Diestag, 4.August 2026: 13.Tag, Gannay-sur-Loire – Auxerre, 145,3km
In der Nacht gibt es ein Gewitter mit vielen hellen Blitzen, Donnern und sehr starkem Windgetöse. Aber leider gibt es auch dieses Mal nicht wirklich viel Regen. Schade!
Um 9h30 verlassen wir diesen schönen (Paul’s Lieblings-) Platz am «Canal Latéral à la Loire» und somit auch das Loiretal. Die Sonne scheint, es ist leicht bewölkt und 25° warm. Heute schauen wir uns keine Kirchen und keine Schlösser an, nur ganz viel sehr trockene Landschaft. Wir fahren quer durch das Land und fahren durch viele, viele sehr schöne kleine Dörfer. Wir sehen aber auch Ortschaften, wo die alten Häuser still vor sich hingammeln und langsam zerfallen.
Um 12h30 sind wir in Auxerre, am Fluss Yonne. Aber wir brauchen über eine halbe Stunde bis wir unseren Stellplatz finden, wegen den vielen Baustellen und Umleitungen (Déviations). Paul muss den BONSAI durch engste Altstadtgassen manövrieren und ist bald am Anschlag. Aber er schafft das, wie immer, souverän und wir erreichen den anvisierten Platz ohne Beulen und Kratzer…
Nach einer ausgedehnten Mittags-Pause erkunden wir von 15h bis 19h die wunderschöne Altstadt von Auxerre. Es ist zwar heiss aber echt schön! Zwischendurch gibt es eine superfeine Glacé und später ein kleines Abendessen im Restaurant «Dix» Wir kehren zufrieden zum Camper zurück.
P.S. Paul hat sich mit seinen schmerzenden Knien tapfer durch die Gassen hinauf in die Altstadt und wieder hinunter gequält.
Auxerre ist Hauptort des Départements Yonne in der französischen Region Bourgogne-Franche-Comté. Die Stadt hat 35.097 Einwohner (Stand 1. Januar 2023).
Die Gemeinde Auxerre liegt im nordwestlichen Teil der Region Burgund-Franche-Comté, im Zentrum des Departements Yonne. Sie wird von der Yonne durchquert, einem Nebenfluss der Seine, der das Departement von Süden nach Norden durchzieht. Die Gemeinde liegt im Norden Burgunds, einer Region mit Sedimentflächen und am Ende des Pariser Beckens.
Die Tour de l’Horloge (dt. Uhrturm) steht in Auxerre in Burgund, Frankreich. Die ursprüngliche Turm, war Teil einer gallo-römischen Befestigungsanlage und wurde im Laufe der Jahrhunderte oft restauriert, erweitert und erhöht. Angelehnt an diesen Turm wurde 1483 ein Stadttor errichtet, in dem sich auch ein Gefängnis befand. Im 17. Jahrhundert wurde von den reichen Bürgern der Stadt die heute bekannte Turmuhr gestiftet, die über dem Stadttor eingebaut wurde und deren Uhrwerk sich im ehemaligen Gefängnis befindet. Die Uhr hat zwei Zifferblätter mit gotischen Ornamenten, eines am Ostseite und eines am Westseite des Tores. Das Besondere an der Uhr sind ihre beiden Uhrzeiger, welche sich unabhängig voneinander bewegen. Der eine hat als Symbol die Sonne, der andere den Mond, und sie zeigen dementsprechend den Stand der Sonne bzw. des Mondes an.


































































