Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Portugal 8

immer noch in Porto

ein Rabelo

wir laufen über den Ponte Luiz I

bei der Kathedrale

die Kathedrale von Porto

mit diesem Zug sind wir nach Porto gefahren

Donnerstag, 1.Juli 2021: 20.Tag, Régua- Penacova, 173,9km

Wunderbares Sonnenwetter! Zuerst entsorgen wir alles, was es zu entsorgen gibt. Danach wird am BONSAI Frischwasser aufgefüllt. Und nun geht es mit dem Auto zum Supermarkt "Intermarché", Wäsche waschen und anschliessend in den Trockner werfen. Jetzt müssen wir nur noch einen Grosseinkauf machen für Lebensmittel und Getränke (der Kühlschrank ist bedenklich leer!)

Punkt 12h ist alles verstaut und wir können endlich losfahren, mit Sonne und 26°, wieder auf die N2. Wollten wir! Aber irgendwo verpassen wir einen Abzweiger und gurken nun total unorientiert in der Gegend herum!!! Wir verabschieden uns endgültig vom Douro und die Strasse die immer enger und steiler wird schraubt sich unendlich immer höher und höher. Bis wir bei über 1100m den höchsten Punkt erreicht haben und Paul ganz trocken sagt: "Jetzt sind wir auf dem Dach der Welt!" Wir sind zuoberst bei einem riesigen Windpark und der Chauffeur am Ende seiner Nerven und der BONSAI fast am Ende seiner Kräfte... Nach einem gewaltigen Umweg erreichen wir nach längerem Suchen wieder die N2 und mein Chauffeur atmet sehr erleichtert auf! Aber schön war die Gegend auf jeden Fall! Endlich, nach 174km kommen wir um fast 17h in Penacova an. Ca. 20km vor Coimbra. Paul hat wieder ein wunderschönes Plätzchen für uns ausgesucht. Wir stehen direkt am Fluss Rio Mondego. Eine Stunde später sitzen wir beide im Fluss und geniessen das Bad trotz eiskalten 18,5° Wassertemperatur.

Wäsche waschen

unterwegs

der Douro

Abschied vom Douro

auf dem Dach der Welt

Mitten auf der Strasse hat es ein Loch...

Freitag, 2.Juli 2021: 21.Tag, Penacova

Als wir am Morgen aufstehen, hat es Nebel über dem Fluss Mondego. Aber schon um 10h löst er sich auf und es gibt wieder einen strahlenden Sommertag. Nachdem die Haushaltarbeiten erledigt sind, machen wir uns auf den Weg in den Ort Penacova. Wir stehen mit dem BONSAI unten am Fluss, Pencova liegt oben auf dem Berg. Also schleppen wir uns die ca. 3km den Berg hinauf und schwitzen dabei nicht schlecht. Nachdem wir uns im Ort umgeschaut haben und vor allem die unvergessliche Aussicht von da oben bestaunt haben, essen wir im Restaurant „O Cantinho“ zu Mittag. Dabei tue ich mich mit der Portugiesischen Sprache enorm schwer. Es hat einfach viel zu viele „sch“ darin! Wir bestellen etwas zu Essen, wissen aber eigentlich nicht was. Der junge Kellner bemüht sich unheimlich mit uns. Auf Englisch heisst das Fleisch das wir bestellen „Steak“, aber als es der Kellner auf seinem Handy auf Deutsch übersetzt heisst es „Fieber“. Aber egal, das Essen ist sehr gut. Wir werden x-mal vom Chef, von der Köchin (oder Chefin) und vom jungen Kellner gefragt (und per Handy übersetzt), ob alles gut sei und ob wir zufrieden seien. Wir laufen wieder den Berg hinunter an den Fluss, wo wir uns später im kalten Wasser wieder abkühlen. Schön war‘s!

Penacova ist eine Vila (Kleinstadt) in Portugal mit 3254 Einwohnern. Der historische Ortskern von Penacova steht unter Denkmalschutz.

Blick hinauf nach Penacova

Spiegelbild

im Spiegel

der Badeplatz

am Fluss Mondego

in Penacova

"Fieber" Hä???

der Rio Mondego bei Penacova

Der Mondego ist ein Fluss in Portugal. Er ist 234 km lang und der längste Fluss, der ausschliesslich durch Portugal fliesst. Er entspringt in 1425 m Höhe und mündet bei Figueira da Foz in den Atlantik. An seiner Quelle trägt er den Namen Mondeguinho („kleiner Mondego“). Die Strecke zwischen Penacova und Coimbra (25km) ist ideal für Kanuten. Das Tal ist Verbreitungsgebiet der See-Kiefer (Pinus pinaster).

Samstag, 3.Juli 2021: 22.Tag, Penacova

Gestern Abend sind wir noch bis fast 22h am Fluss gesessen und haben den ziehenden Wolken zugeschaut, dem Froschkonzert zugehört und die Fledermäuse herumflitzen gesehen.

Der Morgen ist bewölkt. Wir laufen etwa 3km (ein Weg) dem Mondegofluss entlang bis nach Ronqueira, einem kleinen Dorf an der N2. Es nieselt immer wieder und wir möchten in dem Dorf gerne irgendwo einen Kaffee trinken und warten, bis das Nieseln vorbei ist. Leider gibt es in ganz Ronqueira keine einzige Kneipe. Also laufen wir zurück zu unserem BONSAI. Unterwegs sehen wir wie sehr viele Kajaks ins Wasser gesetzt werden und die Leute damit lospaddeln. Bis Coimbra sind es 25km !!!!!!

Am Nachmittag ist wieder schönes Wetter, Sonne, leicht bewölkt und wir baden wieder mal in dem kalten Fluss, brrr! Von 16h bis 17h machen wir eine kleine Bootsfahrt (6€ /Pers.) mit einem traditionellen Holzboot auf dem Mondego. Die Holzboote heissen hier „Serranas“. Die werden mit einem Seil über eine Rolle gesteuert. Es ist unglaublich schön, so ruhig auf dem Wasser dahinzugleiten (nur mit einem Elektromotörchen).

Holzboot "Serrana"

wir laufen nach Ronqueira

dem Fluss Mondego entlang

in Ronqueira

Kartoffelernte

wir machen eine Bootsfahrt

die kleine Zugbrücke wird für uns geöffnet

und von Hand wieder zugekurbelt