Mittwoch, 14.01.2026: El Campello – Benissa, 60,8km
Um 10h30 verlassen wir nach 8 Tagen den Campingplatz «La Coveta». Auch wenn die Parzellen hier eher eng und klein sind, hat es uns doch gut gefallen. Aber jetzt wollen wir wieder ein Stück nordwärts kommen. Es ist bewölkt und 13°, aber kein Regen.
Heute steht zuerst nochmals Benidorm auf dem Programm. Wir wollen uns das verrückte Hochhaus «Intempo» ein wenig aus der Nähe ansehen. Um 11h sind wir bei dem Gebäude. Die Front glänzt wunderbar golden in der Sonne, die durch die Wolken kommt. Ein Wahnsinn dieses Hochhaus. Wir laufen rund um die Wohnburg und fahren nach 30 Minuten weiter. Übrigens: man könnte hier immer noch Wohnungen kaufen…!
Die Mittagspause halten wir in Altea, bei Paul’s Lieblingsort, dem «Wildsauplatz» ab.
Um 13h50 sind wir in Benissa und haben Glück, dass noch ein Plätzchen für uns frei ist.
Es ist 15° warm und leicht bewölkt. Wir laufen ins Dorf und trinken beim Restaurant »FRAU» etwas. Danach geht es zu einer Schreinerei. Hier bestellen wir ein Brett, das Paul für eine Reparatur braucht. Von hier geht es zurück zum BONSAI, wo wir es uns gemütlich machen.
Das «Intempo» ist ein 47-stöckiges sowie 202,5 Meter hohes Hochhaus für Wohnzwecke in Benidorm in Spanien. Die Eröffnung des Intempo war ursprünglich für das Jahr 2009 vorgesehen, verzögerte sich jedoch wegen der Finanzkrise ab 2007 erheblich. Im März 2014 wurde mit der Entfernung des letzten Baukrans begonnen, die bis zu einer möglichen Eröffnung noch notwendigen Arbeiten blieben aber aus Geldmangel unterbrochen Das Hochhaus wurde 2021 fertiggestellt.
Das «Intempo» besitzt 47 Obergeschosse und eine Höhe von knapp 203 Metern, womit es zu den höchsten Bauwerken Spaniens gehört und gleichzeitig eines der höchsten Wohngebäude Europas ist. In drei Untergeschossen sind Parkgaragen untergebracht. Das Intempo besteht aus zwei Wohntürmen mit einem Abstand von 20 Metern, die zwischen der 33. und der 44. Etage durch einen umgekehrten Kegel miteinander verbunden sind, der selbst acht Geschosse enthält. Die Fassade in Form eines M ist ganz aus Glas, die Seitenwände aus Stahlbeton. Die Gebäudeteile sind durch insgesamt zehn Aufzüge erschlossen, von denen jeweils drei je Wohnturm über die gesamte Höhe der beiden Türme führen. Für den Bau wurden rund 2.500 Tonnen Stahl und 29.000 Kubikmeter Beton verarbeitet. Das Gebäude wurde vom spanischen Architekten Roberto Pérez Guerras entworfen und war für den alle vier Jahre vergebenen Preis für herausragende Betonbauten 2014 des Internationalen Betonverbands (FIB) nominiert.


























