelangen. Später überfahren wir eine extrem steile Steinbrücke, die zum letzten Zipfel der Landbrücke führt. Hier suchen wir uns um 12h30 ein Plätzchen auf einem zum Verkauf angebotenen Baugrundstück und lassen uns gemütlich nieder für die Nacht. Hier ist Endstation, weiter kann man nicht mehr fahren. Wir machen einen Spaziergang auf die Landzunge und sehen viele Kormorane und Flamingos. Gegen 15h gibt es das wohlverdiente Mittagessen. Selber gemachte Pizza aus dem Omnia-Backofen und gemischten Salat. Alles prima!

Flugübung über San Javier

auf La Manga

die Klappbrücke, die wurde im Sommer 2007 extra für uns geöffnet

Endstation

Kormorane

hier geht es nicht mehr weiter

Flamingos