Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Irland 3

Dienstag, 24. Mai 2022: 9.Tag, Comford – Lizard - Marazion, 37km

Als wir um 9h40 losfahren, ist es abwechselnd bewölkt, und sonnig, 13°. Heute geht es zuerst nur nach Lizard, wo sich der südlichste Punkt von Grossbritannien befindet. Um kurz vor 11h kommen wir dort an und parken den BONSAI auf dem grossen Platz im Dorf. Rundherum hat es Kneipen und Souvenir-Shops. Wir packen Picknick (Schweizer Cervelas, Brot und Wasser) in den Rucksack und machen uns auf den Weg zum Lizard Point, dem südlichsten Punkt von Grossbritannien. Das Wetter ist herrlich schön! Sonne und ein paar weisse Wolken am blauen Himmel. Viel schöner als die Wetterprognose versprach! Die Blumen am Wanderweg und die Aussicht auf die Klippen und das Meer sind einfach nur traumhaft schön! So gefällt es uns doch! Vorbei am Leuchtturm geht es zurück ins Dorf Lizard, wo wir uns in einer Kneipe einen Eiscafé gönnen. Nach ca.5km Rundweg sind wir zurück beim BONSAI.

Gegen Abend bewegen wir uns noch ein Stück weiter, in die Nähe von Penzance, nach Marazion, um zu übernachten.

Picknick

Der Lizard Point in Cornwall ist der südlichste Punkt der Lizard-Halbinsel und gleichzeitig der südlichste Punkt Englands auf der Hauptinsel Grossbritanniens. Lizard Point markiert die nördliche Einfahrt in den Ärmelkanal und ist der einzige Landpunkt der britischen Hauptinsel, der – wenn auch nur eine Winzigkeit – südlicher als der 50. Breitengrad gelegen ist (entspricht dem deutschen Mainz oder dem nordfranzösischen Amiens); selbst Land’s End, das fälschlicherweise oft als der südlichste Punkt Englands angesehen wird, liegt nördlich des 50. Breitengrades.

da wird in die Welt gehorcht...

... beim Lizard Leuchtturm

schon wieder is Cream für die Hunde !

Mittwoch, 25. Mai 2022: 10.Tag, Marazion – Portreath, 109,1km

Das Wetter ist sehr trübe und animiert nicht gerade zum aufstehen. In der Nacht hat es geregnet und jetzt verpassen wir gar nichts, deshalb fahren wir erst um 10h los. Der Tag ist total vermurkst. Unser Plan war heute, die Insel St. Michaels Mount zu besuchen. Bei Ebbe kann man sie zu Fuss auf einer etwa 300m langen Steinbrücke erreichen. Bei Flut ist ein Zugang nur per Boot möglich. Auf der Insel befindet sich ein Schloss und der dazugehörende prächtige Garten. Diese Insel, samt Schloss und Garten wollten wir heute besuchen. Aber das Wetter ist so gruselig, dass man nur noch erahnen kann, wie schön es hier sein könnte. Der Wind peitscht den Regen quer vor sich her. Die Kyter freut‘s, sie sind wasserdicht eingepackt und unermüdlich. Aber wir haben keine Lust im Regen und eisigem Wind herumzutapsen. Also fahren wir weiter und machen in Penzance (das ich unbedingt sehr gerne besichtigt hätte!) einen Einkauf beim Lidl. Nach dem Mittagessen im Auto geht unsere Fahrt weiter bis nach Land‘s End.

die Kyter haben Spass an dem Sauwetter

das wäre die kleine Insel St.Michaels Mount

es regnet!

Hier bezahlen wir happige 10 Pfund (12 Fr.) für einen Parkplatz, den wir kaum eine Stunde nutzen. Wir ziehen uns winddicht an und laufen eine kurze Runde an diesem westlichsten Ende von England. Bei einem Kiosk will ich zwei Kaffees kaufen. Die Verkäuferin will aber partout kein Geld nehmen, nur Kreditkarten. Weil unsere Visa-Card hier scheinbar nicht funktioniert, muss ich die zwei Becher mit dem heissen Kaffee auf der Theke stehen lassen. Nun bin ich aber richtig sauer! Der Wind und der Nieselregen sind so stark, dass es uns fast wegbläst! So gefällt es uns überhaupt nicht und wir suchen uns einen Schlafplatz für die nächste Nacht. Aber das ist schwieriger als gedacht. Wir irren ziemlich herum auf diesem westlichsten Cornwall-Zipfel. Auf der Nordküste von der Halbinsel Cornwall wird das Wetter langsam besser und endlich finden wir in Portreath, einem kleinen Ort am Meer, einen schönen Platz beim „Pub The Waterfront Inn“. Weil wir im Pub zu Abend essen, müssen wir keine 20 Pfund (24Fr.) für den Parkplatz bezahlen. Um 17h scheint doch tatsächlich die Sonne, aber um 19h ist es wieder total bewölkt. Wir stehen hier direkt an einem kleinen Hafen, wo die kleinen Boote vor unseren Augen trocken fallen. Was für ein Tag zum vergessen!

Land’s End, in der Nähe von Penzance, Cornwall, gelegen, ist eine Ortschaft und die gleichnamige Landzunge. Die Spitze der Landzunge ist der westlichste Punkt Englands auf der Hauptinsel Grossbritanniens. Sie trennt den östlich davon gelegenen Ärmelkanal von der Keltischen See im Westen.

die wollen kein Geld, nur Kreditkarten...

Ich kann es nicht verstehen! Was ziehen die im Sommer an?

Die etwa 45 Kilometer südwestlich von Land’s End gelegenen Scilly-Inseln sind der eigentlich westlichste Punkt Englands. Bei klarem Wetter sind sie von der etwa 60 Meter hohen Klippe über dem Atlantik aus zu sehen.

wir sind in Portreath

Blick aus dem BONSAI, Ebbe!

Donnerstag, 26. Mai 2022: 11.Tag, Portreath – Tintagel, 81,1km

Es ist bewölkt und sehr windig, 12°. Kein Regen. Wir verlassen den Ort Portreath um 10h10. In Padstow machen wir einen Stopp und schauen uns das sehr schöne Dorf mit dem kleinen Hafen an. Es hat viele Leute die draussen sitzen und etwas trinken. Auch wir setzen uns auf eine Bank und schlürfen eine feine heisse Schokolade. Auf der Weiterfahrt tanken wir irgendwo für 1.829 ₤ / Liter Diesel. (1₤ = 1.20649 SFr.) oder 1₤ = 1.17344€). Es ist erst 13h40, als wir an unserem heutigen Zielort ankommen. Wir parken auf dem grossen Platz mitten im Dorf, wo man auch übernachten darf. Wir zahlen von heute 14h bis morgen früh um 10h 8₤, was wir ganz in Ordnung finden. Wir haben Glück, die Sonne kommt zeitweise hervor. Wir machen uns zu Fuss auf den Weg zum Tintagel Castle. Aber das Schloss besuchen wir nicht. Der Zutritt zur Insel, wo sich das Schloss befindet und zum Schloss, das gar kein Schloss, sondern nur Ruinen sind, kostet 21₤ / Person, was wir wiederum sehr viel finden. Aber wir laufen eine sehr schöne Runde und besuchen die uralte Kirche Saint Materiana aus dem Jahre 1080 und den dazugehörenden Friedhof. Der Wind bläst wie verrückt! Zurück im Dorf gönnen wir uns eine Pause in „Charlie‘s Café“. Es ist gerade „Tea Time“, und ich muss unbedingt mal Scones probieren. Also bekomme ich einen Cappuccino , 2 Scones, Cream (geschlagener Rahm) und Jam (Konfitüre). Hmm, sehr gut. Den Rest des Tages sind wir im Camper auf dem Parkplatz, diesmal richtig gut, mitten im Dorf gelegen. Heute hat es (noch) nicht geregnet!

wir verlassen Portreath

unterwegs

den nächsten Halt gibt es in Padstow

die Rettungsboote

der steht am Trockenen

schon bald ist wieder Weihnachten...

schöne Mauern

Der Ort Tintagel selbst präsentiert sich heute als eine Ansammlung von Bungalows und Gasthäusern. Er gehört zu den am häufigsten von Touristen besuchten Zielen in England. Viele der alten Häuser wurden bereits Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen, um den Anforderungen des Tourismus gerecht zu werden. Erhalten blieb aus früheren Zeiten nur das Alte Postamt, ein kleines, pittoreskes Herrenhaus aus dem 14. Jahrhundert mit gewelltem Schieferdach. Der National Trust hat das Gebäude restauriert und einen der Räume entsprechend seiner ehemaligen Bestimmung wieder als viktorianische Dorfpost eingerichtet.

das alte Postgebäude von 1380

da geht es zum Tintagel Castle

eigentlich nur Ruinen

über diese Brücke geht es zum Tintagel Castle. Die Burg Tintagel (Kornisch: Kastell Dintagell = Festung des schmalen Zugangs) liegt auf einer Halbinsel an der Westküste Cornwalls, nicht weit vom Dorf Tintagel entfernt. Zu ihr führen steile Zu- und Abgänge, sie ist nur durch eine schmale Landzunge mit dem Festland verbunden. In der Sage wird sie mit der Zeugung des mythischen König Artus (englisch: Arthur) verbunden.

Ein Stück vom Ort entfernt steht die normannische Pfarrkirche St. Materiana. Sie wurde im späten 11. und frühen 12. Jahrhundert erbaut.

hier gibt es für mich Scones

Ein Scone ([skɒn], ist ein von den britischen Inseln stammendes Gebäck, das oft zur Tea Time gereicht wird. Das ursprünglich eher flache Gebäck wird heute aus Weizen-, Gersten- oder Hafermehl und Backpulver als Triebmittel hergestellt.