Polarlichter: 12.03. - 27.03.2026: Norwegen, Honningsvåg, Nordkap, Tag 9
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Freitag, 20. März 2026: Honningsvåg, Nordkap,Tag 9

Gestern Abend haben wir im Vortragssaal auf Deck 5 noch einen 1½-stündigen Film über das Leben von Roald Amundsen angeschaut. Der Film war auf Deutsch und wir waren 6 (!!!) Leute, die das interessiert hat.

In der Nacht war die Fahrt zum Teil ziemlich rumplig. Wenn wir durch die Inselwelt fahren ist alles sehr ruhig. Aber sobald wir auf’s offene Meer kommen, geht die Schaukelei los.

 

Norwegen hat eine sehr lange Küstenlinie und die Küstengebiete sind ein wichtiger Siedlungsraum. Etwa 80 % der Norweger leben weniger als zehn Kilometer vom Meer entfernt. Die Küste des norwegischen Festlandes besteht aus vielen schmalen und tiefen Buchten, den Fjorden, die vielerorts weit ins Land reichen. Der 200 km lange und an seiner tiefsten Stelle 1300 m tiefe Sognefjord im Fylke Vestland ist der längste und tiefste Fjord Norwegens. Unter Einberechnung der Fjorde wird die Küstenlänge des Festlandes mit etwa 29.000 km angegeben. Werden die Küstenlinien der etwa 239.000 Inseln mitgezählt, erreicht die Küste des Hauptlandes eine Länge von über 100.000 km. Die Grundlinie der Küste ohne die Fjorde und Inseln ist hingegen nur etwa 2500 km lang. Da die Länge der Küste stark von der gewählten Messgenauigkeit abhängt, ist die genaue Länge nicht zu bestimmen. Mit einer Fläche von 2204 km² ist die Hinnøya die grösste Insel des Hauptlandes.

 

Um 08h morgens kommen wir in Honningsvåg an. Es regnet und windet wie verrückt. Honningsvåg liegt auf der Insel Magerøya in der Region Finnmark. Die Insel hat ca. 2300 Einwohner. Mit 6 Bussen fahren wir um 9h15 von hier zum Nordkap. Wir sitzen im Bus Nr. 1, für die deutschsprachigen Gäste. Das Nordkap, Europas nördlichster Punkt, liegt etwa 33 km von Honningsvåg entfernt, die Fahrt dauert ca. 45Minuten. Dort angekommen, bläst uns der starke Wind fast von den Füssen. Dazu ist der Boden mit Schnee oder glitschigem Eis bedeckt. Paul wartet beim Besucherzentrum auf mich. Ich wage mich bis zum Aussichtspunkt mit dem berühmtem Globus. Aber ich schaffe es nicht, dort ein Foto mit mir zu schiessen. Erstens ist die Kugel von zu vielen Leuten belagert, zweitens schneit es höllenmässig quer und drittens frieren mir die Hände fast ab. Als wir mit unserem BONSAI-Camper im Jahr 2018 schon einmal hier waren, haben wir nichts als Nebel gesehen!!!

 

 Nun schauen wir uns im Besucherzentrum die Eisgrotte und einen 15-minütigen Film über das Kap an, schlendern durch den Souvenir-Shop (ganz wichtig!) und sind um 12h15 wieder im warmen Bus für die Rückfahrt nach Honningsvåg. Während der Fahrt erzählt uns eine Deutsche Frau die heir wohnt, allerlei Interessantes über das Leben hier im nördlichsten Norden von Norwegen.

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