Samstag, 21. März 2026: Alta,Tag 10
Morgens um 06h kommen wir in Alta an, aber da schlafen wir noch friedlich und merken nichts davon. Die Nachtfahrt von Honningsvåg bis Alta war sehr ruhig.
Wer will, wird mit einem Shuttlebus vom Schiff ins Zentrum von Alta chauffiert. Paul und ich nehmen den Bus um 9h45. Wir freuen uns, das Wetter sieht gut aus. Aber kaum sind wir in Alta, werden wir wieder einmal von einer heftigen Regenschütte begrüsst.
Wir laufen zur nahe gelegenen Kathedrale der Nordlichter, bezahlen ca. 6 Sfr. Eintritt und schauen uns die moderne Kathedrale an. Mir gefällt sie sehr gut, Paul ist nicht so begeistert.
Die eindrucksvolle Kathedrale der Nordlichter ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Alta. Kein Wunder, immerhin sorgt der asymmetrische Bau schon von Weitem für Aufsehen.
Die Nordlichtkathedrale ist die grösste Kirche der nordnorwegischen Stadt Alta. Das Sakralgebäude der Norwegischen Kirche wurde 2011 bis 2013 erbaut und am 10. Februar 2013 durch Bischof Per Oskar Kjølaas in Anwesenheit von Kronprinzessin Mette-Marit und zahlreicher Vertreter des öffentlichen Lebens eingeweiht. Sie hat 350 Sitzplätze.
Wir schlendern weiter durch die Stadt, die uns wegen den vielen Nachkriegsbauten nicht besonders gut gefällt. Inzwischen scheint die Sonne vom strahlend blauen Himmel.
Wir nehmen schon bald den Shuttle Bus zurück zum Schiff, wo wir 9 Minuten und 3km später wieder eintreffen. Das ist ein richtig toller Service!
Alta ist eine Stadt in der Provinz Finnmark. Die Stadt hat 16.382 Einwohner (Stand: 1. Januar 2025). Alta ist die grösste Stadt der Finnmark und sie zählt zu den nördlichsten Städten der Welt.
Die Einwohner der Stadt werden Altaværing genannt.
Viele der heutigen Bewohner Altas sind Nachkommen von finnischen Einwanderern . Diese kamen insbesondere in den 1830er-Jahren ins nahe gelegene Kåfjord, um in der dortigen Kupfermine zu arbeiten.
Beim Rückzug der deutschen Truppen im Herbst 1944 wurde Alta wie der Grossteil der Ortschaften in der Finnmark und in Nord-Troms zerstört. Die Einwohner wurden zwangsevakuiert. Hintergrund für das Vorgehen der Deutschen war die Kriegstaktik der verbrannten Erde.
Im Frühjahr und Sommer 1945 kam es zunächst zu einem provisorischen Wiederaufbau. Das heutige Stadtzentrum von Alta entstand auf einem Gebiet das zuvor noch unbebaut war. Da sich der Wiederaufbau nicht an der historischen Bausubstanz orientierte, ist das heutige Stadtbild durch die Architektur aus der Nachkriegszeit geprägt.
Alta hat seit 2000 den Status als Stadt.
Die Stadt Alta ist jährlich der Start- und Zielort des Finnmarksløpet, eines 1200km langen Schlittenhunderennens.
Um 15h ist Abfahrt aus Alta. Aber vorher können wir noch ein paar Delfine im Naturhafen beobachten, die sich hier vergnügen. Das Wetter ist ehrrlich und wir geniessen die Aussicht auf die wunderschön verschneiten Berge.




















































