Donnerstag, 19. März 2026: Tromsø, Tag 8
Die Nachtfahrt war wieder sehr ruhig und unspektakulär, ohne besondere Vorkommnisse.
Es ist 10h als wir mitten im Zentrum von Tromsø anlegen. Und: wen wundert es ? Es regnet wieder mal in Strömen….
Tromsø (deutsch Tromsö); ist eine Kommune im norwegischen Fylke Troms. Die Kommune hat ca,80’000 Einwohner (Stand: 1. Januar 2026). Verwaltungssitz ist die gleichnamige Stadt Tromsø, die die grösste Stadt im Norden des Landes ist.
Traditionell war das Wirtschaftsleben Tromsøs von der Landwirtschaft und der Fischerei geprägt. Die heutige Fischerei basiert auf größeren Flotten, die über das ganze Jahr fischen. Von Bedeutung ist dabei vor allem der Fang von Kabeljau und ähnlichen Fischarten. Die Fische werden teilweise direkt exportiert, zum Teil allerdings auch vor Ort verarbeitet. Von eher geringerer Bedeutung für Tromsø ist die Industrie, welche nur für einen kleinen Teil der Arbeitsplätze in der Gemeinde steht. Am wichtigsten dabei ist die Lebensmittelindustrie, die sich neben den Fischereiveredelungsbetrieben unter anderem auch aus der Macks Ølbryggeri, der größten Brauerei Nordnorwegens, zusammensetzt. In Tromsø angesiedelt sind unter anderem auch die Zeitungen Nordlys und iTromsø.
Ein hoher Anteil der Arbeitsplätze ist im Dienstleistungssektor zu verorten. Die Stadt Tromsø ist sowohl ein Zentrum für Handel, Kultur und Bildung als auch für die öffentliche Verwaltung. Der überwiegende Anteil der Arbeitstätigen der Kommune arbeitete im Jahr 2019 auch in ihr und pendelte nicht in die umliegenden Kommunen.
Der Tourismus ist für die Region rund um Tromsø ebenfalls zu einem wichtigen Wirtschaftszweig geworden. Neben den Sehenswürdigkeiten der Stadt und den berühmten Nordlichtern bietet die Umgebung vielfältige weitere Ausflugsmöglichkeiten – beispielsweise zu Walen oder Rentieren.
Nach dem Mittagessen machen wir uns auf dne Weg die Stadt ein wenig zu erkundne. Allerdings waren wir im 2018 auch schon mal hier. Es schüttet und ist gefühlte -3 ° kalt!
Die Eismeerkathedrale in Tromsø ist ein ikonisches modernistisches Bauwerk von 1965, bekannt für ihre spitz zulaufenden Betonplatten, das gewaltige Buntglasfenster und ihre kulturelle Bedeutung als spirituelles und musikalisches Zentrum.
Geschichte und Lage
Die Eismeerkathedrale, offiziell Tromsdalen Kirke, wurde 1965 nach Plänen des Architekten Jan Inge Hovig erbaut und liegt auf einem kleinen Hügel im Tromsdalen-Tal, gut sichtbar von der Tromsø-Brücke und vom Fjord aus.
. Obwohl sie Kathedrale genannt wird, handelt es sich formal um eine evangelisch-lutherische Pfarr- und Seemannskirche
. Sie wurde geschaffen, um die lange arktische Dunkelheit, Eis und Polarlichter architektonisch zu symbolisieren. 1972 wurde das 23 Meter hohe Buntglasfenster „Die Rückkehr Christi“ von Victor Sparre eingesetzt, eines der grössten Glasgemälde Europas mit 140 Quadratmetern Fläche.
Die Kirche zeichnet sich durch spitz zulaufende, mit Aluminium verkleidete Betonplatten aus, die wie Eisplatten wirken
. Die Westfassade ist 35 Meter hoch, besteht aus durchsichtigem Glas und wird von einem markanten Kreuz dominiert
. Der Innenraum bietet Platz für 600–720 Besucher, unterstreicht durch die durchgehende Dachkonstruktion die Symbolik eines offenen Himmelszeltes und ist frei von störenden Stützen
. Eichenholzmöbel, Kronleuchter aus tschechischem Kristall und die grosse Orgel von 2005 ergänzen das eindrucksvolle Ambiente.
. Das Buntglasfenster taucht den Altarbereich in farbiges Licht und enthält zahlreiche biblische Symbole

































