Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Flussfahrt auf der Saône 3

Montag, 13. September 2021: 6.Tag, Scey-sur-Saône – Savoyeux-sur-Saône

Hier ist der nördlichste Punkt, den wir auf unserer Saône-Tour angefahren haben. Das heisst, wir kehren um und fahren jetzt die Saône wieder abwärts. Es ist ein wunderbarer Sonnentag aber am Morgen um 8h, noch recht kühl. Max holt Baguettes und die gewünschten Croissants in der Bäckerei. Andrea und Marcus kaufen im Carrefour Salat, Tomaten und Gurken ein. Um 9h35 sind wir schon startbereit und los geht die Rückfahrt. Es geht wieder durch die fünf (5) Schleusen und durch den Tunnel Saint-Albin. Alles klappt bestens. Heute sitzen Claudia, Andrea und Max sehr lange und geduldig am Steuer. Den Tunnel und die meisten Schleusen meistert Marcus. Ich bin nie am Steuer, aber in den Schleusen meistens an einer der Leinen. Ich befinde mich oft in der Kombüse (Schiffsküche) und kümmere mich um das leibliche Wohl der Crew. Max wäscht nach dem Essen sehr oft das Geschirr und räumt die Küche piccobello auf. Um 15h50 sind wir im gleichen Hafen, in Savoyeux-sur-Saône, wie am Samstag. Die Kosten heute nur 13.20€, weil wir keinen Strom und kein Wasser brauchen. Zum Abendessen werden an Land Cervelas grilliert, dazu gibt es verschiedene Salate und Brot. Die Mücken sind sehr lästig!!! Deshalb verziehen wir uns schon bald aufs Schiff und verdrücken da das Dessert: eine Birnen-Joghurt-Quarkcrème.

Abfahrt von Scey-sur-Saône

und wieder geht es durch den Tunnel

cool oder?

angekommen im Hafen von Savoyeux-sur-Saône

Abendessen am Fluss beim Hafen Savoyeux-sur-Saône

Dienstag, 14. September 2021: 7.Tag, Savoyeux- Gray

Um 9h40 verlassen wir den Hafen von Savoyeux um kurz danach in den Tunnel Savoyeux zu fahren. Diesmal verläuft alles problemlos, Marcus fährt und es ist keiner im Tunnel, der darin zu picknicken scheint !!! Zuerst scheint die Sonne noch, aber dann nimmt die Bewölkung immer mehr zu. Heute sitzt Andrea sehr, sehr lange am Steuer, auch in drei der Schleusen. Alles klappt bestens. Paul kommt aus der Kombüse an Deck und fragt: “Wer will einen Mohrenkopf?“ Alle wollen! Das Dumme ist nur, dass wir gar KEINE haben! Um 11h15 fängt es leicht an zu tröpfeln. Max versucht mit Brotresten die Schwäne zu füttern, die aber nicht besonders interessiert sind. Um 14h10 sind wir schon in Gray und machen das Schiff an der Mole fest. Jetzt scheint die Sonne wieder, aber es hat auch sehr schwarze Wolken am Himmel. Ausser Paul (der fischt) laufen wir alle in die Altstadt von Gray, wo es überall wunderschönen Blumenschmuck hat. Claudia und Max laufen eine kurze Runde und landen danach im Restaurant bei der schönen Brücke. Andrea, Marcus und ich laufen hinauf zur Basilica Notre Dame und zum wunderschönen Rathaus von Gray. Paul hat inzwischen mit zwei Ruten gefischt wie verrückt, aber leider nix erwischt. Zum Abendessen vertilgen wir Pasta mit Speckwürfeli und Gorgonzolasauce, dazu gemischten Salat. Claudia weigert sich standhaft diese „gruusige“ Gorgonzolasauce zu essen... Wir sitzen noch lange draussen an der frischen Luft und geniessen den schönen Anblick des beleuchteten Städtchens am Fluss.

flussabwärts schleusen ist einfacher

Ankunft in Gray

in Gray

Die Basilika Notre-Dame aus dem 15.–16. Jahrhundert wurde 1948 durch Papst Pius XII. zur Basilica minor erhoben.

wunderschönes Rathaus von Gray. Das Rathaus wurde 1567–1572 im Renaissance-Stil erbaut.

Brücke über die Saône in Gray

unser Boot

wunderschönes Gray

Mittwoch, 15. September 2021: 8.Tag, Gray - Pontailler

9h50 Abfahrt von der Mole in Gray. In der Nacht hat es zeitweise geregnet und jetzt regnet es leicht. In Mantoche machen wir von 11h bis 13h am Steg fest. Ausser Paul (er fischt!) schauen sich alle das sehr alte Dorf Mantoche an. Nach dem Mittagessen, wird wieder abgelegt. Jetzt schüttet es gerade aus allen Rohren. Um 16h20 sind wir wieder an unserem Ausgangspunkt in Pontailler und machen das Schiff im kleinen Hafen am Steg fest. Danach wird sehr fleissig gefischt. Marcus hat vor einer Woche zwei Fischerpatente gelöst (à 33€), einer für sich, eines für Papa Paul. Leider wussten das die Fischlein nicht und die beiden Oberfischer haben kein einziges Schwänzchen erwischt. Also gibt es zum Abendessen keinen Fisch sondern Teigwaren mit Hackfleischsauce und gemischten Salat. Es regnet seit dem Mittag nicht mehr und zwei sitzen nach dem Abendessen draussen auf dem Steg um die letzte Chance auf einen Fisch zu nutzen. Die anderen räumen den Tisch ab und die Küche auf. Danach sitzen wir noch bis fast um 22h oben auf dem Deck.

die letzte Schleuse geht auf

unterwegs machen wir in Mantoche einen Halt

in Mantoche

Anfahrt zum Hafen von Pontailler

wir sind wieder da!

Wir haben in dieser Schiff-Woche (6 Tage) 22 Schleusen gemeistert und 4 Tunnels durchfahren. Die ganze Strecke war (hin und zurück) 208 km lang. Das Wetter war ein bisschen durchzogen, abwechslungsreich mit Regen und Sonne, aber im ganzen eigentlich nicht soooo schlecht.

das war unser Hausboot

2 Schlafzimmer im Heck

die Kombüse