Indonesien: Inseln Flores, Rinca, Komodo und Sumbawa, 14.09.2012, Teil 2
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Freitag, 14.September 2012: Komodo, Insel Punja

Penny, Dorne und Peter sehen einen Mantarochen zweimal in die Luft springen.

Um 10h fahren wir alle sieben zusammen per Taxiboot in die „Hauptstadt“ von Komodo, nach Loh Liang (vielleicht 700-1000 Einwohner). Das Dorf wäre eigentlich schön, aber es ist leider saudreckig!!! Es hat unendlich viele Kinder, Ziegen und Hühner. Und überall nur Dreck, Dreck, Dreck. Sogar der Friedhof ist übersät mit Müll! Scheusslich! Und das im „Nationalpark“ für den wir Eintritt plus Taxen bezahlt haben. Peter verteilt an die Kinder Bonbons und wird dabei von den vielen Kinderhänden die an ihm zerren, fast zerrissen. Zum Glück ist die Hälfte der Kinder in der Schule. Die andere Hälfte hat am Nachmittag Schule.

Wir kaufen in einem Lädchen 30 Eier. Die kosten hier fast das Doppelte wie in Labuan Bajo (60'000 Rupiah=6 SFr.) . Aber das ist ja verständlich, da alles per Boot von Flores herübergeschippert werden muss.

Wir laufen bis zu den 3 Dorfbrunnen, wo Mädchen und Frauen fleissig am Boden hockend Wäsche waschen. Die leeren Plastik-Waschmittelverpackungen werden einfach neben dem Brunnen auf den Boden geworfen und bleiben dort liegen. Fürchterlich, dieser Waschplatz! Hier waschen sich auch die Leute. Die nasse Wäsche wird in grossen Becken auf dem Kopf zurück ins Dorf transportiert.

Im Dorf wollen uns die Kinder geschnitzte „Ora“ (Drachen) oder Muscheln verkaufen, die Erwachsenen Perlenketten. Die Kinder betteln für Bonbons, Kugelschreiber, Baby-T-Shirts, T-Shirts, Kappen, Sonnenbrillen, Money und bei den Schiffen für Schnorchelzeug.

Im Dorf hat es keine Autos, nur etwa 5 Kleinmotorräder, von denen aber im Moment keines herumknattert.

Beim Verlassen des Dorfes sollen wir für die Besichtigung 200'000 Rupiah (20 SFr.) bezahlen. Aber Peter bezahlt für uns alle 75'000 Rupiah (7.50 SFr.), er hat nicht mehr Geld in der Hosentasche.

Um 12h30 sind wir wieder zurück auf unseren Schiffen.

Nachmittags wird wieder am „Pink Beach“ geschnorchelt, super schön, wir sind begeistert! Anschliessend fahren wir auf die andere Seite der Bucht und lassen uns zwischen den zwei Inseln zum Schnorcheln ins Wasser fallen. Die Strömung treibt uns über das Riff, ohne dass wir einen einzigen Flossenschlag tun müssen. Herrlich! Das Dinghy ziehen wir am Seil hinter uns her. Und zum Abschluss des tollen Schnorchelganges sehen wir noch einen grossen Weissspitzenriffhai. Mann, ist das schön!

Wir wollen am Heck der MABUHAY duschen. Aber die Boote der Einheimischen kommen uns so nahe und belagern uns, um uns etwas zu verkaufen. Das ist enorm lästig. Wir können nur abwarten und hoffen, dass sie möglichst bald verschwinden.

Von 17 h bis 19 h haben wir auf der MABUHAY Apéro für alle (ohne die Holländer) und Besprechung der Weiterfahrt..

Die Australier sind ganz Lustige. Die bringen für sich gleich alles selber mit. Alle Getränke, Bier, Wodka und Whiskey inklusive Wasser, Eiswürfel und Gläser. Dazu eine Tüte Chips.

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