Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Portugal 4

in Medina de Rioseco

Wir haben grosses Glück. Als wir kurz nach 11h hier ankommen regnet es gerade nicht mehr. Wir machen einen grossen Bummel durch die wunderbare Altstadt. Zum Abschluss des Spazierganges gibt es in einer Bar ein Glas Rotwein und für mich ein Sandwich zum Mittagessen. Was für eine tolle Altstadt! Wir sind wieder beim BONSAI, als es wieder eine Regenschütte gibt. 5 Minuten später scheint die Sonne und kurz darauf regnet es wieder. Aprilwetter!

in Medina de Rioseco

das Rathaus

Drei Stadttore sind noch erhalten.

Um 16h15 machen wir auf dem Pseudo-Raddampfer „Antonio Ulloa“ eine 1-stündige Fahrt auf dem Canal de Castilla. Und wir haben wieder Glück. Während des Schiffsausfluges regnet es nicht. Es bläst nur ein sehr scharfer und kalter Wind. Aber wir sitzen ja im Inneren des Elektro-Kanal-Schiffes schön geschützt vor dem Wind. Der Canal de Castilla ist im ganzen 207km lang und es hat fast hundert Jahre gedauert ihn zu bauen, von 1753 bis 1849. Wir befahren aber nur 3,5 km und kehren dann wieder den gleichen Weg zurück.

damit machen wir eine Kanalfahrt

wieder zurück

wir stehen neben der historischen Mehlfabrik

Montag, 21.Juni 2021: 10.Tag, Medina de Rioseco - Toro - Zamora, 103,4km

 Blauer Himmel wechselt sich ab mit bedrohlich schwarzen Wolken. April halt! Dazu bläst ein sehr starker kalter Wind. Bei der Abfahrt um 9h40 ist es 14° kalt. Auf den 60km zwischen Medina de Rioseco und Toro fahren wir durch schöne fruchtbare Landschaft mit riesigen, goldgelben Weizenfeldern. Sehr schön trotz dunklen Wolken am Himmel. Gegen 11h sind wir in Toro.

die Alkazar von Toro

Toro ist eine spanische Kleinstadt in der Provinz Zamora in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien und León mit 8.713 Einwohnern. Die Kleinstadt Toro liegt auf einem Plateau über dem Fluss Duero in einer Höhe von etwa 705 m. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt Zamora beträgt knapp 40 km. Im Jahr 1505 wurde in Toro Johanna die Wahnsinnige zur Königin proklamiert.

in Toro

vieles zerfällt

Besonders sehenswert ist die Kollegiatkirche Colegiata de Santa María la Mayor, deren Bau bereits im Jahre 1160 unter Alfons VII. begonnen wurde, sich aber bis etwa 1240 (evtl. sogar bis gegen Ende des 13. Jahrhunderts) hinzog.

der Uhrenturm (torre de reloj), der gleichzeitig als Stadttor gedient hat. Er wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

An der Plaza Mayor befindet sich das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Es ist im barocken und klassizistischen Stil erbaut.

an der Plaza Mayor

alles Wein

Toro ist ein schönes altes Städtchen. Wir schlendern durch die Altstadt und bedauern sehr, dass enorm viele der alten Häuser zerfallen. Weil Montag ist, sind alle Kirchen, Museen, fast alle Geschäfte, Restaurants und Bars geschlossen. Ausserdem regnet es leicht und es ist mit 12° (!!!) eisig kalt. Wir finden eine offene Bar und trinken drinnen einen Espresso bevor wir im BONSAI unser Mittags-Picknick essen. Danach geht die Fahrt ca. 40km weiter bis nach Zamora. Es regnet nicht mehr und hier scheint es endlich ein wenig wärmer zu sein, 18°! Wir stellen den BONSAI auf dem Stellplatz der Stadt ab und laufen 2km (ein Weg) zum „Carrefour“, um eine neue Grillpfanne zu kaufen. Die ist zwar bei weitem nicht so gut wie unsere „Vergessene“ (die hatte einen abnehmbaren Griff), aber besser als gar keine…

es geht weiter nach Zamora

Dienstag, 22.Juni 2021: 11.Tag, Zamora, 51,4km

Gegen 9h30 fahren wir von diesem schönen Platz in Zamora weg. Aber nicht sehr weit. Wir brauchen für die BONSAI-Küche einen neuen Wasserhahnen und wollen deshalb zu einem Womo-Händler fahren. Es ist bewölkt, leichter Regen hie und da und 15°. Leider hat der Womo-Händler keinen solchen Wasserhahn wie wir ihn brauchen. Schade, aber wir haben es wenigstens versucht. Also geht es wieder zurück auf unseren Stellplatz in Zamora.

Den Nachmittag nutzen wir um das Castillo (die Burg) und die Altstadt von Zamora zu erkunden. Das Wetter hat sich gebessert, es ist sonnig bis leicht bewölkt und 22° warm.

in Zamora

Zamora ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Zamora und Hauptort einer 61.406 Einwohner zählenden Gemeinde in der autonomen spanischen Region Kastilien-León. Zamora liegt an der Via de la Plata, einer von Süden (Sevilla, Mérida, Cáceres und Salamanca) kommenden und in León oder Astorga in die Hauptstrecke einmündenden Nebenstrecke des Jakobswegs. Die Stadt Zamora liegt in ca. 635 m Höhe auf einem Felshügel über dem Fluss Duero. Die Grenze zu Portugal bei Miranda do Douro ist nur ca. 55 km entfernt. Zamora ist bekannt für die Herstellung von Lederwaren und Textilien. Auch der innerspanische Tourismus ist von einer gewissen Bedeutung.

Kirche San Lazaro

Die romanische Kathedrale (Catedral de San Salvador) stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist die Bischofskirche des Bistums Zamora.

Castillo de Zamora (11. Jh.)

Glockenturm der Kathedrale

Südportal der Kathedrale

der Duero

Duero-Brücke von 1167 mit 16 Brückenbogen

Teatro Principal, (1876)

das Polizeigebäude

das Rathaus

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