Bonsaicamper

Es gibt immer einen Weg, man muss ihn nur finden !!!

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Irland 16

am Ross Strand

Sonntag, 3.Juli 2022: 49.Tag, Downpatrick Head – Killala, 20,2km

In der Nacht gab es Regen, Sauwind und Wellengetöse. Ich habe nicht wirklich sehr viel geschlafen. Am Morgen ist es sehr bewölkt, grau in grau und bei unserer Abfahrt um 9h50 kommt gerade die erste Regenschütte, 13°. Wir fahren heute nicht weit, nur 20km und um 10h30 sind wir schon am Ross Strand bei Killala. Dies ist eine wunderschöne Badebucht mit tollem Sandstrand: bei schönem Wetter! Trotzdem bleiben wir hier und verbringen einen sehr faulen Sonntagnachmittag. Paul füllt Frischwasser ein aber sonst wird nicht sehr viel gemacht ausser lesen, schreiben und faulenzen. Wir zehren immer noch an die Erinnerung vom gestrigen schönen Tag!

der Ross Strand mit Wasser... Abends, es ist genau 20h30, beschliesst Paul plötzlich, baden zu gehen. Und das macht er auch. Die Luft ist 13° und es weht ein kalter Wind. Keine Ahnung, wie kalt das Wasser ist, aber Paul sagt, es seien gefühlte 2° und so kalt, dass es schmerze.

... und bei Ebbe

Montag, 4.Juli 2022: 50.Tag, Killala – Creevy, 127,4km

Es ist 10h als wir losfahren, totale Bewölkung, kein Regen, 13°. In Killala ganz kurzer Fotostopp. In Ballina (tönt nicht wirklich irisch, oder?) machen wir Halt. Es ist wieder mal Zeit Proviant zu kaufen. Die Mittagspause gibt es in Strandhill. Hier sind wir „gestrandet“, weil der Navigator falsche Koordinaten ins Navi eingegeben hat. Wir sind da, wo wir nie hin wollten. Aber das macht gar nix, wir sind ja schliesslich flexibel und geben einfach ein neues, viel nördlicheres Ziel ein. Wir durchqueren die Stadt Sligo um zu unserem heutigen Schlafplatz zu gelangen. Unterwegs tanken wir für 2.079€ /Liter Diesel. Um 14h30 sind wir am Meer an der Pier von Creevy. Gegen 18h laufen wir 76m zum „Creevy Pier Hotel“, wo wir zu Abend essen. Wir haben heute unseren 52.Hochzeitstag und den 50.Tag unserer Irlandreise. Und weil wir so nette Gäste sind, dürfen wir sogar auf dem Hotel-Parkplatz übernachten.

Rundturm (Wehrturm) in Killala

Kirche von Killala

in Creevy

Brrr...!

in Creevy

Hotel Ceevy Pier

zuerst stehen wir da unten an der Pier, später auf dem Hotelparkplatz

Paul räumt auf

Dienstag, 5. Juli 2022: 51.Tag, Creevy- Donegal, 25km

Es ist grau in grau, kein Regen, 14°, als wir um 10h losfahren. Die Kleinen schwimmen schon wieder in ihren Neoprenanzügen im eisigen Meerwasser herum. Wir vermuten, dass das etwas wie bei uns der „Ferienpass“ ist, während den Schulferien. Wir fahren 25km bis nach Donegal. Unterwegs fängt es an zu regnen. In Donegal parken wir auf dem grossen Parkplatz der Gemeinde. Als Erstes schauen wir uns den Friedhof an, der sich zwischen den Ruinen einer alten Franziskaner Abtei (von 1474), befindet. Danach schlendern wir durch den schönen Ort. Es nieselt die ganze Zeit, was richtig lästig ist, weil man in den Regenjacken ziemlich schwitzt, auch bei 14° Aussen- Temperatur! Mittagessen gibt es im Camper.

es regnet

Donegal

Friedhof bei den Ruinen einer Franzikaner Abtei in Donegal

in Donegal

hm ...?

Church of Ireland Donegal

Donegal (ursprüngliche Bedeutung: „Festung der Fremden“) ist eine Stadt im Nordwesten der Republik Irland. Obwohl namensgebend für das nördlichste irische County, in dessen Südwesten die Stadt liegt, ist Donegal weder der Hauptort noch Verwaltungssitz (das ist Lifford) noch der grösste Ort des Countys (das ist Letterkenny). 2016 wurde die Einwohnerzahl von Donegal mit 2618 Personen ermittelt. Donegal liegt nahe der Spitze der Donegal Bay und wird vom River Eske durchflossen, der südwestlich von Donegal in den Atlantik mündet.

Donegal Castle (1474)

in einem Laden in Donegal

am Abend hören wir im restaurant Dom's über 90 Minuten irische Volksmusik

Mittwoch, 6. Juli 2022: 52.Tag, Donegal- Glencolmcille, 102km

Regen, grau in grau, trostlos, sehr trüb, Wind, 14°. Gegen 10h geht es los, ca. 30km später sind wir in der Hafenstadt Killybegs. Wir machen unsere Mittagspause und spazieren durch den imposanten Hafen. Und weiter geht es zu den Slieve League.

Die Klippen von Slieve League (irisch: Sliabh Liag; übersetzt: Steinberg) im Westen der irischen Grafschaft Donegal am Atlantischen Ozean sind eine der Hauptsehenswürdigkeiten dieser Region. Die steil ins Meer abfallenden Klippen gehören mit ihren 601 Metern Höhe zu den höchsten Klippen in Europa.

Wir parken beim Visitor Center, trinken dort Kaffee und möchten gerne über Nacht bleiben. Aber: der Parkplatz kostet 15€. Das Wetter ist immer noch saumies, starker Wind und Nieselregen und dazu hat es inzwischen dicken Nebel. Wir finden es sinnlos 15€ für den Parkplatz zu bezahlen, um vielleicht einen Blick auf irgendwelche hohe Klippen zu erhaschen. Also verzichten wir darauf und fahren weiter. Es ist 15h30 als wir endlich unser Nachtdomizil für heute gefunden haben. In Glencolmcille beim sehr schön gemachten Heimatmuseum. Und hier dürfen wir auch über Nacht stehen bleiben. Wir bezahlen 5.50€ / Rentner (sonst 6€) Eintritt und schauen uns das Museum an. Dazu bekommen wir eine Broschüre, wo alles fehlerlos auf Deutsch beschrieben ist. Sehr gut gemacht!

Killybegs ist eine wichtige Hafenstadt in Irland mit 1236 Einwohnern. Killybegs liegt westlich der Stadt Donegal. Der Fischereihafen von Killybegs hat den tiefsten (Mindestwassertiefe von 12 Metern) Seefischereihafen und ist der produktivste in ganz Irland – zu jeder Zeit liegen mindestens 60 Boote vor Anker.

gewaltige Fischernetze

ist nur leicht rostig...

wir gurken durch den Nebel...

die Klippen Slieve League (Foto aus Wikipedia), die wir gerne gesehen hätten

in Glencolmcille beim „Folk Village Museum“, das steinerne "Puzzle" mit allen Counties Irlands

Das „Folk Village Museum“, (Heimatmuseum) das das frühere ländliche Leben dokumentiert, wurde 1950 vom Pfarrer James McDyer gegründet.

in der Schule

die Kinder mussten von zu Hause Torf mitbringen, dass geheizt werden konnte (bis Mitte des 20. Jh. !

das Haus des Fischers

das Strohdach war festgemacht

so lebte man damals