Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Portugal 13

Sonntag, 25.Juli 2021: 44.Tag, Mina de São Domingos

Schon um 10h sind wir unterwegs und machen nochmals einen sehr langen Rundgang durch das Minendorf. Und am Nachmittag abkühlen im See!

hier gibt es noch einen zweiten Bade-Stausee

Zitronen

Feigen

Trauben

Eingangstüre

Am Abend, so gegen 18h, kommen zwei sehr nette, junge Polizisten und sagen uns, wir sollten den Platz wechseln. Und mit Polizeibegleitung fahren wir nun zum neuen Übernachtungsplatz. Hier sieht es aus wie in Australien. Mit Eucalyptusbäumen und rotem Sandboden.

Montag, 26.Juli 2021: 45.Tag, Mina de São Domingos – Moura, 72,1km

Der Morgen ist total bewölkt, bei 23°. Nach dem der Haushalt erledigt ist, können wir um 10h losfahren. 34km später sind wir in Serpa beim Supermarkt Intermarché. Jetzt brennt die Sonne wieder vom Himmel. Hier waschen und trocknen wir eine Maschine Wäsche und kaufen im Laden ein. Danach fahren wir zum Aquädukt von Serpa, um dieses Wahrzeichen der Stadt zu sehen. Nach einem kleinen Rundgang innerhalb der Stadtmauern, verlassen wir das schöne Serpa um weitere 32 km bis nach Moura zu fahren. Hier übernachten wir. Es ist heissss…. 34°!

Aquädukt (17.Jh.) in Serpa, dieser Aquädukt diente allerdings nicht der Versorgung der Bevölkerung, sondern wurde exclusiv für das Herrenhaus des Aristokraten Conde de Ficalho erbaut.

die Nora (ein maurisches Wasserrad) beim Aquädukt

Am Abend ist es so drückend heiss, dass wir einfach keine Lust haben, um 21h00 ins Bett zu gehen. Also laufen wir bei Sonnenuntergang 1km weit bis zur Burg und zur Altstadt von Moura. Nach einem kalten Bier laufen wir zufrieden wieder zurück zum BONSAI. Aber der Rückweg dauert mehr als doppelt so lange, weil wir uns (ich bin Schuld!), nämlich jämmerlich verlaufen haben und plötzlich vor einem verschlossen Tor stehen. Wir müssen fast den ganzen Weg wieder zurück laufen, bevor wir auf unseren Camper treffen….

in Moura

eine Kirche in Moura mit Balkon

Dienstag, 27.Juli 2021: 46.Tag, Moura – Loureiro Stausee, 75,5km

Bei 20° und purer Sonne fahren wir von Moura um 9h50 los. Zuerst machen wir bei der gewaltigen Staumauer beim Alqueva-Stausee einen Halt und schauen uns die Staumauer an. Echt imposant! Danach gurken wir fast 2 Stunden an dem Stausee herum, um einen schönen Platz zu finden, wo wir stehen und baden können. Endlich finden wir ein wunderbares Plätzchen an einem anderen, kleinen See, der Loureiro-Stausee heisst. Wir sind ganz alleine hier und geniessen das öftere abkühlen im See und die wunderschöne Aussicht auf das Gewässer. Inzwischen ist es 35° heiss geworden.

am Alqueva- Stausee

der Rio Guadiana

Die gewaltige Staumauer, Das Absperrbauwerk ist eine doppelt gekrümmte Bogenstaumauer aus Beton mit einer Höhe von 96 m über der Gründungssohle. Die Mauerkrone liegt auf einer Höhe von 154 m über dem Meeresspiegel. Die Länge der Mauerkrone beträgt 458 m und ihre Breite 7 m. Das Bauwerk hat ein Volumen von 687.000 m³.

Parkplatz auf der Staumauer

und jetzt sind wir hier am Loureiro-Stausee

Mittwoch, 28.Juli 2021: 47.Tag, am Loureiro-Stausee

Blick am Morgen aus dem Bett

Donnerstag, 29.Juli 2021: 48.Tag, Loureiro Stausee -Évora, 35,2km

Nachdem wir uns gegenseitig die Haare geschnitten (Sommerlook), im See das Morgenbad genommen und den Haushalt erledigt haben, können wir um 10h45 losfahren, in die Stadt Évora. Schön war es hier! Auch die 5 Fischer, die gestern Nachmittag gekommen sind und hier übernachtet haben, haben uns überhaupt nicht gestört. Aber Fische haben sie keine erwischt! Es herrscht strahlender Sonnenschein und 28°. Eine gute halbe Stunde später sind wir schon auf dem Stellplatz in Évora. Nach dem Mittagessen im BONSAI machen wir uns auf den Fussmarsch in die Altstadt. Wir laufen kreuz und quer durch die wunderschöne Altstadt und besichtigen einige der Haupt-Sehenswürdigkeiten. Armer Paul, er kommt ohne zu murren in jede Kirche mit, die ich sehen möchte. Und er kommt sogar, trotz seiner Höhenangst, mit mir auf den Turm der Kathedrale! Und es ist wieder heissss, 33°! Zurück laufen wir der sehr gut erhaltenen Stadtmauer entlang und erreichen den Camper, mit Plattfüssen, nach 8,5km gegen 18h.

Évora (['ɛvuɾɐ]) ist eine Stadt im Alentejo in Portugal, deren historisches Zentrum 1986 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Sie hat etwa 60.000Einwohner und ist Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts. Ausserdem ist sie Sitz des Erzbistums Évora und einer staatlichen Universität.

in Évora

ein Pfaulein (kleiner Pfau)

in Évora

Palacio de Don Emanuel

Palacio de Don Emanuel

Kirche São Francisco mit Knochenkapelle

in der Kirche

im Kreuzgang

das Beinhaus Capela dos Ossos (Kapelle der Knochen),

alles menschliche Knochen

an den Wänden sind menschliche Gebeine gestapelt

ist ein wenig gruselig

Evora

Die Kathedrale von Évora aus dem 12.Jh., romanisch-gotisch, grösste mittelalterliche Kathedrale Portugals

auf dem Dach der Kathedrale

Blick vom Dach der Kathedrale in den Klostergarten

wieder unten im Kreuzgang

in der Kathedrale

die Orgel

einer der Altäre