Polarlichter 12. 03. - 27.03. 2026: Lofoten, Svolvær und Vesterålen, Stokmarknes, Tag 7
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Mittwoch, 18. März 2026: Lofoten, Svolvær und Vesterålen, Stokmarknes, Tag 7

Von Bodø nach Svolvær auf den Lofoten müssen wir während der Nacht über’s offene Meer fahren und weil es zielich viel Wind und Wellen hat, ist die Fahrt diesmal eher unruhig. Morgens um 08h00 legen wir in Svolvær an. Es regnet in Strömen und ist echt grauslich.

 

Svolvær ist eine Stadt in Norwegen. Mit 4807 Einwohnern ist sie die grösste Stadt der Inselgruppe Lofoten. Hier lebt rund die Hälfte der gesamten Bevölkerung der Gemeinde Vågan. Wahrzeichen von Svolvær ist die Felsformation Svolværgeita (Erstbesteigung 1910) auf dem Berg Fløya mit zwei 1,80 m auseinanderstehenden Felsspitzen.

Während des Zweiten Weltkriegs besetzten deutsche Truppen die Lofoten, darunter auch Svolvær. Am 4. März 1941 fielen britische Einheiten in den besetzten Küstenstädten ein und siegten über die deutschen Besatzer. Ein Teil des Ortes wurde durch einen Brand zerstört.

Die Einwohner Svolværs leben hauptsächlich vom Fischfang und hier insbesondere vom Kabeljaufang (Dorsch). In den 1920er Jahren waren rund 7800 Fischer registriert. An Sonntagen während der Hauptfangzeit, von Januar bis April, stieg die Zahl der Fischer jedoch leicht auf 12.000 an. Im Jahre 1947 waren 20.000 Fischer beschäftigt. Heute sind es ca. 3000, die in der Hauptfangzeit bis zu 50.000 t Kabeljau fangen. Rund um die Fischerei hat sich eine Produktion samt Werftbetrieben aufgebaut. Der Kabeljau wird in der Hauptsache zu Stockfisch verarbeitet und in südeuropäische Länder exportiert. Entlang des nördlichen Teils vom Hafen sind die Trockengestelle der Dörrfische zu sehen.

 

In den letzten zehn Jahren hat der Tourismus eine wachsende Bedeutung für Svolvær gewonnen. Seitdem wandelt sich das Stadtbild grundlegend. Die Stadt investierte in den Neubau von Hotels und schuf ein vielfältiges Kulturangebot. So besuchen die Lofoten insgesamt ca. 280.000 Touristen pro Jahr.

 

Jährlich werden in der Stadt im März die Weltmeisterschaften im Kabeljau-Angeln ausgetragen. Im Jahre 2012 angelte der Sieger einen Fisch mit einem Gewicht von 18,3 Kilogramm.

Mittwoch, 18. März 2026: Lofoten, Svolvær,Tag 7

Von Bodø nach Svolvær auf den Lofoten müssen wir während der nacht über’s offene Meer fahren und weil es zielich viel Wind und Wellen hat, ist die Fahrt diesmal eher unruhig. Morgens um 08h00 legen wir in Svolvær an. Es regnet in Strömen und ist echt grauslich.

 

Svolvær ist eine Stadt in Norwegen. Mit 4807 Einwohnern ist sie die grösste Stadt der Inselgruppe Lofoten. Hier lebt rund die Hälfte der gesamten Bevölkerung der Gemeinde Vågan. Wahrzeichen von Svolvær ist die Felsformation Svolværgeita (Erstbesteigung 1910) auf dem Berg Fløya mit zwei 1,80 m auseinanderstehenden Felsspitzen.

Während des Zweiten Weltkriegs besetzten deutsche Truppen die Lofoten, darunter auch Svolvær. Am 4. März 1941 fielen britische Einheiten in den besetzten Küstenstädten ein und siegten über die deutschen Besatzer. Ein Teil des Ortes wurde durch einen Brand zerstört.

Die Einwohner Svolværs leben hauptsächlich vom Fischfang und hier insbesondere vom Kabeljaufang (Dorsch). In den 1920er Jahren waren rund 7800 Fischer registriert. An Sonntagen während der Hauptfangzeit, von Januar bis April, stieg die Zahl der Fischer jedoch leicht auf 12.000 an. Im Jahre 1947 waren 20.000 Fischer beschäftigt. Heute sind es ca. 3000, die in der Hauptfangzeit bis zu 50.000 t Kabeljau fangen. Rund um die Fischerei hat sich eine Produktion samt Werftbetrieben aufgebaut. Der Kabeljau wird in der Hauptsache zu Stockfisch verarbeitet und in südeuropäische Länder exportiert. Entlang des nördlichen Teils vom Hafen sind die Trockengestelle der Dörrfische zu sehen.

 

In den letzten zehn Jahren hat der Tourismus eine wachsende Bedeutung für Svolvær gewonnen. Seitdem wandelt sich das Stadtbild grundlegend. Die Stadt investierte in den Neubau von Hotels und schuf ein vielfältiges Kulturangebot. So besuchen die Lofoten insgesamt ca. 280.000 Touristen pro Jahr.

Jährlich werden in der Stadt im März die Weltmeisterschaften im Kabeljau-Angeln ausgetragen. Im Jahre 2012 angelte der Sieger einen Fisch mit einem Gewicht von 18,3 Kilogramm.

 

Und weil es so grauslich ist und viel Wind hat, will Paul um kein Geld der Welt heute nach daussen gehen. Also ziehe ich mich (fast) wasserdicht und warm an und mache ganz alleine einen ca. 1-stündigen Spaziergang durch den nicht allzu grossen Ort. Es schüttet in Strömen! Es ist zwar kalt und ungemütlich aber trotzdem schön!

Am Nachmittag um 13h verlassen wir die Lofoten. Es regnet immer wieder. Zuerst geht die Fahrt zum Eingang des «Trollfjord». Das ist der Fjord, nach dem unser Schiff benannt ist. Später geht es weiter zu den Vesterålen in Nordnorwegen.

 Angekommen in Stokmarknes verkündet Paul, er werde auf gar keinen Fall hier an Land gehen! 10 Minuten später zieht er sich freiwillig ! warm an und wir spzieren durch den kleinen Ort. Aber nicht sehr lange. Es fängt nämlich schon bald wieder an kräftig zu schütten udn wir kehren tropfnass zum Schiff zurück.

 

Stokmarknes ist eine kleine Stadt in der Region Vesterålen in Nordnorwegen. Sie ist Hauptort der Kommune Hadsel, die die gleichnamige Insel und Anteile einiger umliegender Inseln einbezieht.

Wesentliche Strukturmerkmale sind das Krankenhaus, das einen grossen Bereich Vesterålens bedient, sowie die beiden hohen Brücken, über die Strasse Fv82 auf die Insel Langøya zum rund fünf Kilometer entfernten Flughafen Stokmarknes.

Touristischer Anziehungspunkt ist das Hurtigruten-Haus, das neben einem Hotel im Stil eines Fahrgastschiffes auch das Hurtigrutenmuseum mit dem ausgemusterten Schiff MS Finnmarken beherbergt. Stokmarknes gilt als Geburtsort der Hurtigruten, da dort 1881 Richard With die Vesterålen Dampfschifffahrtsgesellschaft gründete. Entsprechend ist es auch heute noch eine der Hafenstationen der Linienroute. Der Fahrplan ermöglicht es, an einem Tag mit dem Schiff die Strecke nach Svolvær, Hauptort der Lofoten, und wieder zurück zu bewältigen und dabei unterwegs den durch seine Enge bekannten Trollfjord zu besichtigen.

Einmal jährlich findet ein Marathonlauf rund um die Insel statt, die passenderweise einen Umfang von 42 km hat. Wanderungen auf den Berg Storheia oder einen der anderen Gipfel ermöglichen einen weiten Blick über die benachbarten Inseln Vesterålens und Lofotens.

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