Mittwoch, 16.Januar 2013: Ao Chalong
In der Nacht, um 00h45 regnet es plötzlich vier Tropfen. Bis wir alle unsere Fenster und Luken geschlossen haben, ist es schon wieder vorbei.
Nach 9h verlegen die FREYJA und wir uns 2 sm weiter ans andere Ende der Chalong Bucht. Hier brettern keine Tauch-und sonstigen Touriboote wie die Irren an uns vorbei, am liebsten möglichst nahe! Es ist wieder ein heisser, schöner Tag. Den Nachmittag verbringen wir Siesta haltend, badend und lesend, so richtig faul. Ich habe ein saumässig spannendes Buch von David Baldacci:“Mit jedem Schlag der Stunde“.
Hier noch ein paar Gedanken zum „Einkaufen in Thailand“; also, das kann manchmal richtig schwierig sein! Wenn die Sachen nur auf Thai angeschrieben sind, wird es mühsam. Ich habe z.B. 2 Yoghurt gekauft, zum Glück nur 2, zum probieren. Heute beim Frühstück stellen wir erstaunt fest, dass es da ganze Maiskörner und ganze rote Kidney-Bohnen drin hat. Wir lieben rote Kidney-Bohnen, aber doch bitte nicht im Yoghurt.
Auch mit der thailändischen Währung, dem Baht, tun wir uns noch ziemlich schwer. Wir sind ständig mühsam am umrechnen, wieviel was nun kostet, dabei scheint es doch ganz
einfach zu sein.
Am 16. Jan 2013
THB CHF THB CHF THB CHF
10 0,31 150 4,67 450 14,00
20 0,62 200 6,22 500 15,56
30 0,93 250 7,78 1.000 31,11
40 1,24 300 9,33 2.500 77,78
50 1,56 350 10,89 5.000 155,56
100 3,11 400 12,45 10.000 311,13
Donnerstag, 17.Januar 2013: Ao Chalong
Ich erhalte den Auftrag, Antjes und Pauls Zahnarzttermin bei „wir sprechen Deutsch“ telefonisch abzusagen. Wird sofort erledigt! Heute bläst es richtig stark, das heisst die Wäsche trocknet prima. Aber dafür schaukelt die MABUHAY auch kräftig.
Um 15h fahren wir an Land, zur Erkundung der Umgebung. Wir spazieren ein wenig der Strasse entlang, aber es ist viel zu heiss. Wir kehren bald wieder um und setzen uns am Strand in die schattige Beach Bar. Um 17h30 kommen noch Kathrin und Swen von der „Solar Planet“ dazu. Jetzt werden die Tische auf den Strand gezügelt, wo wir und die „Solar Planet“ zu Abend essen. Antje und Holger kehren zur FREYJA zurück.
Nach dem Essen müssen wir schon bald zu den Schiffen zurück, weil jetzt Ebbe ist und wir sonst das Dinghy über Steine und Schlick tragen müssten.
Auf der „Solar Planet“ gibt es dann noch einen längeren Schlummertrunk und die Herren genehmigen sich eine feine Zigarre aus Mexiko.
Freitag, 18.Januar 2013: Ao Chalong
Sonnig und heiss. Wir verlegen die MABUHAY wieder vor den Ort Chalong. Antje muss zur Zahnsteinentfernung und heute Abend wollen wir uns mit Bellinda und Fritz von der ERASMUS treffen.
Paul und ich schauen noch schnell bei zwei Reisebüros vorbei. Ich will mich erkundigen wegen Flugpreisen in die Schweiz. Im 1. Reisebüro sagt die Frau uns, dass wir die Flüge im Internet billiger bekommen können als bei ihr. Im 2. Reisebüro nennt man uns horrende Preise! Also muss ich doch wieder selber im Internet herumwursteln.
Samstag, 19.Januar 2013: Ao Chalong
Die Nacht ist unendlich schaukelig und es bläst ein heftiger Wind. Oh je, wenn ich daran denke, dass wir zu Hause ein schönes Bett haben, das bockstill und ruhig da steht....,
Eigentlich würden wir gerne hier bleiben vor dem Ort Chalong, um heute Abend den Night Market nochmals zu besuchen, aber das Wasser ist hier so unruhig, mit ca. 20 Knoten Wind, dass wir die MABUHAY und die FREYJA wieder ans andere Ende der Bucht verlegen, wo es viel angenehmer ist. Wir sind den ganzen Tag an Bord.
Wir haben ein Paket Chinesische Schweinswürste gekauft, zum Testen. Leider sind sie nur Chinesisch und Thailändisch angeschrieben. Am Mittag versuchen wir jeder ein Rädchen kalt, bääähhh, die sind ja süss!
Beim Abendessen versuchen wir die Wurst in Scheiben geschnitten zu braten und mit einer Sauce zu versehen. Pfui Teufel, sind immer noch süss! Ich katapultiere jedes einzelne Wurstscheibchen direkt über Bord. Paul isst sie stoiisch!
Wir sind zum Sundowner bei der FREYJA eingeladen. Zwar sehen wir zum Sundowner fast keine Sonne, es ist bewölkt und hat zeitweise kurz geregnet.
Sonntag, 20.Januar 2013: Ao Chalong
Es bläst immer wieder in heftigen Böen, aber sonst ist es sonnig und heiss. Ich habe
Ich habe heute Telefondienst.
Zuerst ruft Ket, der Segelmacher für FREYJA an. Er kann morgen das reparierte Segel nicht abliefern, ob es heute gehe. Ich kläre per Funk ab und melde an Ket weiter, dass es o.k. ist. Die FREYJA's haben kein thailändisches Telefon. Dann ruft die Zahnklinik für Antje an, ob sie morgen um 15h nochmals zum Zahnreinigen kommt? Ja, ja, sie kommt! Und weil ja Paul morgen um 17h30 auch zu dem gleichen Zahnarzt muss, teile ich dem Fräulein mit, dass Paul ganz bestimmt auch kommen wird. Das verwirrt das nette Fräulein zwar im ersten Moment, aber dann ist sie einverstanden, dass Paul auch kommt. Aber der Service ist erstaunlich, die rufen sogar am Sonntag an, um die Patienten an ihre Zahnarzttermine zu erinnern.
Paul zerschneidet 3 süsse Chinesische Schweinswürste in mundgerechte kleine Stücklein für die Fische!
Gegen 16h machen Paul und ich einen Strandspaziergang. Später stossen Antje und Holger zu uns und wir setzen uns in die Beach Bar um etwas zu trinken. Noch später essen wir am Strand der Beach Bar an einem 10-er-Tisch zu Abend. Es sind 4 Österreicher, 4 Deutsche und wir 2 Schweizer da. Nach dem Essen gehen Paul und ich an Bord und Paul isst nochmals zu Abend. Seine Kokosmilch-Hühnersuppe hat er im Restaurant fast unberührt stehen lassen.









