Mittwoch, 18.Dezember 2013:Kuah, Langkawi
Ich werde um 5h geweckt: der Muezzin !!! Klar, wir liegen direkt vor der Hauptmoschee von Kuah, der Hana-Moschee, die mit den goldenen Kuppeln. Malaysia ist ja vorwiegend muslimisch.
Nachdem wir das Dinghy nach 8½ Monaten wieder einmal flott gemacht haben, gehen wir zum Einklarieren an Land. Für das Dinghy müssen wir 3 Ringgit Parkgebühr bezahlen (etwa 90 Rappen). Beim Fährhafen gehen wir zuerst zur Immigration. Hier merken wir, dass in Malaysia die Uhren eine Stunde vorgehen, das heisst, wir haben jetzt einen Vorsprung von 7 Stunden auf die Schweiz und Deutschland. Wir hatten überhaupt nicht mehr daran gedacht, dass hier die Uhren anders ticken als in Thailand. Bei der Immigration füllen wir ein Formular aus und zack, zack haben wir je einen Stempel im Pass. Beim Harbour Master (Hafenmeister) ein einziges Formular ausgefüllt und wir sind registriert. Beim Zoll geht es noch schneller. Der will nur das Ausreisepapier aus Thailand haben, wirft keinen Blick darauf und widmet sich dann wieder seinem Handy. Fertig, wir sind einklariert und gekostet hat es auch nichts.
Wir kaufen eine SIM-Karte von DiGi für das Telefon und eine für das Internet. Nun laufen wir zum Royal Yacht Club und suchen die „Freyja“. Leider sind Antje und Holger nicht zu Hause, aber wir legen ihnen einen Zettel mit unserer neuen Telefonnummer hin. Zu unserer grossen Überraschung liegt die „EXUMA“ hier in der Marina. Diese Super-Luxus-Motor-Yacht hatten wir in Französisch Polynesien, in Fatu Hiva, besichtigen dürfen. Im Restaurant des Yacht Clubs trinken wir einen Iced Coffee (der ist nicht gut, kein Vergleich, zu dem von Vietnam oder Laos!!!), in der Hoffnung, die „Freyja's“ vorbeilaufen zu sehen. Aber stattdessen kommt Elly von der „Elbe“ vorbei und wir halten sie auf. Sie teilt uns mit, dass die „Freyja's“ nach Penang gefahren sind und bald zurück sein werden.
Wir laufen zum „Billion“ Supermarkt und kaufen kurz ein. Auf dem Rückweg zum Schiff verliere ich an einer meiner Sandalen die Sohle....
Kaum zurück auf der MABUHAY, kommt schon ein SMS der „Freyja“, dass sie aus Penang zurück sind. Wir verabreden uns für morgen.
Donnerstag, 19.Dezember 2013: Morgens um 01h30 kommt doch so einem Schwachkopf in den Sinn, die Musikanlage für das heute Abend stattfindende Event zu testen. Und zwar auf so einer Lautstärke, dass es bestimmt die ganze Insel hören kann. In den nächsten 3 oder 4 Stunden ist für mich kein Schlafen mehr möglich.
Gegen 10h wollen wir zur „Freyja“ in den Yacht Club laufen. Der Weg durch den Park ist gesperrt und ein junger Mann sagt uns, wir dürfen da nicht durchlaufen. Ich sage dem Bürschchen, wir müssten zur Immigration. Nein, da dürfen wir nicht durch, wegen dem Event von heute Abend, wir sollen doch gleich den Boss fragen. Der Boss kommt in einem schicken weissen Auto angefahren und sagt uns das gleiche. Aber wir müssen dringend zur Immigration, behaupte ich. Plötzlich verliert der Boss das Interesse an uns und wir dürfen einfach durchlaufen. Na also, geht doch. Bei der „Freyja“ haben Antje und Holger und wir uns gegenseitig sehr viel zu erzählen. Am Nachmittag fährt Antje uns in ihrem Auto zum Einkaufen der schweren Getränke und wir sind sehr froh darum.
Abends findet direkt vor unseren Augen das erste Event statt; eine Lasershow, die aber ein wenig misslingt, unserer Meinung nach. Zum Glück dauert sie nur von 21h30 bis 22h, die Musik ist doch sehr laut!
Freitag, 20.Dezember 2013: Kuah
Fast den ganzen Tag sind wir auf dem Schiff. Am Nachmittag kommen Jacqueline und Peter von der AHU vorbei und später noch Anne und Werner von der „sail away“. Wir freuen uns sehr, sie wiederzusehen. Nachdem wir uns gegenseitig sehr viel Neues erzählt haben, gehen wir am Abend in eine nahe Pizzeria und mampfen alle gute Pizza. Diesmal sind auch noch Helga und René von der „Amigo“ dabei und später kommen noch Jacqueline und Peter dazu. Anschliessend sind wir im Café Bali, wo es für alle noch ein Bier gibt. Während wir in diesem Lokal sitzen, findet das heutige Event statt; ein wunderschönes Feuerwerk, das wir von der MABUHAY aus der ersten Reihe gesehen hätten. Musik, die die ganze Bucht beschallt bis um 23h30!!“
Ich teile Paul mit, dass unsere Bodenbretter im Salon heiss sind. Er findet cool: “Ja, das ist unsere Bodenheizung!“
Samstag, 21.Dezember 2013: Kuah
Morgens dürfen wir mit Antje und Holger in ihrem Auto mitfahren, zum 70 Liter Diesel holen (à 2 Ringgit pro Liter = ca. 60 Rappen). Danach fahren wir noch zur B&V Marina, wo wir uns wegen den Preisen für's Abstellen der MABUHAY erkundigen möchten. Auf dem Rückweg machen wir einen Kurzeinkauf bei einem Chinesischen-Supermarkt und bei einem Chinesen-Grosshandel für Käse, Fleisch und ein paar andere Lebensmittel. Wir kaufen ein Stück Gruyère-Käse von Emmi und ein Kilo Erdbeer-Yoghurt, auch von Emmi. Den Käse (2.1 kg) teilen wir uns mit Antje und Holger. Mmmm... wieder mal ein Stück Schweizer Käse!
Am Abend stellt Paul fest, dass mit unserem Stromhaushalt etwas nicht stimmt. Er hebt die Bodenbretter im Salon auf und erschrickt ziemlich. Zwei von unseren grossen AGM-Batterien kochen! Aha, „Bodenheizung!“ Diese Batterien waren in Curaçao schweineteuer und haben jetzt keine 3 Jahre gehalten. Paul hatte mit ca. 10 Jahren gerechnet.....
Am späteren Abend findet wieder ein Event statt. Abwechselnd Laserschau, angeleuchtete Wasserfontänen und Feuerwerk. Sehr schön, direkt vom Logenplatz MABUHAY aus.
Sonntag, 22.Dezember 2013: Kuah
Holger kommt mit uns, mit seinem Auto suchen wir Lastwagenbatterien. Er hat schon vorsondiert und hat eine Adresse wo wir die finden können. Und tatsächlich, bei einem sehr netten Chinesen der Pneus, Felgen und Batterien verkauft und montiert, sind wir genau richtig. Der Chef persönlich kümmert sich um uns. Paul und ich haben eine von den alten, tonnenschweren Batterien ins Dinghy gehievt, sie zum Auto geschleppt und sie als Muster mitgenommen. Die neuen dürfen keinen Millimeter grösser sein, sonst passen sie nicht mehr in die dafür vorgesehenen Plätze unter den Bodenbrettern. Centurion und Panasonic passen nicht, zu gross. Nach langem Hin-und Her, kommt der Chinese auf die Idee, dass es ja noch Bosch gibt. Er bestellt für uns 4 Stück mit je 150 Ampère, am Festland Malaysia. Die alten waren nur 3 Stück à 200 Ampère.
Wir können sie Morgen Abend abholen, sobald sie per Fähre angekommen sind. Ufff...!!! Aber es ist schon ein komisches Gefühl, an einem Sonntag Lastwagenbatterien einzukaufen. Und herzlichen Dank nochmals an Holger. Ohne ihn wären wir immer noch am Batteriensuchen !!!!!!!!!!!!!!!!
Um 17h sind wir zu Holger's 71. Geburtstag auf die „Freyja“ eingeladen. Ausser uns sind noch Elly und Bernd von der „Elbe“ da und ein kanadisches Paar, Helen und Jim. Es wird ein sehr schöner gemütlicher Abend mit Speis und Trank, gekrönt von einem Feuerwerk des heutigen Events. Merci vielmals an Antje und Holger.
Montag, 23.Dezember 2013: Kuah
Wir haben ein Auto gemietet, d.h. eher eine alte Karre und fahren mit Anne und Werner zuerst zum 93 Liter Diesel in 4 Kanistern holen und dann zur B&V Marina. Wir wollen die Preise der Marina wissen. Danach besuchen wir die Marina direkt daneben, für Gross- und Luxuskähne. Wir müssen uns an der Pforte anmelden, bekommen jeder einen Bauhelm auf den Kopf und werden dann zum Büro geleitet. Wow, nobel, nobel!
Zum Mittagessen sind wir am Pantai Cenang, dem grossen Touristenort von Langkawi. Wir sitzen draussen, die Füsse im Sand, mit Blick aufs Meer und geniessen das Essen und den schönen Tag. Auf dem Rückweg schauen wir uns noch den Flugplatz an. Und unterwegs in den Ort Kuah, suchen wir überall die richtigen Kerzen für Werner's Aussenborder, vergeblich.
Nun fahren wir zu unserem Chinesen, wegen den Batterien. Sie sind noch nicht da, aber wir sollen etwa in 15 Minuten wiederkommen. Wir bringen Anne und Werner zum Dinghysteg und Werner nimmt unsere 4 Dieselkanister mit zur MABUHAY. Wir fahren wieder zurück zur Werkstatt und bekommen tatsächlich unsere 4 bestellten Bosch Batterien. Ah... geschafft!
Der kleine Lastwagen, der uns die Batterien gebracht hat, wird direkt auf dem Hof der Firma in einen Unfall verwickelt. Er ist scheinbar einem PW zu nahe gekommen. Der steht nämlich mit kaputtem Blinker und kaputter hinterer rechter Ecke fast unter dem Transporter.
Paul und ich schleppen jede Batterie einzeln und mühsam zum Dinghysteg. Mann, sind die schwer! Bei der Vierten kommt Gott sei Dank ein Australier und fragt, ob er helfen kann. Oh jaaaa, sehr gerne, teile ich ihm mit. Er hilft Paul auch noch die schweren Dinger ins Dinhy zu bugsieren. Dafür schleppen wir ihn mit seinem Dinghy ab zu seinem Schiff, weil er keinen Aussenborder hat und sehr weit rudern müsste. Es ist fast 18h als wir auf der MABUHAY sind. Werner kommt und hilft Paul die Batterien auf’s Schiff zu heben und dann die Treppe runter ins Schiff. Als es dunkel ist, hängt Paul die Kabel von den alten zu den neuen Batterien um. Oh Mann, da fliegen aber die Funken und die Flüche nur so herum! Aber am Schluss funktioniert unser Kraftwerk wieder und wir haben wieder Strom. Juhu, unser Weihnachtsgeschenk! Weil wir jetzt vier statt drei Batterien haben muss ich wieder mal einen Platz, wo sonst die Konservendosen verstaut waren, opfern.
Abends Event: Zuerst eine 3-stündige Rede von der wir kein Wort verstehen (Gääähhhn!), dann abwechselnd Wasserfontänen, Feuerwerk, Laserschau. Musik bis um 23h30.
Dienstag, 24.Dezember 2013: Kuah
Paul hat Rückenschmerzen, was vorauszusehen war.
Werner kommt zu uns und hilft Paul die zwei alten Batterien ins Dinghy zu laden. Sie
bringen sie zum Steg und der junge Mann der dort von jedem Segler 3 Ringgit (etwa 90 Rappen) für's Parkieren des Dinghys einkassiert, freut sich wie ein König über die zwei Batterien die er geschenkt bekommt. Eine ist noch total gut, die andere ist kaputt. Die dritte haben wir gestern beim Chinesen gelassen.
Um 18h laufen wir mit „Amigo“ und „sail away“ zu einem Thai-Restaurant zum Weihnachtsessen. „Freyja“ und „Elbe“ sind schon da. Wir essen alle Thailändisch und es wird ein sehr gemütlicher Abend. Danach sind wir noch im Bali Café, wo es fast unerträglich laut ist, auf ein Bier. Aber die Leute sind sehr nett und jeder will uns die Hand drücken und uns „Merry Christmas“ wünschen.
Es ist Mitternacht bis wir wieder bei den Schiffen sind, und das Event mit Lasershow auf die Wasserfontänen ist noch in vollem Gange.
Mittwoch, 25.Dezember 2013: Kuah
Ganze 2½ Stunden ist René von der „Amigo“ bei uns und versucht zusammen mit Paul unser Funkgerät und den Pactor wieder in Gang zu kriegen. Sie kriegen ihn nicht wieder zum laufen. Die lange Ruhepause seit März hat ihm scheinbar nicht gut getan.
Um 18h sind wir auf der „Amigo“ zum sundowner eingeladen. Anne und Werner sind auch da. Mmmm, wir werden wieder einmal richtig verwöhnt mit Speck umwickelten gefüllten Datteln und von Helga selber gebackenem Weihnachtsgebäck.
Um 21h30 gibt es pünktlich das heutige Event. Zuerst wird die Malayische Nationalhymne gespielt, wunderschön! Dann wie schon die letzten Abende Wasserfontänen, Feuerwerk und Laserschau, bis um 22h.
Donnerstag, 26.Dezember 2013: Kuah
Am Morgen sind wir in der Stadt Kuah anzutreffen. Das Objektiv unseres Nikon Fotoapparates ist defekt. Das Fräulein im Fotoladen bemüht sich sehr. Aber repariert kann auf Langkawi nichts werden. Wir müssten nach Penang oder Kuala Lumpur. Danach lümmeln wir ein wenig in den Duty Free Geschäften herum und werden dabei Zeugen eines riesigen Polizeiaufgebotes. Sie müssen irgendein hohes Tier, vielleicht einen Sultan, begleiten oder beschützen. An seinem Auto hat er keine Autonummer, sondern „nur“ eine Krone auf gelbem Grund. Bei einer Strassenküche machen wir Rast und ich esse ein paar Nudeln, Paul trinkt nur ein Bier.
Am späteren Nachmittag laufen wir zum Yacht Club um uns von Antje und Holger zu verabschieden. Elly und Bernd von der „Elbe“ sind auch da. Wir laden sie spontan auf einen Drink auf die MABUHAY ein.
Das heutige Spektakel misslingt ziemlich. Zwar geht es sehr pünktlich um 21h30 los mit der Nationalhymne und 10 Minuten läuft das Programm tadellos ab. Aber dann fällt plötzlich der Strom aus und 20 Minuten lang passiert gar nichts mehr. Endlich funktioniert es wieder und der Rest der Lasershow und des Feuerwerkes werden in gekürzter Form vorgeführt.
Freitag, 27.Dezember 2013: Kuah – Pantai Cenang, 11,6 sm
Um 10h verlassen wir die Bucht vor der Stadt Kuah, um bei einem Strand, dem Pantai Cenang, ein paar Tage zu verbringen. Dies ist ein Touristenstrand und die Jetskis drehen unaufhörlich ihre lärmigen Runden um uns herum. Aber schön ist es hier trotzdem und wir geniessen es, wieder mal im Meer zu baden.
Paul vermisst das Feuerwerk, das in Kuah bis zum 5.Januar 2014 jeden Abend stattfindet.
Samstag, 28.Dezember 2013: Pantai Cenang
Sehr schlecht geschlafen, aber dafür bis um 9h00! Wenn keine Jetskis herumbrettern ist es hier sehr ruhig. Den Morgen verbringen wir ziemlich faul bis um 11h Arbeit angesagt ist. Paul bringt den Wassermacher in Gang und der funktioniert auf Anhieb sofort tadellos. Über die ganze Mittagszeit machen wir Wasser und das nur mit Solarenergie.Toll, oder?
Am Nachmittag wird wieder gefaulenzt und gebadet. Ich schreibe wieder mal ein wenig.
Sonntag, 29.Dezember 2013: Pantai Cenang
Es ist sehr bewölkt und windig, regnet aber nicht. Wir waschen eine Maschine Wäsche und sie fliegt in den starken Böen fast davon. Die Jetskifahrer sind unermüdlich und brausen um uns herum.
Montag, 30.Dezember 2013: Pantai Cenang
In der Nacht hat es teilweise ganz fein geregnet und hatte sehr starke Windböen. Der Tag ist grau in grau, aber kein Regen. Nach dem Frühstück hat Paul einen Putzanfall und teilt mir mit, er werde jetzt das Deck am Bug fegen. Irgendwann schmeisst er mir volle Pulle einen ganzen Kessel voll Salzwasser durch zwei Küchenfenster. Juhuuuu, Freude herrscht! Alles ist nass und ich weiss jetzt wenigstens, womit ich den Morgen verbringen werde. Und die Schuldfrage ist natürlich auch sofort geklärt: ich bin Schuld! Dabei befindet sich die Küche in der Mitte des Schiffes und nicht am Bug!
Um 12h gehen wir an Land, in den total touristischen Ort Cenang. Paul bekommt eine neue Uhr mit Datum, damit er mich nicht ständig fragen muss: “was ist heute für ein Tag?“ Bei einem Chinesen essen wir zu Mittag. Mein süss/saures Huhn ist sehr gut, Paul’s fritiertes Huhn besteht aus lauter in Panade eingepacktem Fett und Haut. Echt grauslig! Er lässt es stehen und sagt dem Chef, das esse und bezahle er nicht. Dafür isst er mein gemischtes Gemüse, was er für sehr gut befindet. Wir laufen weiter und suchen einen Supermarkt, wo wir Früchte, Gemüse, Fleisch einkaufen könnten. Einen Früchteladen finden wir zwar, aber der hat nur gekühlte Früchte und die wollen wir nicht. Unterwegs frage ich ein Paar, das vor einem Reiseladen steht, nach einem Supermarkt. Ja, ja, da gibt es einen, meint die Muslimin mit dem Kopftuch, sie müsse da auch was einkaufen, wir sollen in ihr Auto einsteigen, sie bringe uns dahin. Sie bringt uns zu einem kleinen Laden, wo es Gemüse und Fleisch gibt. In einer Styroporkiste liegen viele tote, frische, ganze Hühner. Wir wollen aber kein ganzes Huhn, sondern nur die Schenkel. Nein, das geht nicht, „cannot“ sagt der indische Inhaber, aber ein halbes könne ich haben. Er halbiert eines und fragt mich, ob ich die Leber auch dazu wolle? Nein, wollen wir nicht! Und bevor er mir das Huhn in eine Plastiktüte steckt und wiegt, muss ich ihm noch sagen, dass ich den Hals, Kopf und den einen Fuss auch nicht haben will....Das Beef liegt ziemlich unappetitlich gefroren in der Tiefkühltruhe und da lassen wir es auch! Die nette Frau bringt uns an den Strand wo unser Dinghy liegt. Wir trinken im „Yellow Café“ noch einen nicht besonderen Iced Coffee und tuckern zurück zur MABUHAY. Hier waschen wir alle die salznassen Tücher, die wir heute morgen zum putzen gebraucht haben, in der Waschmaschine. Auch ohne Sonne trocknen sie ruckzuck im Wind.
Dienstag, 31.Dezember 2013: Pantai Cenang
Den ganzen Tag sind wir an Bord. Die letzten paar Tage waren wir fast ganz alleine in dieser grossen Bucht vor Anker. Heute kommen von überall her Schiff angefahren und plötzlich sind etwa 20 Segler um uns herum. Zum Abendessen kochen wir das halbe, tote Huhn und bleiben schön gemütlich auf dem Schiff. Wir lauschen der Musik vom Strand. Den ganzen Tag war es bewölkt und jetzt, wo es dunkel ist hat es einen wunderschönen Sternenhimmel. Um Mitternacht schauen wir uns das etwa 15-minütige Feuerwerk an und sind dann sofort im Bett.
















