Malaysia: Langkawi, 18.12. - 28.12.2012
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Dienstag, 18.Dezember 2012: Langkawi, hinter der Insel Gubang Darat

Wir haben beide prima geschlafen. Die MABUHAY liegt ganz ruhig da, wie einbetoniert. Überhaupt ist es hier herrlich ruhig, kein Muezzin, kein Karaoke-Gesinge und kein Verkehrslärm. Nur die Tukane, die früh morgens rufen und tagsüber die Seeadler die manchmal kreischen. Es ist wunderschön hier zwischen den Inseln. Das Wasser ist grün und der Regenwald an den Hängen der Inseln auch. Wir fragen uns, ob jemals schon ein Mensch diese Wälder betreten hat und wie viele Tiere sich da drin wohl verstecken. Die Idylle wird nur hie und da gestört von ein paar Touristen mit ihren Wasser-Scootern, die wie die Irren hier vorbeibrettern.

Am Morgen putzt Paul vom Dinghy aus die Wasserlinie des Schiffes, während ich haushalte. Danach gehen wir gemeinsam per Dinghy auf Probefahrten, weil Paul immer wieder am neuen Motor herumschraubt. Wir sehen zwei dicke Quallen und beobachten mehrere Seeadler.

Nach dem Mittagessen kommen zwei andere Segelschiffe, Franzosen, und ankern in unserer Nähe.

Um 16h gibt es zwei Gewitter und danach ist wieder schönster Sonnenschein. Zwei Schwälbchen sitzen fast zwei Stunden lang, ganz gemütlich auf unserem Bugkorb. Eines links und eines rechts.

Mittwoch, 19.Dezember 2012: Langkawi, hinter der Insel Gubang Darat

Jetzt ist es passiert !!! Wir haben eine Maus an Bord ! Gestern haben wir eine Tüte Chips und eine rohe Kartoffel angefressen vorgefunden und haben vermutet, eine Fledermaus könnte der Sünder sein. Aber heute Nacht höre ich es in der Küche auf kleinen Füsschen herumtapsen und Paul findet am Morgen die verräterischen Spuren, Mäuseböhnchen. Die Maus hat in den Schränkchen oberhalb des Kühlschranks und des Spülbeckens mächtig gewütet. Viele Suppen- und Saucenpäckchen sind angefressen. Aber ganz besonders scheinen der Maus getrockneter Peterli aus Neuseeland zu schmecken. Die kleinen Tüten sind angeknabbert und damit hat die Maus eine gewaltige Sauerei veranstaltet. Ein ganzer Sack Zucker, den ich gestern bereit gestellt hatte um ihn heute in ein Glas abzufüllen, hat ein Loch und eine Tomate ist auch probiert worden. Warte nur, du freche Maus, dich erwischen wir schon! Allerdings können wir uns überhaupt nicht vorstellen, wie das Viechlein an Bord kommen konnte. Etwa in der Telaga Harbour Marina? Keine Ahnung! Heute ist es genau eine Woche, seit wir von dort weg sind und seit dem waren wir nur vor Anker. Paul stellt zwei Deckel mit Mäuse-Leim auf!

Die beiden Franzosenschiffe verlassen den Ankerplatz und wir sind wieder alleine hier. Zweimal beglücken uns drei Delfine mit ihrer kurzen Anwesenheit. Wir machen eine kleine Spritztour mit dem Dinghy. Paul muss den neuen Motor immer noch einfahren. 

Am Abend kippt die unerzogene Maus den Deckel mit dem Leim aus und jetzt klebt alles in meinem Küchenschrank. Schweinerei!

Heute hat es nicht geregnet.

Donnerstag, 20.Dezember 2012: Langkawi, hinter der Insel Gubang Darat – Kuah, 19 sm

Morgens um 6h schüttet es volle Pulle.

Unsere Untermieterin, die freche Maus, haben wir nachts nicht gehört. Aber am Morgen umso mehr Spuren von ihr gefunden. Ein Apfel ist angefressen und ein grosser Pommes Chips Sack hat ein riesiges Loch. In jedem Schrank den ich öffne, finde ich wieder eine schlechte Überraschung. Sogar auf dem Deck, am Bug und am Heck finden wir Mäuseböhnchen. Elendes Biest !!!

Um 8h15, als wir losfahren, ist es total bewölkt. In unserer Ankerbucht hinter dem Berg, war kein Lüftchen zu spüren. Kaum sind wir aus der Abdeckung raus, bläst es uns fast um. Aber natürlich ist mit Segeln auch heute nichts.

Wir ankern um 12h25 fast am gleichen Ort wie letzte Woche, vor der Stadt Kuah. Um 13h, wir sind gerade am Suppe essen, kommt die FREYJA, mit Antje und Holger aus Singapur angesegelt. Wir haben hier auf sie gewartet, weil sie zwei von unseren Gasflaschen bei sich an Bord haben.

Um 15h gehen wir alle vier zusammen zum Jetty Point, beim Fährhafen, zum Einklarieren. Und anschliessend laufen wir zum Hardware Shop Multiquip, wir wollen eine Mausefalle kaufen. Aber die haben keine. Wir schlendern noch ein wenig herum und zeigen Antje und Holger was es da so alles gibt. Nach einem kühlen Bierchen kehren wir zur MABUHAY zurück.

Um 19h sind Antje und Holger bei uns zum Spaghettiessen eingeladen und es wird ein sehr gemütlicher Abend, der bis morgen dauert. Holger hat uns zwei Mausefallen mitgebracht, die Paul mitten in der Nacht noch aufstellt, wegen Mangels an „richtigem Käse“, nur mit Dreieckkäsli bestückt.

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Freitag, 21.Dezember 2012: Langkawi, Kuah

Unsere Maus haben wir in der Nacht nicht gesehen oder gehört. Ich finde auch keine neuen Spuren. Die beiden Mausefallen sind unberührt... Die freche Maus hockt bestimmt ganz gemütlich irgendwo und lacht sich den Buckel voll.

Um 10h bringen uns Antje und Holger unsere beiden blauen Gasflaschen, die sie für uns in Neukaledonien haben auffüllen lassen. Dies war in dieser Gegend nur in Frankreich, also in Neukaledonien möglich, sonst nirgends.

Zusammen laufen wir in die Stadt um im chinesischen Supermarkt Parade zu shoppen. Zuerst ist es bewölkt, aber sobald die Sonne hervorkommt ist es gewaltig heiss. Vorher kaufen wir noch unterwegs in einem Duty Free Laden Ragusa Schokolade und Toblerone und zu unserer allergrössten Überraschung gibt es hier auch Frey Schokolade (Migros). So eine Dunkle mit Zitrone und Pfeffer muss ich einfach kaufen!!!

Zuerst schauen wir uns das Angebot in der Lebensmittelabteilung vom Supermarkt an, kaufen aber nichts. Hier treffen wir wieder auf ein paar Segler aus der Rebak Marina, die wir kennen und quatschen ein wenig. Danach essen wir in der Shopping Mall Hühnerbeine und suchen dann den anderen Chinesen Shop, wo es Schweinefleisch und guten Käse geben soll. Wir finden den Laden auch ganz in der Nähe, aber der ist geschlossen wegen Freitag!

Also wieder zurück zum Supermarkt und jetzt wird ernsthaft eingekauft. Für den Rückweg nehmen wir uns ein Taxi und sind um 15h wieder bei den Dinghys. Kaum sind wir an Bord und haben alles verstaut, gibt es eine gewaltige Regenschütte. Und das höchste aller Gefühle, Paul tappt jetzt selber in die Leimfalle die er am Boden für unseren Gast, die Maus, ausgelegt hat. So eine Schweinerei und die ist nur noch mit „Bremsreiniger“ wieder wegzukriegen!

Samstag, 22.Dezember 2012: Langkawi, Kuah

In der Nacht Regen.

Wir haben unsere Maus nachts nicht gehört. Aber wir glauben, wir haben die frechste Maus von ganz Mexico, ähhh nein, von ganz Malaysia hier bei uns an Bord. Heute morgen sind wieder zwei Äpfel und eine Tüte Pommes Chips angefressen. Und das Grösste, sie hat sogar im Büroschrank die Klebstreifenrolle angeknabbert. Wir haben 4 (vier) Fallen aufgestellt, 2 Klebefallen und zwei normale Mausefallen. Aber unser Mäuserich muss ein ganz cleveres Kerlchen sein. Spaziert seelenruhig auf leisen Pfoten überall herum und lacht sich kaputt. Wir sind am überlegen, ob wir eine Katze kidnappen und sie eine Nacht lang auf der MABUHAY einsperren sollen. Aber wir wissen nicht, wie strafbar das in Malaysia ist. Schliesslich gibt es hier noch die Todesstrafe. Nur wissen wir nicht, ob die auch für Mäuse gilt.

Heute hat Holger seinen 70. Geburtstag. Um 15h sind wir auf der FREYJA zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Genau jetzt regnet es und wir zügeln den Kaffee und den Kuchen samt Tellern und Tischtuch nach unten ans Trockene und wieder nach oben ins Cockpit, als es aufhört zu regnen.

Abends essen wir zusammen an Land, im Café SOFEA. Holger und Paul schleppen unseren alten Aussenborder zum Müllcontainer. Als wir nach dem Essen zurückkommen, ist er schon weg. Das Essen ist sehr gut, 2 x Huhn mit Frühlingszwiebeln und sehr guter Sauce, 1 x Beef mit Frühlingszwiebeln und sehr guter Sauce, (je 22 Ringgit), dazu Reis (6 Ringgit) und wir bestellen eine grosse Portion Pommes Frites (12 Ringgit). Paul bekommt eine grosse Suppenschüssel voll Hühner/Gemüsesuppe (15 Ringgit).Als Getränke 2x Cola und 2x Sprite (zusammen 10 Ringgit). Als die Rechnung kommt, gibt es kurz leeres Schlucken. Alles zusammen kostet 140 Ringgit. Wir sind uns alle einig: das kann nicht stimmen! Wir reklamieren. Es wurden 2x Beef berechnet. Aber die Rechnung ist immer noch zu hoch. Wir reklamieren. Die dritte Rechnung stimmt auch wieder nicht. Jetzt zieht die Servierfrau den Chef zu Rate und wir bekommen eine neue Rechnung. Die ist zu niedrig 90.8o Ringgit. Dabei waren alles runde Zahlen, keine Kommastellen in der Speisekarte. Wir reklamieren. Die nächste Berechnung ergibt 90.60 Ringgit. Jetzt geben wir auf und mekern nicht mehr! Aber wir haben 18 Ringgit zu wenig bezahlt. Und weil das Essen so gut war, beschliessen wir einstimmig, am Weihnachtsabend wieder hier zu essen. Vielleicht können wir damit wieder gut machen, dass wir heute zu wenig bezahlt haben. Vielen Dank an Antje und Holger für das feine Geburtstags-Essen.!

Holger ist ein fitter 70-er. Hoffentlich sehen wir mit 70 auch noch so gut aus!

Als wir bei der Rückfahrt zu unseren Schiffen schon im Dinghy sitzen, sehen wir am Ufer eine Gruppe weiss angezogener Männer. Auf den Schultern tragen sie ein Schiff aus Holz und Papier, vielleicht 1m lang.

Das Schiff wird ins Wasser gelegt, angezündet und weggeschubbst. Wir beobachten, wie das Schiff längere Zeit lichterloh brennt. Wir wissen nicht, was das war, vermuten aber, eine Beerdigung.

Sonntag, 23.Dezember 2012: Langkawi, Kuah

Ab 4h morgens bläst heftiger Wind. Wir meinen, unsere Maus zu hören, aber vielleicht sind wir schon so darauf fixiert, dass wir Gespenster hören.

Keine Spuren der Maus zu erkennen, aber auch noch 4 leereFallen.

Paul bringt Holger unsere 5 vollen und einen leeren Dieselkanister. Er füllt sie bei der FREYJA ein und wir werden die Kanister dann an Land wieder auffüllen. Antje und Holger mussten von Singapur bis hier fast alles motoren und haben nicht merh viel Diesel an Bord. Ich schreibe fast den ganzen Tag Mails.

Zum Zvieri macht Paul Kaffee und sucht Biskuits. In einer Schublade findet er sie, diverse Pakete angefressen, auch eine Tüte Milchpulver fiel dem Vielfrass zum Opfer! Ich glaube wir müssen eine Kobraschlange an Bord nehmen. Die werden ja schliesslich auch in den Palmölplantagen eingesetzt, um der Mäuseplage Herr zu werden. Oder wir kaufen Gift!

Montag, 24.Dezember 2012: Langkawi, Kuah

Gegen 11h sind wir an Land. Mit Antje und Holger schlendern wir zum Multiquipladen, wo die Männer etwas abholen wollen. Die Teile sind aber noch nicht da. Also gehen wir zum Restaurant „The Pier“ wo Antje und Holger Bekannte treffen wollen. Es sind Bellinda und Fritz vom Segelschiff „ERASMUS“, Österreicher aus Wien, sie sind in der Reba Marina. Wir wollten

eigentlich hier im „The Pier“ zusammen essen, aber weil die Bedienung so unfreundlich guckt, verlegen wir uns ins Restaurant „Thai Seafood“. Hier ist es gemütlich, das Thai-Essen sehr gut und die Servierer sind sehr freundlich. Bellinda und Fritz kehren mit ihrem Mietauto zur Rebak Marina zurück und wir zu unseren Schiffen. Beim Dinghysteg treffen wir auf zwei junge Österreicher aus Vorarlberg. Sie suchen verzweifelt die finnische Segelmacherin Erja. Und wir als alte Hasen wissen natürlich wo die ist. 

Um 19h treffen wir uns wieder am Steg mit den „FREYJA's“ und wir gehen zum Abendessen, weil doch Weihnachten ist. Im Café SOFEA ist es sehr gemütlich und das Essen wieder prima und heute gibt es auch beim Bezahlen keinerlei Probleme. Wir sitzen mit lauter Muslimen hier. Von Weihnachten ist nichts zu merken und auch unsere weihnächtlichen Gefühle halten sich in Grenzen. Heute Abend ist es zwar nicht so heiss, es ist bedeckt und es weht ein kräftiger Wind.

Anschliessend sitzen wir noch auf der FREYJA gemütlich beisammen und „schnacken“ (Antje und Holger sind Norddeutsche und da „schnackt“ man halt) ausgiebig.

Dienstag, 25.Dezember 2012: Langkawi, Kuah

In der Nacht bläst es wie verrückt, etwa 35 Knoten.

Von unserem Haustierchen ist weit und breit nichts zu hören und zu sehen und die 4 Mausefallen sind unberührt. Paul meint die habe sich bei uns, im Schlaraffenland, überfressen und sei jetzt tot. Wie lange lebt eigentlich so eine Maus?

 

Mäuse erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 4,5 bis 12,5 Zentimetern, hinzu kommt ein 3 bis 11 Zentimeter langer Schwanz. Das Gewicht, soweit bekannt, liegt zwischen 12 und 35 Gramm. Das Fell ist je nach Art weich, rau oder stachelig, seine Färbung reicht an der Oberseite von hellgrau über verschiedene Grau- und Brauntöne bis schwarzbraun, die Unterseite ist heller. Der Schwanz erscheint unbehaart, ist aber mit feinen Haaren bedeckt.

 

Manche Arten haben sich derart auf ihre Rolle als Kulturfolger spezialisiert, dass man sie meistens in der Nähe menschlicher Behausungen findet.

Die wildlebenden Arten sind überwiegend nachtaktiv, die kulturfolgenden Arten hingegen können zu jeder Tages- und Nachtzeit aktiv sein. Sie sind überwiegend Bodenbewohner, können aber gut klettern sowie – zumindest im Fall der Hausmaus – auch schwimmen. Als Ruheplätze dienen ihnen Felsspalten, selbst gegrabene Erdbaue oder menschengemachte Unterschlupfe.

Mäuse ernähren sich von vielerlei pflanzlichen Materialien, etwa Samen, Wurzeln, Blättern und Stängeln. Einige Arten fressen auch Insekten und andere Kleintiere, wenn verfügbar. Die kulturfolgenden Arten fressen jedes verfügbare menschliche Nahrungsmittel.

 

Bei entsprechendem Nahrungsangebot ist die Hausmaus das ganze Jahr über fortpflanzungsfähig. Bis zu acht Würfe mit durchschnittlich drei bis acht Jungen im Jahr sind möglich. Wenn sich aber ihre Nahrungsreserven und das Platzangebot verknappen, also sozialer Stress entsteht, verzögern sich die Eireifung und die Brunst. Diese hormonelle Steuerung schützt letztlich vor einer Überbevölkerung.

 

Die Jungtiere werden nackt, blind, taub und unpigmentiert geboren und wiegen weniger als ein Gramm. Um den 10. Lebenstag herum sind die Nestlinge von einem gleichmäßigen Flaum aus kurzen Haaren überzogen, und am 15. oder 16. Tag nach der Geburt öffnen sich die Augen. Bis zu einem Alter von etwa 21 Tagen werden sie mit Milch gesäugt, dann können sie von der Mutter abgesetzt werden. Im Alter von drei Wochen haben sie ein Körpergewicht von etwa sechs Gramm erreicht. Im Alter von sechs Wochen sind sie geschlechtsreif. Wirklich zuchtreif sind sie ab der achten Woche. Die Tragezeit beträgt etwa drei Wochen.

 

Die Lebenserwartung der Hausmaus beträgt in der Tierhaltung zwei bis drei Jahre, einzelne Tiere können deutlich älter werden. Durch innerartliche Konkurrenz und Feinddruck ist die Lebenserwartung von Hausmäusen im Freiland erheblich geringer.

 

Aber echt, da steht nichts davon, dass die auf Segelschiffen wohnen!!!

Übrigens sieht es in unserer Stube auch nicht gerade weihnächtlich aus. Der ganze Tisch ist vollgestellt mit Sachen, die wir aus den Schränken geräumt haben und die ich erst wieder einräumen werde, wenn die Maus endgültig der Vergangenheit angehört. Und vorher werde ich alle Schränke gründlich putzen, wo die Maus herumgetapst ist.

Um 13h30 treffen wir uns mit FREYJA's am Steg und wir laufen zusammen zum Yachtclub. Da waren wir noch nicht, und den möchten wir uns heute ansehen.

Wir treffen wieder auf die zwei jungen Österreicher, sie heissen Klaus (mit Thai-Freundin) und Alex. Ihr Schiff heisst „Calisto“. Wir sitzen lange zusammen und quatschen. Auf dem Rückweg zu den Dinghys mieten wir ein Auto. Holger, Antje oder ich wollen nicht fahren, also fährt Paul.

Heute hat es nicht geregnet.

Mittwoch, 26.Dezember 2012: Langkawi, Kuah

Gegen Morgen regnet es leicht. Wir verschlafen bis um 9h15 !!! Waren aber schon um 21h im Bett.

Dabei müssen wir doch um 10h beim Auto sein. Aber das schaffen wir! Zusammen mit Antje und Holger machen wir einen Ausflug. Zuerst fahren wir auf den höchsten Berg von Langkawi, den Gunung Raya (890 m hoch). Bis wir nur schon den richtigen Weg da hinauf finden, dauert es....

Und als wir endlich oben angekommen sind, ist die Sicht sehr bescheiden. Der Nebel wird von einem sehr starken Wind herangeblasen.

Also fahren wir wieder hinunter und fahren nach Tanjung Rhu, an der Nordküste der Insel. Hier werden wir überedet, eine 2-stündige Bootstour zu machen. Und weil wir ja so lange nicht mehr Boot gefahren sind, machen wir das. Mit einem Boot mit 85 PS Aussenborder brettern wir wie die Touris durch die Lagune. Das ist richtig toll. Wir sehen einen Seeotter, einen grossen Leguan, der sich auf einem Felsen sonnt, ganz viele Seeadler und Braune Adler, sowie jede Menge Affen. Wir fahren mit dem Boot durch eine schöne Höhle mit Stalagtiten und später laufen wir durch die Bat Cave, eine Höhle mit Fledermäusen. Die Höhle ist wunderschön aber Fledermäuse hat es nicht besonders viele. Auf der Fahrt durch diverse Canyons sehen wir wunderschöne Felsformationen und zum Schluss besichtigen wir eine Fischfarm, wo man uns verschiedene Fische zeigt, unter anderen auch 3 grosse Stachelrochen, die dem Guide aus der Hand fressen. Genau nach 2 Stunden, auf die Minute sind wir zurück am Ausgangspunkt. Inzwischen ist es 14h45, wir haben noch nicht zu Mittag gegessen und getrunken auch noch fast nichts. Es ist fast 15h45 als wir an einem Stand einen noch heissen, gezuckerten Teigring (wie ein Berliner, aber ohne Konfitüre) essen, ohne dazu etwas zu trinken. Den Rückweg fahren wir an der Ostküste entlang. In Kuah erledigen wir noch verschiedene Einkäufe. In einem chinesischen Grosshandelsladen kaufen wir 4 kg Erdbeer-Emmi-Yoghurt und 2,4 kg Emmi-Gruyère-Käse (den teilen wir aber mit der „FREYJA“) und sind um 17h zurück bei den Dinghys. Paul muss sofort den Käse degustieren und er ist wirklich prima, (1 Kilo 65 Ringgit = etwa 21 Sfr.). Ich habe heute einen Kalender für 2013 gekauft (10 Ringgit= 3 Sfr.).

Donnerstag, 27.Dezember 2012: Langkawi, Kuah

Gegen Morgen regnet es wieder leicht und kurz. Danach gibt es einen schönen, sonnigen Tag. Unsere Maus hat sich wieder nicht gerührt. Also wird sie heute offiziell für tot erklärt, wegen Überfressung und ich kann endlich, nach dem Paul die Fallen entfernt hat, die Schränke putzen. Ah ist das schön, alles wird herausgesaugt und herausgewaschen und dann wieder schön eingeräumt. Nun ist auch unser Stubentisch wieder (fast) leer. Beim Herausräumen habe ich wieder zwei angefressene Packungen gefunden. Ein mal Kakaopulver, pfui Teufel, mag ich nicht, sagt die Maus! Aber die zweite Packung rosarotes Puddingpulver aus Neuseeland: mmmm..., schmatz mampf!!!

Am Nachmittag gehen wir nochmals in die Stadt. Paul kauft sich im Chinesenladen 2 kleine Blechschachteln mit Café-Crème Zigärrchen. Ich bekomme in dem Laden 6 (sechs) Kalender geschenkt! Zurück auf dem Schiff stellt Paul fest, dass in beiden Zigarren-Schachteln Würmer gewütet haben. Also müssen wir am Samstag (am Freitag ist ja geschlossen) wieder hin, um zu reklamieren. Aber rauchen ist ja sowieso ungesund.

Abends sind wir bei den „FREYJA's“ zum Sundowner eingeladen.

Freitag, 28.Dezember 2012: Langkawi, Kuah

Es ist ein schöner Tag. Das Wetter will sich langsam bessern, vor allem gibt es keine Blitze und Donner mehr. Und nachts ist es kühler, so dass man besser schlafen kann.

Wir sind den ganzen Tag an Bord, ich beim Schreiben und Fotos löschen und Paul beim Lesen.

Abends um 18h sind wir schon wieder auf der „FREYJA“. Die haben zuviel (???) Bier im Kühlschrank und laden uns deshalb zum „sundowner“ ein. Ein wunderschöner Vollmond geht hinter einem Berg auf. Wir geben dankend die zwei Mausfallen zurück.

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