Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Italien 11

Montag, 20. Dezember 2021: 28.Tag, Trapani – Erice, 44,4km

Die Nacht war hier am Hafen nicht so besonders ruhig. Morgens um 02h oder 03h fahren immer noch doofe Autofahrer auf den grossen Platz, hupen, drehen eine Runde, dass die Räder durchdrehen und hauen wieder ab. Sehr schlau!

Der Morgen ist sonnig, leicht bewölkt, kühl. Mein Vorschlag, den Monte Erice und den gleichnamigen Ort auf dem Berg zu besuchen, kommt nicht besonders gut an. Originalton vom Chef-Chauffeur: „Was da hinauf? Da fahre ich nicht hin, NIEMALS !!!!" 50 Minuten später sind wir in Erice... Paul ist die sehr kurvenreiche Strasse hinauf auf knapp 800m souverän gefahren. Wir parkieren den BONSAI und laufen durch die Porta Spada in den Ort Erice. Wir laufen den ganzen Rundgang um und durch das mittelalterliche Dorf. Es heisst, dieses Erice sei eines der schönsten Dörfer Italiens. Und mir gefällt es auch wirklich gut. Aber Paul meint, er habe schön viiiel schönere Orte gesehen, hier habe es ja nur „alte Steine“. Aber ich freue mich trotzdem sehr, dass er mit mir hier hinauf gefahren ist. Das Wetter ist auch schön, allerdings nur 10°. Um 14h sind wir wieder unten in Trapani, am Hafen. Paul freut sich so sehr, die Höhe wieder hinter sich gelassen zu haben, dass er uns einen Weisswein auf der Hafenmauer, an der Sonne serviert.

wir schrauben uns auf den Monte Erice

die Porta Spada. Die aus punischer Zeit stammende Stadtmauer begrenzt auch heute noch die Stadt mit den Türmen Porta di Trapani, Porta del Carmine und Porta Spada aus normannischer Zeit.

Kirche Santa Ursula

Kirche Sant' Antonio

in Erice hat es -zig Kirchen, für jeden Heiligen eine! Die heisst San Giovanni Battista

Erice (antiker Name Eryx) ist eine italienische Gemeinde und ein Berg (Monte Erice) oberhalb Trapani, in Sizilien. Die Gemeinde hat 27.046 Einwohner. Der Ort Erice liegt 15 Kilometer nordöstlich von Trapani auf dem Monte Erice auf einer Höhe von 751m ü.M. In der Altstadt auf dem Hochplateau leben nur wenige hundert Einwohner, der Rest verteilt sich auf die Ortsteile am Fuss des Berges. Die Einwohner leben hauptsächlich vom Tourismus, der Landwirtschaft und dem Handwerk. Östlich und südöstlich der Stadt befindet sich das gleichnamige Weinbaugebiet Erice.

das Castello

Blick von Erice zu den Salinen von Trapani

Trapani

Trapani.Durch die Lage auf einem hohen Berg hat man von Erice aus eine einzigartige Aussicht auf das Landesinnere und das Meer. Eine Seilbahn verbindet die Stadt mit der Talstation.

Maria Santissima Assunta, die Chiesa Madre von Erice (auch „Duomo“ (Dom) genannt, obwohl sie keine Bischofskirche ist) wurde 1314 im Chiaramontestil errichtet. Der Glockenturm (Campanile) ist wesentlich älter. Die Ausstattung des Innenraums im neogotischen Stil stammt aus dem 19. Jahrhundert.

der Campanile

wir fahren wieder hinunter

und gehen zum gemütlichen Teil über...

Abendstimmung in Trapani

Dienstag, 21. Dezember 2021: 29.Tag, Trapani – San Vito lo Capo, 52km

Wieder dürfen wir uns über einen prachtvollen Sonnentag freuen, mit etwa 18°. Gegen 10h verlassen wir Trapani. Eigentlich schade, es hat uns beiden hier sehr gut gefallen. Übrigens waren wir hier auch schon im September 2006 mit unserem Segelschiff MABUHAY. Zuerst suchen wir eine Autowaschanlage, wo wir unserem BONSAI ein bisschen Pflege angedeihen lassen könnten. Leider werden wir aber nicht fündig. Das Problem ist die Höhe unseres Autos (2.65m). Also bleibt der BONSAI halt dreckig und wir fahren nach San Vito Lo Capo, an der nordwestlichsten Spitze Siziliens. Hier suchen wir uns einen Campingplatz, wo wir gerne ein paar Tage stehenbleiben würden. Aber das ist gar nicht so einfach. Einige Campings sind nur im Sommer geöffnet. Einer (Camping Giovanni), der in unserem Womo-Reiseführer empfohlen wird, ist zwar offen, aber als wir dort fragen, sagt man uns, sie seien am renovieren und hätten deshalb geschlossen. Beim Camping La Pineta ist das Tor offen, aber kein Mensch anzutreffen. Der Camping Soleado überzeugt uns nicht so wirklich. Also stellen wir den BONSAI beim Hafen, neben dem Friedhof ab. Danach laufen wir über den Sandstrand ins Städtchen und Paul gönnt sich ein Bier und ich einen Schluck Kaffee und ein Stück Quarkkuchen. Übrigens waren wir hier auch schon im September 2006 mit unserem Segelschiff MABUHAY. Aber wir können uns nicht wirklich daran erinnern.

zwischen Trapani und San Vito Lo Capo, hier wird Marmor abgebaut

Marmorblöcke

angekommen in San Vito Lo Capo

der Leuchtturm von San Vito Lo Capo

ein Stück Quarkkuchen und ein Käffchen für mich!

Mittwoch, 22. Dezember 2021: 30.Tag, San Vito Lo Capo

Wir schlafen sehr ruhig neben dem Friedhof. Der Morgen beginnt mit etwas Bewölkung, die sich aber langsam wieder auflöst und es wird sonnig. Gegen 10h laufen wir zum Leuchtturm. Der steht auf Militärgebiet und man kommt nicht wirklich nahe heran. Von hier laufen vom Hafen quer über den ganzen wunderschönen Sandstrand. Wir suchen zwei Stellplätze, die in den Karten eingezeichnet sind, aber leider nicht mehr existieren. Im Supermarkt Decò machen wir einen kleinen Einkauf und sitzen danach im „Caffé Savoia“, wo wir einen Teller voll Teigwaren mit feiner Hackfleischsauce essen. Zum Dessert gibt es für mich einen Schokoladenkuchen und einen Caffé Lungo. Der Kuchen ist, Mann oh Mann, die reinste Kalorienbombe! Viel zu üppig und viel zu süss. Paul muss mir ein wenig helfen mit essen und trotzdem geht ein Rest zurück! Den Nachmittag verbringen wir an der Sonne im Camper.

das "Café Savoia" liegt direkt neben der Kirche San Vito

in San Vito Lo Capo

San Vito Lo Capo ist eine Gemeinde in Sizilien mit 4818 Einwohnern. Die Gemeinde liegt 36 km nordöstlich von Trapani am Capo San Vito, der westlichen Spitze des Golfs von Castellammare. Die Einwohner leben vom Tourismus, vom Fischfang oder der Verarbeitung von Marmor. Bis in das 17. Jahrhundert war der Ort Sitz einer Tonnara (Thunfischfangplatz).

am Hafen San Vito Lo Capo

San Vito Lo Capo und der Monte Monaco (532m)

im Panettone-Himmel

Der Kuchen ist, Mann oh Mann, die reinste Kalorienbombe! Viel zu üppig und viel zu süss.