Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

Irland 2

Flagge von Cornwall

Cornwall [ˈkɔːnwəl] (kornisch Kernow [ˈkɛrnɔʊ̯] ist eine Grafschaft und der südwestlichste Landesteil von England innerhalb des Vereinigten Königreiches. Sie hat eine Fläche von 3.562 km² und ca. 568.210 Einwohner. Der Verwaltungssitz von Cornwall ist in Truro.

In Cornwall befinden sich der westlichste und der südlichste Punkt Englands, nämlich Land’s End und Lizard Point. Cornwall ist durch den Atlantischen Ozean, den Ärmelkanal und die Keltische See von drei Seiten mit Wasser umgeben. Raue, steile Felsen, die sich mit langen Stränden und malerischen Buchten (engl. Cove) abwechseln, prägen die Küstenlandschaft. Der höchste Punkt Cornwalls ist 420 m hoch.

Das Klima ist maritim gemäßigt mit viel Niederschlag, die Winter sind besonders mild (Einfluss des Nordatlantikstroms). Dadurch können an windgeschützten Stellen auch mediterrane Pflanzen wachsen. Aufgrund der klimatischen Besonderheiten gibt es zahlreiche bekannte Gärten mit subtropischen Pflanzen.

Die kornische Wirtschaft fusste auf dem Fischfang und dem Bergbau. Der Niedergang dieser Bereiche führte auch zu grossen wirtschaftlichen Problemen. Landwirtschaft hat auch heute noch einen hohen Stellenwert in Cornwall. Die Abhängigkeit der Wirtschaft in Cornwall vom Tourismus ist beträchtlich. Cornwall ist die ärmste Region im Vereinigten Königreich. Daher wurde sie auch durch Mittel des Wirtschaftsförderungsprogramms der Europäischen Union unterstützt. Die Arbeitslosigkeit, die in der Region traditionell recht hoch ist, ist in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen.

In der Trivialliteratur ist es vor allem Rosamunde Pilcher zu verdanken, dass Cornwall, besonders durch die unter deutscher Produktion für das ZDF verfilmten Romane, seit den 1990er Jahren in Deutschland immer bekannter geworden ist.

Cornwall

Samstag, 21. Mai 2022: 6.Tag, Plymouth in Cornwall

Wir haben beide sehr gut und sehr lange geschlafen. Wir waren aber auch komplett k.o. nach der gestrigen Fährenfahrt. Allerdings wissen wir nicht warum. Ausser 6 Stunden auf dem grossen Schiff zu sitzen, haben wir nämlich gar nichts gemacht. Oder war es vielleicht die eine Stunde um die unser Tag länger war, weil wir die Uhren eine Stunde zurück stellen mussten? Der Morgen ist abwechselnd sonnig und bewölkt und es weht eine frische Brise. Es hat sehr viele Segelboote die hinausfahren. Wir machen uns zu Fuss auf in die Stadt Plymouth. Wir müssen Geld wechseln (€ zu £) und eine englische SIM-Karte fürs Internet kaufen. Das mit dem Geld ist zügig erledigt. Aber wegen der SIM-Karte laufen wir uns die Füsse wund. Überall wo wir (ich) fragen, sind die Leute sehr nett, aber so richtig klappt das mit der SIM-Karte nicht. Wir irren in der grossen Stadt herum und finden, es habe viel zu viele Leute. Endlich, nach ca. 2 Stunden finden wir den Shop der Firma EE und wir sind für 20£ stolze, aber müde Besitzer einer Prepaid-SIM-Karte mit 30 GB Guthaben. Phhhh….geschafft!!! Es ist schon fast gegen 14h als wir auch endlich etwas essen. Es gibt für jeden eine Pie (gefüllte Teigtasche mit Huhn oder Rind). Den Heimweg schaffen wir irgendwie auch noch und freuen uns sehr, jetzt die müden Füsse hoch zu legen. Wir sind 11,5km gelatscht. Im Hafen herrscht Ebbe.

wir stehen direkt am Wasser

Achtung ! Starke Strömung!

Wir laufen in die City von Plymouth

rechts ein Gebäude der Uni Plymouth

während wir bei EE auf unsere SIM-Karte warten, schauen wir ein wenig Formel 1 Autorennen in Barcelona.

Unser erstes Cornisches Essen. Die Cornish Pasty, eine mit verschiedenen Inhalten gefüllte Teigtasche.

Kunst in Plymouth, und viel Stacheldraht...

auf dem Rückweg zum BONSAI

Ebbe

Sonntag,22. Mai 2022: 7.Tag, Plymouth – Par , 80.2km

Um 9h40 geht es los, Richtung Westen. Es ist sonnig und 20° warm. Paul fährt so souverän „LINKS“, als ob er nie etwas anderes gemacht hätte. In Pelynt machen wir einen kleinen Halt und laufen durch den Ort. In zwei Kirchen findet gerade ein Gottesdienst statt. Die beiden Kirchen sehen uralt aus und die Grabsteine davor erst recht. Durch sehr grüne, wunderschöne Landschaft geht es weiter bis nach Par. Neben einer Kirche (sieht eher aus wie ein Industriegebäude) essen wir unser Mittagspicknick. Diese Kirche gehört zu einer Glaubensgemeinschaft der „Plymouth Brethren Christian Church“. Es kommen sehr viele Leute, alle mit ihren Autos, zum Gottesdienst um 12h30. Die Frauen tragen bunte Kleider und eine Art Kopftuch oder ein Stirnband. Alle Männer tragen schwarze Hosen und weisse Hemden. Wir haben noch nie etwas von diesem Glauben gehört oder gesehen.

Wir fahren ein paar Meilen weiter bis zum Restaurant „The Britannia“ in Par. Die haben einen grossen Platz wo Camper übernachten dürfen. Wir trinken etwas im schönen Biergarten an der Sonne und fragen freundlich ob wir hier schlafen dürfen. Ja klar, selbstverständlich, teilt man uns mit. Auch hier sind alle Leute sehr, sehr nett. Am Nachmittag füllt Paul den Wassertank mit Frischwasser auf und ich arbeite an der Homepage. Danach verfaulenzen wir den Rest des Tages.

unterwegs

viel Stacheldraht

Die Plymouth Brethren Christian Church

Die Raven-Brüder (auch Raven’sche Brüder), international seit 2012 offiziell Plymouth Brethren Christian Church sind eine freikirchliche Gemeinschaft, die 1890 durch eine Trennung innerhalb des „exklusiven“ Teils der Brüderbewegung entstand. Aufgrund der starken Reglementierung ihres Privatlebens werden sie von Aussenstehenden oft als Sekte angesehen. 

Der Nachfolger von Raven, James Taylor Junior, verbot unter anderem das gemeinsame Essen mit Nicht-Raven-Brüdern (einschliesslich Familienmitgliedern), die Benutzung von gemeinsamen Eingängen in Mietshäusern, das Abschliessen von Versicherungen (soweit diese nicht gesetzlich vorgeschrieben waren), die Mitgliedschaft in Vereinen jeglicher Art (einschliesslich Gewerkschaften und Berufsverbänden), das Studium an Universitäten, den Besitz von Radio- und Fernsehgeräten usw. Während der Gottesdienste wurden die Türen verschlossen. Diese Regelungen führten zu einer zunehmenden Isolierung der Raven-Brüder von der Aussenwelt und zu einer Konzentration auf das Gemeindeleben, das als besondere „Atmosphäre des Segens“ empfunden wurde.

Alle Zusammenkünfte finden weltweit in englischer Sprache statt, da Gott diese benutzt habe, um „die Wahrheit wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten“.

Weltweit gibt es derzeit knapp 300 Gemeinden der Raven-Brüder mit ca. 43.000 Mitgliedern, besonders in den englischsprachigen Ländern (Großbritannien, USA, Australien, Neuseeland). In Deutschland haben die Raven-Brüder ca. 550 Mitglieder; die grössten Gemeinden (mehr als 100 Personen) befinden sich in Bad Endbach und Düsseldorf.

es ist komisch, links zu fahren...

Hä??? 1Mile (m) = 1,61km

Pelynt

in Par übernachten wir beim "The Britannia"

Montag, 23. Mai 2022: 8.Tag, Par – St.Mawes-Falmouth-Comford, 96,7km

Ruhige Nacht, bis die Landschaftsgärtner morgens um 7h00 kommen und den riesigen Rasen mähen…! Um 9h50 fahren wir los. Es ist bewölkt, 15°. Zuerst geht es nach St.Mawes. Hier machen wir einen 1½ stündigen Stopp. Im Restaurant „The Rising Sun“ trinken wir Kaffee und laufen danach bis zum St.Mawes Castle und zurück zum BONSAI. Es regnet ziemlich heftig. Eigentlich wollten wir ja hier nur vom Bankautomaten Geld haben, aber der Kasten will keine Pfundnoten (₤) für uns ausspucken. Es heisst „bitte versuchen Sie es später nochmals!“ Aber wir wollen nicht bis „später“ warten und fahren weiter. Dieses St.Mawes ist sehr schön, mit Sonne wäre es noch sehr viel schöner! Mit der „King Harry Fähre“ schippern wir kurz über den Fluss Fal, für 10₤, wir finden das ganz schön teuer! Es ist 13h10, als wir beim Restaurant „Fox & Hounds“ ankommen und unser Mittagspicknick im Auto verdrücken. Danach fahren wir ca. 15km nach Falmouth. Hier machen wir einen langen Spaziergang ins Stadtzentrum bis zum Hafen und kehren zum Camper zurück. Ich kann es nicht verstehen, die Engländer laufen mit kurzen Hosen und einer Jacke herum (einige schwimmen sogar im Meer!), während ich froh bin um meine warmen zwei Jacken und den Leggins… Brrr! Wir haben Glück, es regnet nicht mehr. Wir fahren zurück nach Comford, wo wir auf dem Parkplatz beim Restaurant „Fox & Hounds“ übernachten werden. Aber vorher essen wir in dem Restaurant noch zu Abend. Es regnet wieder. Das Essen ist sehr gut. Aber es ist unglaublich aber wahr. In diesem Restaurant gibt es doch tatsächlich eine Speisekarte für Hunde! Wir wissen nicht, ob wir amused (amüsiert) oder schockiert sein sollen???

und Eiscream gibt es auch für Hunde!

es regnet

in St. Mawes

St. Mawes

das St. Mawes Castle

es regent

auf der King Harry Fähre über den Fluss Fal

nein, der ist nicht echt...

in Falmouth

1 (yd ) = 0,91 cm

hier essen wir zu Abend

Paul schwelgt im Wursthimmel...

und für mich Fisch & Chips

Speisekarte für Hunde...