Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Italien 6

Montag, 6. Dezember 2021: 14.Tag, Siracusa – Ragusa, 138.9km

In der Nacht hat es ein paar Mal kurz und leicht geregnet. Wir haben prima geschlafen. Um 9h25 fahren wir los. Es ist total bewölkt, 13°. Gegen 11h sind wir in Portopalo. Hier schauen wir uns kurz den Hafen an und fahren dann weiter bis zum südlichsten Zipfel von Sizilien. Nicht weit vom Sandstrand befindet sich die kleine Insel „Isola delle Corrienti“. An diesem Punkt treffen das Jonische- und das Lybische Meer aufeinander. Es ist imposant zu sehen, wie sich die Wellen-, Wind- und Wasserbewegungen aus zwei Richtungen treffen. Es regnet, die Sonne scheint und es hat sehr viel Wind. Eigentlich wollten wir hier übernachten, aber es ist uns zu kalt und zu windig. Also peilen wir unser neues Ziel an: Ragusa.

Gegen 14h kommen wir in Ragusa auf dem Stellplatz an. Das Navi, mit Frau Anna am Mikrophon, jagt uns durch enorm enge Gässlein. Paul kommt ins Schwitzen! Kaum sind wir an unserem Platz gibt es einen heftigen Hagelschauer.

unterwegs

es hat viel Wasser auf den Feldern

und sehr viel Plastik

viel Wasser auf der Strasse

im Hafen von Portopalo

die Margherita schwimmt noch

am südlichsten Zipfel Siziliens

Blick zur "Isola delle Corrienti"

hier treffen das Jonische Meer und das Lybische Meer zusammen

wir treffen in Ragusa ein

Ragusa (sizilianisch Rausa; lateinisch Ragusia) ist eine italienische Gemeinde und Stadt mit 73.409 Einwohnern. Sie ist eine der spätbarocken Städte, die 2002 zum UNESCO-Welterbe erklärt worden sind.

Ragusa liegt in den Monti Iblei auf einer Höhe von 520 m über M. 1838 wurden in der Umgebung von Ragusa Asphaltvorkommen entdeckt, in der Mitte des 20. Jahrhunderts Erdölvorkommen. Wichtige Zweige der Wirtschaft sind die Gewinnung von Asphalt, die Verarbeitung von Erdöl, die Landwirtschaft und die Produktion des Ragusano, einer für die Region typischen Käsesorte. Auch der Tourismus spielt zunehmend eine Rolle.

in Ragusa

Dienstag, 7. Dezember 2021: 15.Tag, Ragusa

Eisiger Wind , 11°, aber strahlend blauer Himmel. Sogar Paul der sonst immer schwitzt, findet es heute saukalt.

Die Stadt Ragusa besteht aus zwei Teilen, die durch eine Schlucht getrennt sind. Im Osten liegt die Unterstadt Ragusa Ibla mit prächtigen Bauten im Stil des sizilianischen Barocks aus dem 18. Jahrhundert. Hier befindet sich ein grosser Teil barocker Kirchen und Paläste.

Gegen 10h15 machen wir uns auf den Weg in die Unterstadt Ragusa Ibla. Wir laufen treppauf und treppab. Die Stadt ist wunderschön. Auf der Piazza del Duomo (Domplatz) trinken wir jeder ein Glas Granatapfelsaft. 2 dl davon kosten 5€: Schweizer Preise! Aber gut ist er halt schon, dieser Saft. Um 13h sind wir wieder beim BONSAI, wo wir die feinen gekauften Sandwiches verdrücken. Dazu gibt es heissen Tee.

Ragusa Ibla

Santissimo Anime del Purgatorio

beim Dom San Giorgio, XVIII. Jh.

beim Dom San Giorgio, XVIII. Jh.

im Dom San Giorgio

beim Dom San Giorgio, XVIII. Jh.

Kirche San Giuseppe, XVIII. Jh.

alles Käsesorten

Kirche San Vincenzo Ferreri, XVIII Jh.

Kirche San Giacomo, XVIII Jh.

Nach der Mittagspause machen wir uns heute zum zweiten Mal auf die Socken um diesmal die Oberstadt Ragusa Superiore zu erkunden. Auf einer Anhöhe im Westen liegt die ebenfalls im 18. Jahrhundert eher nüchtern und geometrisch angelegte Ragusa Superiore. Hier lebt der grössere Teil der Stadtbewohner. Neben den Verwaltungsgebäuden der Stadt steht hier die Kathedrale San Giovanni Battista.

Der Wind ist zum Glück nicht mehr so stark und nicht mehr so eisig. Wir kämpfen uns 350 (!) Treppenstufen hinauf, was ganz schön in die Knie geht. Wir schaffen es bis zur Kathedrale San Giovanni Battista, die aber leider geschlossen ist. Runter, wieder zum Camper zurück, geht es dann sehr viel leichter! Ich bin total begeistert von dieser einmaligen Stadt Ragusa.

Blick nach Ragusa Ibla

die Stadtverwaltung von Ragusa

die Hauptpost von Ragusa

Kathedrale San Giovanni Battista, XVIII.Jh.

Kathedrale San Giovanni Battista