Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Portugal 5

Mittwoch, 23.Juni 2021: 12.Tag, Zamora – Puebla de Sanabria, 113km

Um 9h40 bei der Abfahrt ist es 16°, sonnig bis leicht bewölkt, aber es hat einen kühlen Wind. Wir verlassen das schöne Zamora und den Duero und fahren ein Stück nach Norden und biegen dann nach links, nach Westen ab.

Zwei Stunden später sind wir an unserem heutigen Ziel Puebla de Sanabria. Paul hat einen wunderschönen Platz für die Übernachtung ausgesucht. Wir stehen mit wunderbarem Blick auf die Burg von Puebla de Sanabria, direkt am schönen Rio Tera.

vorbei an einem Stausee

angekommen in Puebla de Sanabria

am Rio Tera

heir stehen wir

232 Treppenstufen später

Am Nachmittag klettern wir 232 Treppenstufen zur Burg hinauf und finden das Dorf Puebla de Sanabria einfach nur sehr, sehr schön. Wir trinken Kaffee auf der Plaza Mayor und später ein Glas Rotwein bevor wir wieder runter zu unserem Stellplatz laufen. In einem kleinen Gemüseladen kaufen wir ½ Kilo Kirschen und ½ Kilo Aprikosen. Es kostet 4 €. Wir haben nur eine 10€-Note und die junge Verkäuferin nur eine 5€-Note als Rückgeld. Also gibt sie uns anstatt 1€ zurück 4 grosse rote Kartoffeln. Toll, oder?

Blick von der Burg zum Stellplatz

das Castillo de Puebla Sanabria

Puebla de Sanabria ist ein nordspanischer Ort mit 1.373 Einwohnern im Nordwesten der Provinz Zamora in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Der historische Ortskern ist seit 1994 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Conjunto histórico-artístico eingestuft. Puebla de Sanabria liegt in einer Höhe von ca. 920 m nahe der Grenze zu Portugal auf einer Anhöhe zwischen dem Río Tera und dem Río Castro. Die portugiesische Stadt Bragança befindet sich nur etwa 42 km südwestlich.

Kirche de Nuestra Señora de Azoque

auf der Plaza Mayor, das Gebäude mit den Bogen und den zwei Türmen ist das Rathaus. Es befindet sich in einem ehemaligen, von grossen Arkadenbögen dominierten Adelspalast des ausgehenden 15. Jahrhunderts.

wir kaufen Kirschen und Aprikosen

wir kehren zum BONSAI zurück

ich habe jetzt einen Tick, ich sehe überall Störche

Paul beim Fitness-Programm

das Castillo de Sanabria by night

Donnerstag, 24.Juni 2021: 12.Tag, Puebla de Sanabria, 41,8km

Gestern Abend habe ich ungefähr eine Million Fliegen erschlagen, weil sie sich im BONSAI breit gemacht und uns enorm geärgert haben. Ich habe sehr schlecht geschlafen. Aha, es ist wieder mal Vollmond!

Abfahrt ist um 9h30 bei schönstem Wetter und 21°. Paul und ich machen jeden Morgen, oder am Abend eine Lagebesprechung, wohin wir fahren und was wir unternehmen wollen. Heute haben wir einstimmig beschlossen, einen Tagesausflug an den Lago de Sanabria zu machen. Dieser See liegt ca. 18km nordwestlich von Puebla de Sanabria, in einem Naturpark. Der See liegt auf 1000m Höhe und als wir dort ankommen ist es im Wald (der besteht vorwiegend aus Eichenbäumen) saukalt, 13°. Wir getrauen uns gar nicht die Zehen in den See zu stecken, um die Wassertemperatur zu erforschen.

der Lago de Sanabria

Der Lago de Sanabria ist einer der grössten natürlichen Seen Spaniens und der einzige grössere eiszeitliche Gletschersee des Landes. Der knapp 3,5 Quadratkilometer grosse und maximal 53 Meter tiefe See liegt auf einer Höhe von rund 1000 Metern. Wichtigster Zu- und Abfluss ist der Río Tera.

Wir schauen uns ein wenig am See um und kehren danach wieder zu „unserem“ Stellplatz in Puebla de Sanabria zurück. Kaum ist das Auto parkiert, keuchen wir schon die 232 Treppenstufen zur Burg hinauf. Heute besichtigen wir die Burg. Eintritt für Grufties 2€/Pers, (sonst 3€). Anschliessend essen wir in einem Restaurant im Dorf zu Mittag und kehren wieder zum BONSAI zurück.

Blick aus dem Castillo

Die Burg der Grafen von Benavente ist ein imposantes Bauwerk aus dem 15./16. Jahrhundert.

Blick vom Burgturm

Paul's Mittagessen, Castillanische Suppe, kann er nicht essen, viiiiel zu fettig...

Hauptspeise, Rindfleisch und Pommes

meine Vorspeise: Salat mit Poulet

meine Hauptspeise: Forelle mit Speck im Bauch. Gut aber trocken (vielleicht zu oft wieder aufgewärmt). Zum Dessert für beide Whisky-Glace.

Vollmond

Freitag, 25.Juni 2021: 13.Tag, Puebla de Sanabria (E) -Bragança (P), 42,4km

Bei wunderschönstem Sonnenschein und etwa 22° verlassen wir das enorm schöne Puebla de Sanabria um 9h45. Heute geht es Richtung Portugal, nach Bragança. Ca. 20km später passieren wir die Grenze zu Portugal, ohne jemanden zu sehen. Wir sind in Portugal!!!

Vor 32 Jahren, im August 1989, waren wir schon mal in Portugal, mit dem Töff (Motorrad) und einem kleinen 2-er-Zelt. Damals sind wir in 3 Wochen um die ganze Iberische Halbinsel gefahren.

Nochmals 20 km später parken wir den BONSAI auf dem schönen Stellplatz der Stadt, am Fusse der Burg. Jetzt stellen wir unsere Uhren um eine Stunde zurück. Am Nachmittag machen wir in der grössten Hitze eine etwa 3½-stündige Rundwanderung zum Castelo und durch die ganze Unterstadt. Am Abend essen wir im Restaurant „Porta do Sol zu Abend“. Wir feiern die Ankunft in Portugal.

unterwegs nach Portugal

es hat viele Kastanienbäume

Bragança [bɾɐˈɡɐ̃sɐ] ist eine Stadt und ein Kreis in Portugal mit 35.341 Einwohnern . Das Haus Braganza ist ein von hier stammendes Adelsgeschlecht und stellte von 1640 bis 1853 die Könige Portugals, und von 1822 bis 1889 auch die Kaiser Brasiliens. Bragança ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Bragança-Miranda. Bischofskirche ist die neue Kathedrale Nossa Senhora Rainha.

Castelo de Bragança

Auf der Stadtmauer. Die zwei gut erhaltenen Mauerringe der Burganlage stammen aus der ursprünglichen Bauphase (1187–1189) und der zweiten Phase (14. Jahrhundert).

Blick von der Stadtmauer

Kirche Santa Maria

Das Domus Municipalis war ein Versammlungshaus, auf deren langen Steinbänken sich die Stände der Stadt trafen oder sich mit dem König besprachen. Es gilt als ältester und am besten erhaltener Profanbau des Landes.

der Pelourinho (dt.: „Schandpfahl“), eine kapitellgekrönte Säule. Sie steht hier im eigens dafür durchbohrten „Porca da Vila“, der Skulptur eines Schweines, das ein in Nordportugal und den angrenzenden Regionen Spaniens verbreitetes Relikt aus keltischer Zeit darstellt.

da geht es nach Santjago de Compostela

nein, das ist zu eng ......

Kirche San Vicente