Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Corona-Winter in Spanien 10

unterwegs

Montag 22.2.2021:100.Tag, Mazzarón – Calabardina, 62,4km

Kurz nach 11h verlassen wir den Camperpark von Mazzarón. Zuerst wird in Mazzarón an der Tankstelle noch 10 Liter LPG Gas aufgefüllt (für den Kochherd). Und danach geht es los. Wir wollen noch ein bisschen weiter südwärts. Es ist schönes Wetter, 16°, sonnig, leicht bewölkt, aber immer noch sehr windig auf dem Stellplatz in Mazzarón. Um 13h kommen wir in Calabardina, bei Aguilas an, auf dem Parkplatz, den Paul für uns ausgesucht hat. Wir parkieren den BONSAI und laufen sofort 140 m zum Strand. Im Restaurant „Miramar“ gibt es einen Apéro, an der Sonne im Sand, bei 20° und fast keinem elenden Wind, ein Glas Weisswein. Phhhh, der Preis ist echt rabiat, 5 € für zwei Schlucke Weisswein. Wir sehen ein anderes Restaurant, das „Bar Calabardina“ ca. 150 m weiter am Strand. Dort versuchen wir es nochmals mit einem Glas Weisswein. Jetzt wollen wir es ganz genau wissen! Und hier kostet der Wein 3€ für zwei Gläser. Na also, geht doch! Mittagessen gibt es um 15h30 im BONSAI.

Tomaten

Tomaten

überall Gewächshäuser...

... sogar da oben

angekommen in Calabardina

Calabardina

Dienstag, 23.2.2021: 101.Tag, Calabardina – Aguilas, 8,2km

Das Wetter ist herrlich, 18°, sonnig, leicht bewölkt. Um 10h15 machen wir uns auf den Weg. Wir wollen auf den Berg, zum Ausguckspunkt laufen. Paul packt eine ganze Kanne voll Tee (1 Liter) und zwei grosse Äpfel ein. Schliesslich brauchen wir Proviant für den langen Weg von 1,3km (ein Weg) und zurück. 400m vor dem Ziel sagt mein Pfadfinder ganz entschieden: “Nein, da hinauf komme ich auf gar keinen Fall mit!“ Der schmale Wanderweg führt quer über einen steilen Abhang und Paul‘s Höhenangst macht sich wieder einmal bemerkbar. Also setzen wir uns auf einen Stein, trinken die halbe Kanne Tee aus und kehren wieder um, zurück ins Dorf. Nun suchen wir die Bäckerei „Katy“ und trinken einen Cortado.

15 Minuten später sind wir in Águilas, auf dem Parkplatz beim Hafen. Wir stellen den BONSAI ab und wollen auf den Berg oberhalb des Hafens, zum Castillo de San Juan. Dies ist eine Festung, die im 18. Jahrhundert zum Schutz vor Piratenüberfällen erbaut wurde. Sie thront 85 Meter über der südlichsten Stelle der Altstadt. Aber es braucht 3 Anläufe, bis wir es endlich schaffen loszukommen! Erster Versuch: Wir marschieren los. Plötzlich merkt Paul, dass er vergessen hat, die richtigen Schuhe anzuziehen. Also retour zum Auto, Sicherheitsschloss abnehmen, Auto aufschliessen, die „richtigen“ Schuhe anziehen. Zweiter Versuch: Wir sind ca. 100m gelaufen, als ich merke, dass ich meine Maske vergessen habe. Ich vergesse das blöde Ding sehr oft! Also retour zum Auto, Sicherheitsschloss abnehmen, Auto aufschliessen, Maske nehmen und los geht‘s. Dritter Versuch. Juhuuu, es klappt endlich, wir haben alles dabei und können auf den Berg klettern. Wir geniessen bei herrlichstem Wetter den wunderbaren Ausblick auf die Stadt Águilas. Der Eintritt in die Festung ist für uns zwei Grufties kostenlos. Wir steigen wieder hinab in die Stadt, zur Plaza de España. Hier hat es wunderschöne riesige Ficusbäume und wir setzen uns gegenüber des Rathauses in ein Restaurant an die Sonne für einen Apérodrink. Zurück im BONSAI gibt es um 16h „Mittagessen“ und danach „Hafenkino“! Wir beobachten aus dem Auto, wie die Fischerschiffe in den Hafen einfahren, die Fische ausladen, Diesel tanken und an ihren angestammten Platz manövrieren. Sehr interessant!

Elektrik....

die "richtigen" Schuhe

Águilas, von der Festung Castillo de San Juan aus

Águilas ist eine spanische Hafenstadt an der Costa Cálida in der autonomen Region Murcia. Die Stadt liegt 105 Kilometer von Murcia und 75 Kilometer von Cartagena entfernt und grenzt an die Provinz Almería. Zum Gemeindegebiet gehören rund 28 Kilometer Mittelmeerküste. Wichtigste Wirtschaftszweige sind der Tourismus, der intensive Gemüseanbau in Gewächshäusern sowie die Bau- und Immobilienbranche.

bei der Festung

bei der Festung

Schatten...

bei der Plaza de España

das Rathaus aus dem 18.Jahrhundert von vorne

und von hinten

da oben beim Castillo de San Juan waren wir

"Hafenkino"

Mittwoch, 24.2.2021: 102.Tag, Águilas – Calnegre, 56,9km

Es ist sehr bewölkt und sehr windig, 17°. Wir schlafen sehr lange und machen uns um 10h35h langsam auf den Weg Richtung Norden. Águilas ist für diese Reise der südlichste Punkt, den wir besuchen. Ab sofort sind wir auf dem „Heimweg“! Um 10h30 sind wir in Calnegre auf dem „Camperpark Taray“. Wo wir uns für 2 Tage niederlassen. Der Platz liegt nur durch eine Strasse getrennt direkt am Mittelmeer. Und jetzt kommt auch die Sonne wieder hervor, nur der starke Wind ist leider immer noch da.Wir laufen sofort dem Strand entlang in den kleinen Ort Calnegre, setzen uns bei einem Restaurant direkt am Meer in die Sonne und trinken ein Glas Weissen.Der kalte Wind vertreibt uns aber schnell wieder und wir kehren zum Auto zurück um das Mittagessen zu kochen.

unterwegs

da wird geerntet

Tomaten

in Calnegre

Freitag, 26.2.2021: 104.Tag, Calnegre – La Azohia, 32,6km

Gestern war zuerst ein total grauer Tag, erst am Nachmittag kommt die Sonne wieder hervor und wir geniessen das „Fastnichtstun“ auf dem Stellplatz. Ich schneide Paul die Haare, wir backen ein Brot, Paul füllt Wasser auf aber sonst wird nicht viel getan. Ich habe einen gewaltigen Muskelkater von den zwei Bergbesteigungen in Calabrandina und Águilas. Auch heute beginnt der Tag eher Trüb, bewölkter Himmel, keine Sonne als wir um 10h vom Stellplatz Taray in Calnegre losfahren. Wir fahren vorbei an unendlichen Gewächshäusern aus Plastik und einer Art Stoff. Eigentlich überhaupt nicht schön, aber wir Konsumenten wollen ja das ganze Jahr frischen Salat, Tomaten und Erdbeeren haben!!! In Puerto Mazzarón machen wir einen Stopp für einen grösseren Einkauf. Kurz nach 12h sind wir in La Azohia. Hier hat es uns letztes Mal sehr gut gefallen, bis es uns am 6.Februar total mit Saharasand eingestäubt hat! Am Nachmittag kommt die Sonne hervor, aber der Wind ist trotzdem saukalt!

beim Taray CamperPark

unterwegs anch La Azohia

in La Azohia