Sonntag, 3. März 2019: Mhamid – Khamlia, 434,8 km (meiner Meinung nach viel zu viel!)
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Kalifa schenkt uns zum Abschied ein frisches Fladenbrot. Wir bezahlen 100 Dirham (10€) für zwei Tage und verabschieden uns vom Camping „La Boussole“. Sehr schön ist es hier! Heute sind 8 Camper da. Um 9h fahren wir los. Zuerst 90 km zurück nach Zagora und dort rechts abbiegen. Am Anfang sind die Strassen sehr gut, später sind Teilstücke sehr schlecht, es hat viele Schlaglöcher. Aber die Landschaften sind schön und abwechslungsreich. In Ait-Menad hat Anna, die Navifrau, ein echtes Problem. Sie will unbedingt und ständig, dass wir wenden. Aber wir trotzen ihr und wenden nicht. Wir sind nämlich genau auf dem richtigen Weg! Irgendwo unterwegs liegt ein totes Dromedar am Strassenrand. Das stinkt scheusslich, bei 26° Wärme.

Und heute landen wir da, wo wir NIE hinwollten, nämlich in Taouz, da wo die asphaltierte Strasse aufhört und es nur noch Sandpisten gibt, unmittelbar an der algerischen Grenze gelegen. Wir sind 20 km zu weit an unserem Ziel vorbei gefahren und müssen diese 20 km wieder zurück. Und diesmal ist nicht Anna schuld, sondern anscheinend ich, ist doch klar! Das ist auch genau der Grund wieso ich das Navi nicht anrühre…. Um 17h sind wir dann endlich auf einem kleinen Stellplatz (5 Camper) in Khamlia “Chez les Artistes“. Die Französische Chefin Johanna bringt uns sofort Tee zur Begrüssung an den BONSAI. Nach dem Tee laufen wir zu einem Gebäude, wo Gnaoua-Musik gemacht wird. Diese Musik stammt von den ehemaligen Sklaven aus Schwarzafrika.

 

Die Gnawa (französische Schreibung: Gnaoua; sind eine ethnische Minderheit in Marokko und gelten als Nachfahren von Sklaven aus dem westlichen Afrika südlich der Sahara, dem ehemaligen Reich von Gana.

 

Wir hören kurz zu und sind dann wieder im Auto zum Abendessen.

bei der Gnaoua-Musik
unser Campingplatz
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