Donnerstag, 14. März 2019: Fès – Bab-Berred im Rif-Gebirge, 202,3 km
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Nach einem Kurzeinkauf im Marjane Supermarkt geht unsere Reise weiter nordwärts. Dem Parkplatz-Wächter haben wir gestern Abend 2€ gegeben und durften dafür hier in Ruhe schlafen. Heute durchfahren wir das Rif-Gebirge und haben zum Teil fürchterlich schlechte Strassen voller Löcher. Wir fahren durch einige Orte, die schrecklich schmutzig sind und noch schlechtere Strassen haben. Manchmal haben wir das Gefühl, unser Fahrzeug fällt auseinander…! Nicht einmal in der Wüste waren die Strassen so schlimm! In einem Ort schmeisst ein Knabe mit einem Stein nach unserem Auto. Aber zum Glück trifft er nicht. In einem anderen Dorf machen drei Jungs eine Mutprobe, indem sie mitten auf der Strasse stehen, bis wir ganz nah dran sind. Trotz allem sind die Landschaften immer grüner und einfach nur wunderschön! Dieses Rif-Gebirge hat es wirklich in sich: wir fahren 1001 Linkskurve und genau so viele Rechtskurven. Um 16h tanken wir (für 95 Cent/Liter Diesel) in Bab-Berred, auf 1235 m Höhe. Wir fragen den Tankwart, ob wir hier übernachten dürfen und er meint: „Pas de problème!“

 

Das Rifgebirge grenzt im Norden unmittelbar ans Mittelmeer; es bildet den afrikanischen Vorsprung zur Strasse von Gibraltar und gipfelt dort im Jbel Musa, etwa 851m hoch, der dem Felsen von Gibraltar auf der Iberischen Halbinsel gegenüberliegt. Südlich wird es von den Gebirgsketten des Mittleren Atlas und des Tellatlas abgelöst.

 

Gegen 19h schleicht sich Nebel an und es dauert nicht lange, sind wir total im Nebel eingehüllt. Paul hat, wie fast jeden Abend, gekocht. Verschiedene Gemüse mit Pouletfleisch. Gewürzt hat er mit Marokkanischen Gewürzen. Er sagt, es sei nicht scharf. Aber beim Essen laufen uns beiden die Tränen und die Nasen tropfen...! Aber gut ist es trotzdem.

Ausfahrt aus Fès
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