Vietnam: Mekongdelta und Saigon, 07.04. - 10.04.2013 , Teil 1
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Sonntag, 7.April 2013: Phnom Penh (Kambodscha) - Chau Doc (Vietnam)

Um 6h werden wir geweckt, jetzt, wo wir endlich schlafen könnten !!!

Wir frühstücken im Gästehaus und werden um 7h40 zur Mekong-Bootsfahrt nach Vietnam abgeholt. Wir freuen uns beide auf eine langsame, gemütliche Fahrt auf dem Fluss hinunter bis nach Chau Doc. Wir sind richtig glücklich und zufrieden, dass wir alles so gut organisiert haben. Aber nun geht der Ärger los! Man führt uns in das Büro des Tourveranstalters und sagt uns, dass das langsame Holzboot, das wir gebucht haben, nicht fahre, zuerst, weil es kaputt sei, und dann, weil wir nur 2 Personen sind. Wir müssen pro Person 10 US$ aufzahlen und dann das Expressboot nehmen, was wir ja genau nicht wollten. Wir weigern uns stur aufzuzahlen. Die Chefin ruft irgendwo an, fängt dann an zu weinen und verlässt schluchzend und schimpfend das Büro. Sie lässt uns und ihre beiden Angestellten, zwei junge Frauen, einfach stehen. Jetzt gucken wir alle vier ziemlich doof aus der Wäsche! Vermutlich hat die dumme Pute wegen uns das Gesicht verloren....

Um 8h soll das Schnellboot ablegen und jetzt ist es 8h30. Den zwei jungen Frauen zuliebe, die sich um uns bemühen, entschliessen wir uns, für uns beide zusammen 10 US$ (anstatt 20 US$) aufzuzahlen. Nun telefonieren die zwei Frauen hin und her und um 8h45 sitzen wir im Speedboot und brausen zusammen mit einer 12-er Reisegruppe den Mekong hinunter. An der kambodschanischen Grenze kriegen wir den Ausreisestempel und schon brettern wir weiter auf dem Fluss zur vietnamesischen Grenze. Unterwegs sehen wir Kühe und Menschen die zusammen im Mekong baden. Aber ansonsten sind wir eigentlich froh, auf dem Schnellboot zu sein. Die Fahrt mit dem langsamen Holzboot wäre vermutlich ziemlich langweilig geworden. Die Flussfahrt ist viel länger als wir erwartet hatten, 5¼ Stunden mit dem Expressboot. An der Vietnam Grenze dauert das Pässe Stempeln etwas länger. Wir wechseln Geld, 10'000 Dong sind 45 Rappen. Wir sind in Vietnam und jetzt sind wir stolze Besitzer von 2,2 Millionen Dong! Millionäre!!!

Vietnam

Amtssprache: Vietnamesisch

Hauptstadt: Hanoi

Staatsform: Volksrepublik

Regierungssystem: Sozialistisches Einparteiensystem

Staatsoberhaupt: Präsident Trương Tấn Sang

Regierungschef Premierminister: Nguyễn Tấn Dũng

Fläche: 331.698 km²

Einwohnerzahl: 91.519.289 (Stand: Juli 2012)

Bevölkerungsdichte: 280 Einwohner pro km²

Währung: Đồng (1 Dong = 0,000045 Sfr. / 1 Sfr. = 4227 Dong, im April 2013)

Unabhängigkeit von Frankreich: am 2. September 1945 erklärt, 1954 anerkannt

Nationalfeiertag: 2. September

Zeitzone: UTC+7

 

Vietnam (vietnamesisch: Việt Nam, Bedeutung: Viet des Südens), amtlich Sozialistische Republik Vietnam, ist ein langgestreckter Küstenstaat in Südostasien. Er grenzt an China, Laos, Kambodscha und das Südchinesische Meer.

 

Vietnams Fläche entspricht ungefähr jener Deutschlands. Das Land umfasst die weiten Ebenen der Flussdeltas von Rotem Fluss und Mekong, die gesamte östliche Festlandküste Südostasiens sowie die langen Gebirgszüge und Hochebenen des Hinterlandes. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 1.650 km, die Ost-West-Breite bis zu 600 km, während die schmalste Stelle in Mittelvietnam nur 50 km breit ist. Die Küstenlinie hat eine Länge von über 3.400 km, auch die Landgrenzen zu den drei Nachbarstaaten überschreiten wegen der langgestreckten Form 3.000 km Gesamtlänge.

 

Die Geografie Vietnams wird auch als „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ beschrieben: Im Norden und Süden liegen zwei fruchtbare reisliefernde Flussdeltas, dazwischen als Verbindung ein schmales, eher karges, von Wald und Gebirge geprägtes Gebiet. Insgesamt ist Vietnam zu 3/4 von Bergen und Hochebenen überzogen.

Sonntag, 7.April 2013: Chau Doc (Vietnam)

Die Fahrt von der Kambodschanisch/Vietnamesischen Grenze bis zum Ort Chau Doc dauert nochmals etwa 1 Stunde mit dem Schnellboot. Das ist sehr interessant. Genau so habe ich mir Vietnam vorgestellt. Viele Leute wohnen auf Booten auf dem Mekong und seinen Nebenflüssen, oder in Hütten an den Flussufern. Viele, besonders Frauen, tragen die typischen Strohhüte. Überall wird Reis um- oder abgeladen, wie die Ameisen. Auf dem kambodschanischen Mekong war nicht sehr viel Schiffsverkehr. Hier in Vietnam wimmelt es nur so von kleinen und grösseren Schiffen, Sampans und Dschunken. Man weiss gar nicht mehr wo schauen!

Um 14h sind wir in unserem schönen grossen Zimmer im Hotel Vính Phu'óc. Die nette und sehr geschäftstüchtige Hotelchefin überredet uns, noch einen Tag länger im Mekongdelta zu bleiben. Der Zwei-Tagesausflug ins Mekongdelta kostet von Phnom Penh bis Saigon mit dem langsamen Holzboot 35$, mit dem Speedboot 45$. Wir haben pro Person 40$ bezahlt, dabei sind zweimal Hotelzimmer mit zweimal Frühstück, alle Besichtigungen und Transporte bis Saigon inbegriffen.

Im Zimmer duschen wir erst mal kalt und machen dann eine Siesta, es ist etwa 38°. Während ich dies schreibe und gleichzeitig Fotos von der Kamera auf den Compi lade, um Platz für neue Fotos zu bekommen, liegt Paul unter dem Deckenventilator und schaut im Fernsehen ein Billardturnier an. Wir haben wieder zwei Riesenbetten in unserem Zimmer. Danach machen wir einen langen Spaziergang durch die Stadt und essen in unserem Hotel zu Abend. Gut! In dieser Stadt hat es Unmengen von Cyclos (Velo-Rikschas) die ununterbrochen etwas transportieren, Menschen oder Material und es herrscht ein geschäftiger Ameisenverkehr.

Montag, 8.April 2013: Chau Doc – Can Thó

5h45 ist Tagwache. Wir haben sehr gut geschlafen mit Deckenventilator und (ausnahmsweise) Air Condition. 6 h Frühstück und um 6h30 mit Alex, unserem Guide, zu Fuss zum Mekongfluss. Unterwegs kommen wir an einer Schule vorbei. Es ist 6h40 und viele, viele Schulkinder versammeln sich bei der Schule. Alex erklärt uns, dass jeden Montagmorgen draussen auf dem Platz vor der Schule für alle der Appell stattfindet. Die Kinder werden gelobt oder gerügt und das Programm der neuen Woche wird besprochen. Alex stellt mich einer Lehrerin im schönen traditionellen Kleid vor und ich darf sie fotografieren. Mit einem kleinen Boot fahren wir jetzt zu einer Fischfarm. Man zeigt uns ganz kurz, wie die Fische gefüttert werden. Der Fischfarmbesuch dauert etwa 5 Minuten. Dann fahren wir mit dem Boot weiter zu einem Ort, wo von Moslemfrauen gewoben wird. Der Sinn davon: KAUFEN! Wir kaufen einen orange/roten Seidenschal (später stellt sich heraus, dass er total abfärbt!). Wir bekommen „frei“ und laufen zur Hauptstrasse, wo wir uns eine Moschee anschauen (nur von aussen). Aber die vielen Fisch-und Gemüseverkäuferinnen die auf der Strasse am Boden hocken, sind viel interessanter. Der Bootsführer kommt uns suchen, weil er glaubt, wir finden den Weg zurück zum Boot nicht mehr. Per Boot geht es dann wieder zurück an Land. Hier steigen wir in einen Minibus ein und holen im Hotel unser Gepäck ab. Jetzt fahren wir, nur wir beide und der Guide Alex, im Minibus 3 Stunden nach Can Thó, eine ziemlich grosse Stadt, mitten im Mekongdelta. Die Fahrt dahin ist wieder sehr interessant, durch fast ununterbrochene Strassendörfer. Wenn man sich die sehr wenigen Autos wegdenkt, kommen wir uns fast vor wie vor 200 Jahren oder so. Nur dass hier jeder, ausser uns, ein i-Phone am Ohr oder in den Fingern hat. Wir bekommen ein schönes Zimmer im Hotel Huy Hoang. Nach einer kurzen Siesta laufen wir 5 Stunden lang durch die Stadt. Es ist enorm unterhaltsam und farbenfroh. Besonders rund um den Markt. Jeder hockt auf dem Boden und will etwas verkaufen. Wir sehen eine Frau, die gerade mit einer grossen Schere einen Frosch aufschnippelt und ihm die Beine abschneidet. Als sie merkt, dass wir sie beobachten, scheucht sie uns weiter. Es hat ungeheuer viel sehr schönes Gemüse und Früchte. Eine wahre Augenfreude! Wir laufen durch eine Gasse, wo es nur lauter Werkzeugverkäufer hat. Einer verkauft nur Kugellager. Von riesig grossen bis zu winzig kleinen. Andere verkaufen haufenweise Federn oder Stossdämpfer. Wir machen mitten im Getümmel eine Eiscafépause. Übrigens hat Vietnam sehr guten Kaffee, der weiter nördlich angebaut wird.

Das Abendessen gibt es irgendwo in der Stadt für 113'000 Dong, das sind etwa 5.10 SFr. für zwei Personen. Paul isst gelbe Nudeln mit gemischtem Gemüse und Tofu, ich Reis, gemischtes Gemüse und Tofu, dazu 4 Getränke, alles sehr gut. Paul hat sehr grosse Mühe mit diesen komischen Dong's hier. Viel zu viele Nullen. Wir arbeiten daran, das besser hinzukriegen, bevor wir Vietnam wieder verlassen. Heute ist es den ganzen Tag bewölkt. Wir empfinden es hier als sehr viel kühler als in Phnom Penh, Kambodscha.

Dienstag, 9.April 2013: Can Thó – Saigon (Ho Chi Minh City)

Um 5h Tagwache. 6h Frühstück im Hotel. Danach mit einem Boot und einer ganzen Gruppe Touristen etwa 30 Minuten auf dem Mekong bis zum „schwimmenden Markt“. Das ist sehr spannend. Auf jedem Schiff wird etwas anderes verkauft, z.B. Ananas, Gurken, Kürbis usw. In kleinen Booten wird sogar gekocht und Nudeln oder Suppe verkauft. Man weiss gar nicht mehr wo schauen! Weiter geht die Fahrt zu einem Ort, wo Reisnudeln hergestellt werden. Und danach besuchen wir eine sehr schöne Obstplantage, wo Durian (Stinkfrucht), Drachenfrucht, Bananen, Ananas usw. angepflanzt werden. Wir bekommen hier ziemlich viel Freizeit, damit wir Fruchtsalat essen und Fruchtsäfte trinken können! Zurück geht es wieder 45 Minuten auf dem Mekong, der hier eine ziemliche Brühe ist. Aber die Leute baden darin, waschen Geschirr und Wäsche, fischen und leben in ihren Dschunken oder Sampans auf dem Fluss. Um 11h sind wir wieder im Hotel, wo wir zu Mittag essen. Paul bestellt Schwein vom Grill und ich Schlange mit Nudeln. Die paar Schnipsel Schlange die ich bekomme sind nicht schlecht, aber zäh wie Gummi. Paul will mich jetzt nicht mehr küssen, wegen der Schlange.... 10 Minuten später ist die Schlange wieder draussen: Durchfall! Um 12h geht es in einem Kleinbus, 30 Personen wie die Sardinen, weiter nach Ho Chi Minh City oder einfacher genannt nach Saigon. Wir fahren durch sehr fruchtbare Gegend mit Obstplantagen, Gemüse und Reis. Seit Krabi, Thailand, war die Landschaft bis jetzt immer topfeben. Heute ist es wieder sonnig und sehr viel heisser als gestern.

Die meisten Leute sind sehr freundlich zu uns, auch wenn wir ausser „cam on“ (Danke) kein einziges Wort Vietnamesisch verstehen. Nach 4 Stunden Busfahrt sind wir in Saigon. Im Hotel THANH finden wir ein Zimmer für 12 US$ (2 Personen, ohne Frühstück) mit TV, Air Condition, Deckenventilator, Dusche/WC im 4. Stock., 72 Treppenstufen, kein Lift. Paul findet das gut, das sei Training für die bergige Schweiz und schleppt wacker zwei schwere Rücksäcke in den 4.Stock.

Im Reisebüro gegenüber, bei Phuong, buchen wir den Ausflug für morgen und den Rückflug von Hanoi nach Krabi. Das Abendessen gibt es direkt um die Ecke. Das Essen ist prima, aber mit 4.50 SFr. pro Person (ohne Getränke) „richtig teuer!“ Paul isst ein sehr zartes Beefsteak mit Pommes Frites. Ich vietnamesisches Pouletgeschnetzeltes mit Gemüse und Cashewnuss, dazu Reis. Unser Hotel liegt mitten im Herzen der Altstadt von Saigon, rundherum ist es total quirlig und laut, aber in unserem Zimmer herrscht schöne Ruhe.

Ho-Chi-Minh-Stadt (vietnamesisch Thành phố Hồ Chí Minh) ist die größte Stadt Vietnams. Im gesamten Verwaltungsgebiet der Stadt leben 7,1 Millionen Einwohner (Volkszählung 2009).

Die Stadt liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas auf dem Westufer des Saigon-Flusses. Unter ihrem alten Namen Sài Gòn (Saigon) war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Sie ist Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theater, Kinos, Museen und Baudenkmälern.

Ho-Chi-Minh-Stadt erhielt ihren Namen im Jahre 1976, nachdem Nord- und Südvietnam wiedervereinigt worden waren. Sie ist im Ausland nach wie vor unter ihrem alten Namen Saigon bekannt. Zur Abkürzung des vietnamesischen Namens Thành Phố Hồ Chí Minh wird in Vietnam die Stadt häufig Sài Gòn genannt, obwohl dies offiziell nur den ersten Bezirk von Saigon-Stadt bezeichnet.

Die Stadt wurde nach Ho Chi Minh benannt, welcher im September 1945 die Demokratische Republik Vietnam proklamierte und später die Führung des Landes als Staats- und Ministerpräsident übernahm. Nach der Teilung Vietnams als Folge des Indochinakriegs 1954 wurde er Präsident der Demokratischen Republik Vietnam.

Mittwoch, 10.April 2013: Saigon

Das Frühstück nehmen wir draussen bei der französischen Bäckerei, direkt neben unserem Hotel ein. Um 7h werden wir bereits von X Sonnenbrillen-, Fächer-, Feuerzeugen- und sonstigen Souvenirverkäufern belästigt. Die sind enorm hartnäckig und mühsam, man kann 30 Mal nein sagen und die geben immer noch nicht auf. Um 8h werden die Touristen eingesammelt und um 8h20 fahren wir in einem Sardinenbus (1 Chauffeur, 2 Guides und 23 Touristen) 120 km weit, Richtung kambodschanische Grenze, nach Tay Ninh, zu einem riesigen Cao Dai Tempel. Um 11h essen wir zu Mittag. Sehr gut! Paul bestellt freiwillig Reis mit Ei. Als sein Teller razfaz leer gegessen ist, sehen wir, dass es ein Kinderteller mit lauter Bären ist. Um 12h findet im Tempel ein Gebet statt (4 Mal pro Tag). Wir dürfen dabei zuschauen, müssen aber draussen alle Schuhe, Hüte und Sonnenbrillen ausziehen. Die Gläubigen Cao Dai (ein spezieller Glaube) sind alle in langen weissen Kleidern. Die Priester tragen rote, grüne oder gelbe Roben. Die Frauen sitzen links, die Männer rechts, ganz streng in exakten Reihen ausgerichtet. Dann kommen in der Mitte des Tempels die Mönche oder Priester herein. Auf der Tribüne spielt ein Orchester komische Musik und ein Chor aus Frauen singt. Die Musik und der Gesang sind beide für unsere Ohren scheusslich und immer gleich eintönig. Nach 20 Minuten verlassen wir die Tribüne und gehen raus. Das Gebet würde 45 Minuten dauern, ist aber für uns eher langweilig. Der Tempel selber ist wunderschön!

Caodaismus oder Cao Đài ist eine offiziell am 7. September 1926 gegründete Religion im Süden Vietnams. Die Schätzungen der Zahl der Anhänger gehen stark auseinander, wobei die Mehrzahl zwei bis drei Millionen angibt, andere Quellen aber acht Millionen Gläubige in Vietnam. Nach Buddhismus und Katholizismus ist sie die drittgrößte Religion des Landes. Durch Auswanderung gibt es ungefähr 30.000 Caodaisten in den USA, Europa und Australien.

Der Caodaismus lehrt die Seelenwanderung und hält die moralischen Grundsätze wie Vegetarismus, Alkoholverbot, Selbstlosigkeit, Nächstenliebe und Armut als moralische Pflicht. Der Kult wird in reich ausgestatteten Tempeln mit Weihrauch, Geisterbeschwörungen und Gebeten vollzogen. Unter den „hohen Geistern“ des Caodaismus befinden sich u.a. Sun Yat Sen, Isaac Newton, die Jungfrau von Orleans und Victor Hugo, um deren Wichtigkeit für die Menschheit aufzuzeigen.

Die Hierarchie ist nach dem Vorbild der katholischen Kirche aufgebaut mit den folgenden Ämtern bzw. Graden: Ðạo hữu (Gläubiger), Chuc viec (Unterwürdenträger), Lễ Sanh (Priesterschüler), Giáo Hữu (Priester), Giáo Sư (Bischof), Phối Sư (Erzbischof), Ðầu Sư (Kardinal), Chưởng Pháp (Zensor-Kardinal) und Giáo Tông (Hán nôm: 敎宗, „Papst“).

Es gibt je drei Zensor- und einfache Kardinäle, 36 Erzbischöfe und 72 Bischöfe. Ngô Văn Chiêu war der bislang einzige Cao Đài-Papst, seit 1935 ist der Posten vakant. Aufgrund von Restriktionen seitens der vietnamesischen Regierung ist es den Cao-Đài-Anhängern nicht erlaubt, einen neuen Papst einzusetzen oder spiritistische Sitzungen durchzuführen.

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