Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Italien 22

in Galatone finden wir kein Wasser aber Peruanische Pfefferbäume

Rosa Pfeffer

Chiesa di San Biagio in Galatina, XV. - XVI. Jh.

Chiesa San Pietro e Paolo, XVII. - X+X. Jh.

unterwegs

Freitag, 11. Februar 22: 81.Tag, Santa Caterina- Maglie, 66km

Auch heute dürfen wir uns wieder über einen Traum-Wetter-Tag freuen. Um 9h45 fahren wir los. Eine ½später sind wir in Galatone. Hier möchten wir Frischwasser auffüllen. Leider ist die Wasserstelle (aus dem WOMO-Reiseführer) total demoliert. Also fahren wir zum nächsten Ort, Galatina schauen wir uns zwei Basiliken (oder heisst es Basilicas?) an. Aber die, die wir suchen, finden wir nicht. Um 12h30 kommen wir in Maglie an. Nach dem Mittagessen , gibt es eine kurze Siesta und dann laufen wir 6,5km durch den Ort Maglie. Sonne, 18°, toll!

Aldo Moro, der ehemalige Ministerpräsident Italiens stammte aus Maglie.

in Maglie

überall hat es solche Steinmauern

Aldo Moro * 23. September 1916 in Maglie, Apulien; † 9. Mai 1978 in Rom) war ein italienischer Politiker und war von 1963 bis 1968 und von 1974 bis 1976 Ministerpräsident des Landes. Er wurde von der Terrororganisation Rote Brigaden entführt und ermordet. Aldo Moro wurde am Donnerstag, dem 16. März 1978, von den Brigate Rosse entführt, als er sich auf dem Weg ins Parlament befand. Bei dem Überfall wurden seine fünf Leibwächter ermordet. Am 9. Mai 1978 wurde Moro nach 55-tägiger Geiselhaft tot im Kofferraum eines roten Renault 4 aufgefunden.

Dom von Maglie (geschlossen). Maglie ist eine süditalienische Gemeinde in Apulien. Die Gemeinde hat 14.040 Einwohner. Der Ort liegt 29 Kilometer südwestlich der Stadt Lecce und 16 Kilometer westlich von Otranto in der Provinz Lecce.

Madonnensäule in Maglie

in einem Schaufenster in Maglie, ein Schweizer Militärvelo

Samstag, 12. Februar 2022: 82.Tag, Maglie - Gallipoli - Torre Suda, 73,5km

Sonne, leicht bewölkt, 13°. Nach einem Einkauf im Supermercato Conad und dem Frischwasser auffüllen (wir haben doch noch einen Brunnen gefunden), sind wir um 10h40 abfahrbereit. Unser heutiges Ziel heisst Gallipoli. Wir parken den Camper am Hafen und schauen uns die Altstadt von Gallipoli an. Um 14h geht es nochmals etwa 30km weiter südwärts, bis nach Torre Suda. Die Badeorte am Meer sind wie tot, wie ausgestorben. Hier lassen wir uns um 14h30 in einem schönen Park am Meer nieder um die Nacht zu verbringen. Die Bewölkung nimmt immer mehr zu, aber es regnet (noch) nicht, 15°.

Covid-19-Regeln

Gallipoli ist eine süditalienische Hafenstadt. Die Stadt hat 20.182 Einwohner. Sie liegt in Apulien, in der Provinz Lecce, am Golf von Tarent. Gallipoli besteht aus der Altstadt und der Neustadt. Die Altstadt liegt auf einer Felseninsel und ist durch eine Brücke mit der auf dem Festland gelegenen Neustadt verbunden. Die Stadt wurde von griechischen Kolonisten als Kallipolis gegründet. Der griechische Name bedeutet übersetzt „Schöne Stadt“.

in Gallipoli, Es werden Weine und Olivenöl produziert. Eine wichtige Rolle spielen auch Fischfang und Tourismus.

Kathedrale Sant'Agata (1629–1696) (wird renoviert)

das Castello von hinten

Kastell (13.–17. Jahrhundert)

in Torre Suda wird übernachtet

Blick aus dem BONSAI

Sonntag, 13. Februar 2022: 83.Tag, Torre Suda - Santa Maria di Leuca, 55,8km

Wunderbarer Sonnenschein, 12° um 9h50 als wir von hier losfahren. Angesagt war eigentlich Regen. Es geht weiter südwärts. In Salve kommen wir zufällig an einer modernen Kirche vorbei, die wir besuchen. Die Kirche ist wunderschön, leider vergammelt sie vor sich hin...! Wir fahren durch schöne steinige Karst-Landschaft. Um 12h sind wir am heutigen Ziel; Santa Maria di Leuca. Beim imposanten Leuchtturm und bei der Basilika parken wir den Bus und schauen uns die Kirche an. Ich bin mehr vom Platz vor der Basilika beeindruckt, als von der Kirche selber. Am Nachmittag verlegen wir den BONSAI runter zum Hafen und machen einen kleinen Rundgang durch den Fischerhafen. Jetzt ist es 15° warm.

unterwegs

schöne rote Erde

moderne Kirche in Salve

von vorne

Santa Maria di Leuca hat ca. 1300 Einwohner. Auf ihrem Gebiet liegt die Punta Ristola, der südlichste Punkt Apuliens. Die Punta Ristola ist ein Kap am westlichen Ortsrand von Santa Maria di Leuca. Die Punta Ristola bildet den südlichsten Punkt des Salento, des „Absatzes“ des italienischen Stiefels. Das Kap trennt den Golf von Tarent von der Strasse von Otranto.

Santa Maria di Leuca

angekommen in Santa Maria di Leuca

Die Basilica Santa Maria de Finibus Terrae, ebenfalls auf dem Kap gelegen, wurde in seiner jetzigen Form zwischen 1722 und 1755 erbaut und gedenkt dem Heiligen Petrus, der hier auf seiner Reise nach Rom Zwischenstation gemacht haben soll.

Die Basilica Santa Maria de Finibus Terrae, Die Kirche ist der Heiligen Maria geweiht und ist namengebend für den Ort Santa Maria di Leuca. Es gibt Vorgängerbauten, die erste Kirche wurde 343 von Papst Julius I. geweiht. Ursprünglich soll an dieser Stelle ein Tempel für Minerva gestanden haben.

Ein Ducati-Motorrad-Club veranstaltet hier ein Treffen

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist der 1864 erbaute Leuchtturm, der auf Kap Punta Meliso auf einer Höhe von 102 m über NN steht. Der Leuchtturm ist 47 Meter hoch und damit nach dem Leuchtturm von Genua einer der imposantesten Italiens.

Blick vom Leuchtturm zum Hafen und Ort Santa Maria di Leuca

romanische Säule beim Hafen

kaputte Segelschiffe im Hafen

Blick aus dem BONSAI

wieder oben beim Leuchtturm